16. September 2021
Alles lesen
Marcel Odermatt

Die Schweiz zieht die Schraube beim Export von Rüstungsgütern an. Für die Bürgerlichen ist das eine gute Nachricht

Die Linke hat gewonnen: Die Bewilligungskriterien für den Export von Kriegsmaterial werden massiv verschärft.

Der Druck des sogenannten Korrektur-Volksbegehrens wirkte. National- und Ständerat zimmerten einen Gegenvorschlag, der die Initianten dermassen überzeugte, dass sie ihr Anliegen zurückziehen.

Vielleicht ist das gut so. Auch wenn immer wieder etwas anderes behauptet wird, spielt die Ausfuhr von Waffen für die Schweizer Volkswirtschaft eine untergeordnete Rolle. Jetzt wird die Schraube weiter angezogen, die Bedeutung dieses Sektors wird noch kleiner. 

Entscheidend ist nun, was die Bürgerlichen damit machen. Es muss ihnen nun gelingen, dass die SP und Grüne den Evergreen, wonach die Schweiz Kriege mitverursacht, nicht mehr bei jeder Gelegenheit platzieren können und damit Wahlkampf machen.

Die Lieblingsargument, das ins Repertoire eines jeden Linken in diesem Land gehört, ist jetzt vom Tisch. 

258 17

8 Kommentare zu “Die Schweiz zieht die Schraube beim Export von Rüstungsgütern an. Für die Bürgerlichen ist das eine gute Nachricht”

  • PSF sagt:

    Keine Appeasement-Politik bitte. Nennt Sachen beim Namen, bekämpft Öko- und Linksgesinnungsterror. Zeigt Stärke und nehmt Positionen ein.

    22
    0
  • Eulenlaender sagt:

    Emotionen spielen eine Rolle, Vernunft nicht, vor allem in einem Wahlkampf. Ein Argument bedarf keiner sachlichen Grundlage um Emotionen zu erzeugen. Es gibt zu viele Möglichkeiten, den Schweizern die Emotion "schlechtes Gewissen" zu verpassen, als dass die erweiterte Einschränkung der Kriegsmaterial-Ausfuhr den Bürgerlichen etwas nützen würde.

    25
    0
  • feldmaus01 sagt:

    Kann ich nur sagen: Wer's glaubt, wird selig.

    23
    0
  • Peter Rossa sagt:

    Links-Grün wird solange weiter über CH-Kriegstreiberei reden und schreiben, wenn auch nur noch medizinische Injektionsnadeln exportiert würden. Schliesslich kann man mit medizinischem Tech "gute" UND auch "böse" SoldatInnen heilend behandeln.

    59
    1
  • peter keller sagt:

    Ja da träumen Sie aber heftig, Herr Odermatt. Keiegsmaterial ist vor der Produktion Höchsttechnologie. Was denken Sie denn bswp. woher das Verfahren zum erkennen und verfolgen von Autos oder Fussgängern per Video kommt? Aus der der Militärtechnologie zum verfolgen von Zielen. Man sägt einmal mehr am Ast auf dem man Sitz. Man müsste den Linken aller Parteien endlich mal den ‚lohn‘, also deren Zwangsfinanzierung durch Steuergelder streichen.

    68
    2
  • lionmo sagt:

    Der ersehnte Weltfrieden…ja genau…solange es auch nur 2 Menschen auf der Welt gibt ist kein Frieden in Sicht…Dafür sorgen Neid , Missgunst , Lügen usw.

    76
    1
  • Edmo sagt:

    Ein grosser Irrtum, Herr Odermatt. Das Lieblingsargument der Rotgrünen ist keineswegs vom Tisch. Wahrheit entsteht bekanntlich durch Wiederholung, nicht durch Fakten. Die Rotgrünen werden nie aufhören, die Schweiz als Kriegstreiberin zu geisseln. Sie haben es schon so lange getan, dass es bei sehr vielen Leuten bereits zum vermeintlichen Allgemeinwissen gehört. Das wird man auch weiterhin sorgfältig pflegen. Es geht um Wählerstimmen und Einfluss, da kann man auf Fakten gerne verzichten.

    117
    2
  • VP-Falger sagt:

    Das mag gut sein für den ersehnten Weltfrieden. Dass dabei unsere miltärische Wehrbereitschaft der Demokratie, nämlich unser Militär abgeschafft werden soll, ist Träumerei an der Wirklichkeit vorbei. Stellen Sie sich vor, sie wollen einen Olympiasieger ohne Train ing hervorbringen. Training der Wehrbereitschaft heisst auch Waffen herstellen für das für was die Schweiz einmal gegolten hat: Das Stachelschwein, dem man lieber aus dem Weg geht, als es anzugreifen! Weder politisch noch mitlitärisch.

    104
    1

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.