23. April 2021
Alles lesen
Alex Baur

Eine NGO sammelt Spendengelder mit Fake-News zu Fukushima. Lügen für den guten Zweck ist ein altes Laster der Öko-Lobby

Der Bettelbrief, den die Schweizerische Energiestiftung (SES) kürzlich verschickte, trägt den Titel «Kein Fukushima in der Schweiz!». Darunter lesen wir: «Der Super-GAU von Fukushima vor zehn Jahren hat sich aufgrund eines Erdbebens ereignet. In der Schweiz hat sich jüngst herausgestellt, dass das AKW Beznau nicht gegen Erdbeben gesichert ist.»

Doch eine Spende kann die Schweiz vor der drohenden «Katastrophe» bewahren. Mit jährlich 500 bis 1000 Franken ist man beim exklusiven «SES Anti-Atomclub» dabei – steuerlich absetzbar unter der Rubrik «gemeinnütziger Zweck».

Tatsache ist: 2011 überstanden alle japanischen AKW eines der grössten Erdbeben aller Zeiten ohne nennenswerte Schäden. Die Katastrophe war der Tsunami, der eine halbe Stunde später kam. Wegen der Kernschmelze wurde kein einziger Mensch getötet oder auch nur ernsthaft verstrahlt.

Doch mit einem Tsunami lässt sich in der Schweiz keine Kasse machen. Also erfindet man ein Erdbeben-Desaster in Beznau.

Mit Agitprop dieser Währung generiert die SES jährlich rund 1,5 Millionen. Das Motto: «Wir haben Argumente – wir haben Expertise».

446 5

9 Kommentare zu “Eine NGO sammelt Spendengelder mit Fake-News zu Fukushima. Lügen für den guten Zweck ist ein altes Laster der Öko-Lobby”

  • Bischi49 sagt:

    Spätestens seit der Konzernverantwortungsinitiative was bei mir Ende Spende. Wer auf die immer gleiche Leier dieser NGO „die Welt ist böse, die Welt ist schlecht, die Welt ist ungerecht etc.... WIR retten sie dank ihrer Spende“ noch reinfällt, ist selber schuld.

    111
    2
  • Anstolmi sagt:

    NGO‘s stellen die Schöpfung anstatt den Schöpfer an die erste Stelle. Das erklärt auch, warum sie zutiefst verlogen und verführerisch agieren: Sie machen den Leuten ein schlechtes Gewissen und versetzen sie mit falschen Informationen in Angst und Panik - so ist auch das das Rezept von WWF und Co. Eine teuflische Taktik.

    143
    3
    • baloiszydeco sagt:

      Beispiel WWF Heuchelei: André Hoffmann ist Vize im VR vom Pharmariesen Roche. Berühmt-berüchtigt sind die süchtig machenden blockbuster Valium, Librium. Parallel setzt er sich aber sehr für den Naturschutz ein. Er war im WWF Vorstand, weltweit expandiert mit seinen Milliarden.

      Auch ein Beruhigungsmittel, sich ua für Kuscheltiere einsetzen wohl um damit die Misere der abhängigen Menschen vergessen zu können?

      Auf alle Fälle ist WWF off limit für perso Spenden.

      0
      1
      • Tofa Tula sagt:

        Das was Sie da sagen regt zum denken an. Allerdings sollte auch der Autor bezüglich der Strahlenopfer in Fukushima etwas vorsichtiger sein. Die gibt es schon. Allerdings gibt es hier in Japan diesbezüglich eine Quasinachrichtensperre, aus verständlichen Gründen. Man hat den Medien diesbezüglich klare Weisungen erteilt, an die sich diese hälten. Über Fukushima wird nur sporadisch und sehr oberflächlich nach staatlichen Vorgaben informiert. Auch Ärzte werden ermutigt, stumm zu bleiben. Besser so.

        0
        0
  • Edmo sagt:

    Es mutet schon fast kleinlich an, wenn eine NGO wegen der Verbreitung von Fake News zwecks eigener Finanzierung an den Pranger gestellt wird. NGO sind per Definition längst ein gigantischer Fake. Praktisch sämtliche NGO sind Teil einer globalen Mafia. Bestens untereinander und mit der Politik verwoben, demokratisch nicht legitimiert. EGO, Extended Governmental Organisation, müsste diese Mafia genannt werden. Ihr Geschäft ist Lug, Betrug und Einschüchterung zur Gewinnung von Geld und Einfluss.

    190
    8
  • T sagt:

    Tricksen, täuschen, tarnen, linken! Die Kernkompetenzen der rot-grünen, internationalen Sozialisten. Nichts Neues!

    173
    5
  • VP-Falger sagt:

    Dekadenz in den wichtigsten lebensbereichen förderte schon immer den Untergang selbst grosser Kulturen und Gesellschaften. Wir sind auf dem besten Weg dazu.

    205
    5
  • Rolf Bolliger sagt:

    Die ständigen falschen oder manipulierten Meldungen über eine angebliche Klimakatastrophe zu verbreiten oder gegen effiziente Stromerzeugung (AKW) zu protestieren. gehört zum alltäglichen "Werkzeug* der ganzen "Klimahysterie-Vereinigung"! Mir scheinen diese Falschmanipulationen viel schlimmer, als es die eigentlichen Umweltveränderungen sind! Wer den Menschen immer mehr Geld aus ihren Taschen ziehen will, dem sind leider alle Tricks, Unwahrheiten und Lügen genehm und förderlich!

    249
    5

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.