16. Juli 2021
Alles lesen
Thomas Renggli

Die Stadt Zürich will Bargeld an Sans-Papiers verteilen – anonym. Eine bessere Einladung zum Sozialbetrug kann man sich nicht vorstellen

Die Meldung aus dem Stadthaus ist gewöhnungsbedürftig: Mittellose Migranten, die keine Sozialhilfe in Anspruch nehmen können oder wollen, sollen von der Stadt Zürich künftig anonym Bargeld erhalten.

Für das Pilotprojekt budgetierte der Sozialvorsteher Raphael Golta (SP) im Alleingang zwei Millionen Franken.

Parteikollege David Sangines erklärt: «Die Pandemie hat die Ärmsten mit vollster Brutalität getroffen. Die Anlaufstellen sind von Menschen überrannt worden, die um das Überleben kämpften. In solchen Zeiten brauchen wir rasch Lösungen.»

SVP-Gemeinderätin Susanne Brunner kontert: «Die Stadt Zürich droht ein Mekka zu werden für Sans-Papiers aus der ganzen Schweiz, wir befürchten sogar eine Sogwirkung über die Grenzen hinaus.»

Dieser Einwand fand im Parlament kein Gehör. In der Schlussabstimmung wurde der Kredit von zwei Millionen Franken mit 67 zu 54 Stimmen gutgeheissen.

Wer Anspruch auf die Hilfsgelder hat, wird anhand der vom Stadtrat vorgegebenen Leitplanken entschieden.

Doch eins steht schon fest: Für Migranten findet Weihnachten 2021 schon im Sommer statt.

545 15

31 Kommentare zu “Die Stadt Zürich will Bargeld an Sans-Papiers verteilen – anonym. Eine bessere Einladung zum Sozialbetrug kann man sich nicht vorstellen”

  • lionmo sagt:

    Ich überlege grade ob ich mein Geschäft in ZH-Oerlikon aufgeben soll….Dann bekommen die Superschlauen keine Steuern mehr von mir…

    3
    0
  • steinlin sagt:

    Ich kann nur hoffen, dass die SVP in dieser Sache eine Volks-Initiative startet und zwar nur gegen die Hilfe für Sans Papiers und nicht noch weiss "Gott was alles zupacken", dass sie wieder abgelehnt wird.

    164
    4
  • mh sagt:

    Ist doch gut so, da wissen die armen Basler Bettler welche Stadt als nächste gestürmt werden kann.
    Die Mafia dankt !

    178
    4
  • ich sagt:

    Oh Gott - wann endlich sind die nächsten Wahlen - das schöne Zürich wird ja noch unbewohnbar ...

    144
    4
  • Realistin sagt:

    Ich werde wohl bald den Kanton verlassen müssen.

    126
    5
  • Dorian Gray sagt:

    Der Bundesrat will die impfpflicht einführen. Wann kommt dazu was? Unglaublich!

    86
    8
  • Peter Rossa sagt:

    wer hat noch nicht, wer will nochmal ? ist das Motto der notorischen sozialistischen Staats-BescheisserInnen

    116
    2
  • Marlisa Schmid sagt:

    Kürzlich in der Tagesschau wurde nahezu bedauert, dass die Asylgesuche etwas zurückgingen. Man "erwarte" in nächster Zeit wieder einen starken Anstieg der Asylsuchenden. Man zeigte die leeren Gänge eines Asylantenheims. Die Asylindustrie ruft geradezu inständig nach neuer Klientel, um wieder mit Vollgas und Vollbeschäftigung auf der gleichen Schiene weiterzumachen. Anstatt Asylheime zu schliessen, sendet man Signale nach Afrika. Kommt doch alle her, es hat noch genügend Platz bei uns. Weiter so!

    216
    4
  • peterlinz sagt:

    Eine linke hochbezahlte Schickeria regiert die Stadt Zürich. Sie hat jeden Bezug zur Realität verloren und lebt in einem imaginären Schlaraffenland. Wer noch glaubt, dass die Rotgrünen die arbeitende Bevölkerung vertreten, der sieht die Erdkugel noch als Scheibe. Im Uebrigen gilt das auch für andere Städte, insbesondere Basel. Jederzeit zu haben sind sie dagegen für die Vermehrung der Angestellten der Oeffentlichen Dienste.

    189
    2
  • Bruno Meier sagt:

    Diesen Entscheid betrachte ich als Rassismus gegen jeden Einwohner, der sich gesetzeskonform angemelet hat, ehrlich für seinen Lebensunterhalt aufkommt und sein Leben bestreitet, Steuern, KK, PK, AHV, soziale-und andere Dienste (z. B. Militär) leistet. Und da kommen Solche, die nichts, NULL bieten und nur saugen, ausnutzen. Wehe, man sagt etwas! Ich fühl mich in eigenen Staat rassistisch behandelt.

    207
    4
  • Stefan Mueller sagt:

    wie gesagt...da gibt es nur eine Lösung...eine Eidgenossenschaft:
    also alle Kantone ausser den Welschen und Baslern, dazu ohne die weltoffen-etwas-grösseren Bünzli-Dörfli Tsüri Bern St.Gallen Biel!
    O.k. die Bünzli-Enklaven Tsüri Bern St.Gallen Biel...wären dann zwar noch immer Pandemie-Eiterbeulen für Linksversifftes, nur wüssten so Kantone die für IHRE Bürger da sind, wohin man all die Sans-papiers-, Asylanten-, kriminellen Ausländer-Einzelfälle und all die strammen Trolle entsorgen könnte!

    120
    10
  • Der Stauffacher sagt:

    Tipptopp! Verbreitet diese Meldung in die ganze Welt................... und Zürich wird endlich DIE Weltstadt, das es immer schon sein wollte. Jedoch leider die Metropole der Bettler, Besitz-und Papierlosen.

    196
    2
  • Marek Cernoch sagt:

    ...und diesen Irrsinn finanziere ich als steuerzahlender Kantonalzürcher über den Lastenausgleich 🙁

    196
    2
    • Meinrad Odermatt sagt:

      Warum ist die Finanzierung von Illegalen nicht selber illegal? Weil "kein Mensch illegal ist"? Man beachte den Widerspruch!

      Es gibt einen Katalog, für was Steuern erhoben werden dürfen und für was nicht. Unterhaltsbeiträge an "Schwarzfahrer" gehören wohl nicht dazu. Die Kosten für ihre Ausschaffung sind schon eine Zumutung. Aber um die scheint es nicht zu gehen.

      35
      2
  • Stefan Mueller sagt:

    Können weltoffen-tolerante-multikulti-Tsüri-Bünzli locker tun!
    Schliesslich sog man die Agglos bis tief ins Hinterland mit von Landeiern mitbezahltem ÖV aus!
    Lädeli - Judo-Club mussten z.B. in der DRITTGRÖSSTEN STADT im Kanton ZH (wie Rotgrüne immer so stolz verkünden) massiv Aderlass in Kauf nehmen, da stramme Bünzlis nun 24/7 nach Weltoffen-Downtown gekarrt werden!
    Dazu dürfen Landeier (NFA)/Nachbarkantone (hihi Zentrumslasten) jährlich 1Mrd. abliefern, neben dem Bussenterror, wer per Auto...

    89
    5
  • Florence sagt:

    Jetzt reicht‘s !! Mein Appell an alle Zürcher die WIRKLICH Zürcher sind: Wehrt Euch doch bitte endlich!! Lasst doch bitte nicht diesen Links Klüngel Filz über UNSERE Stadt -EUSERS SCHÖNÄ ZÜRI- bestimmen und sie derart in den Sozi dreck zu manövrieren! Das muss ein Ende haben. Die Leute gehören abgewählt!! ( und gleich mit allen Illegalen ins Exil geschickt. Am besten nach Brüssel!!

    205
    4
  • Zebedaeus sagt:

    Huara guat! Jetzt braucht es nur noch eine Anleitung, wie man in ZH als unterstützungsberechtigter Sanspapier zugelassen wird. Vielleicht stellt das Sozialamt einen Ausweis dafür aus…..

    164
    3
  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Die Zürcher können sich in Basel darüber informieren, was ihre Aktion bewirken wird: Hier rief man eine Welcome-Kultur für Bettler aus. Am Bahnhof und vor jeder Migros-
    und Coop-Filiale belagerten einen Bettler.

    Für Frauen und Kinder ist das übrigens ungemütlicher, weil sie das Nein eines Mannes eher akzeptieren.

    Die Geister, die ich rief... In ein paar Monaten will man den Fehler rückgängig machen. Dann wird aber der Europ. Gerichsthof für Menschenrechte sein Veto einlegen.

    Macheds nid!

    164
    3
  • Edmo sagt:

    Die rotgrünen Fanatiker lassen nichts aus. Der moralisierende sozialistische Zeitgeist wird bis zum bitteren Ende voll ausgekostet. Alles und jeder wird gerettet. Aber nur so lange, bis alles und jeder im Elend versunken ist. Als ob wir nicht aus unzähligen gescheiterten Versuchen etwas lernen könnten. Die sozialistische Party wird immer wieder gefeiert. Und sie endet immer Elend, sobald das Geld der andern aufgebraucht ist. Wer wählt solche Leute? Wie blöd kann man sein?

    190
    2
    • Juerg Schneeberger sagt:

      Diese pseudo-sozialistischen Neomarxisten haben eben entdeckt, wie man auf Umwegen das toxische Gedankengut der marxistischen Zielsetzung erreichen könnte, nämlich mittels kultureller, gesellschaftlicher Umformung unter Zuhilfenahme von Trojanern wie Migration, Gender BLM-Rassismus Klima, Corona und dies immer mit einer gehörigen Portion moralischer Verunglimpfung.
      Es grüsst dich Jürg

      71
      2
  • Hegar sagt:

    Ach so geht das...
    Na gut, dann lasse ich mir die Haare und den Bart wachsen, Fingernägel ebenso, kleide mich in Lumpen, gehe in gebückter Haltung ein bisschen windschief an einer Krücke und reihe mich in die Warteschlange und verdrehe meine Augen als Dank für das mir in Hand gedrückte Bargeld.
    SP-Politik at its best.

    175
    3
    • Hegar sagt:

      Ähm, Äxgüsi, hab‘s fast vergessen, nämlich das Wichtigste: meinen regenbogenfarbenen Schlapphut, denn werden mir garantiert ein paar Extra-Nötli als zustimmende Anerkennung in die Hand gedrückt....

      62
      3
  • Melanie sagt:

    Cool! Dann komme ich auch mal vorbei! Um die Gratisnötli bar auf die Hand abzuholen, weil ich demnächst ja in der Altersarmut-Frühpensionierung lande. Bin gespannt auf die vorgegebenen *Leitplanken".
    Zürich wird je länger je mehr einfach eine Lachnummer. Mal sehen, wie lange das so weitergehen wird und kann...

    255
    2
    • steinlin sagt:

      Eine Lachnummer finde ich solch einen skandalösen Entscheid nicht. Meiner Meinung nach muss jetzt die SVP der Stadt Zürich in die Hosen und das Volk über eine Volksabstimmung entscheiden lassen. So geht das nicht ?

      120
      1
  • BruderTell sagt:

    Das sind doch ganz gute Meldungen aus Zürich. Da muss ich gleich Flugblätter und Plakate drucken, sicher in vielen Sprachen, um ihnen den Weg ins Paradis zu zeigen. An Schweizer die ein Erwerbsleben hinter sich gebracht haben ohne einen existenz sichernden Lohn empfangen zu haben, wird man ja nicht denken. Die haben ja bereits alles, na klar. Es wird die Zeit kommen ....

    221
    2
  • Rolf Bolliger sagt:

    Solche absurde Verteilung von Steuergelder an "Sanspapiers" oder an sonst abgewiesene Wirtschaftsflüchtlingen, wird wie ein Magnet zuerst schweizweit und sicher bald weltweit, Sozialbezüger anziehen! Dass solche wirre und blinde Ideen wieder in der links/grünen Stadt Zürich geboren wurden, erstaunt kein klar denkender und arbeitender Steuerzahler! Wenn die letzten solventen Steuerzahler die Stadt verlassen haben, wird Zürich zur wortwörtlichen "Armenstadt"!

    228
    1
  • Albert sagt:

    Die ach so lösungsorientierten linken Roten und Grünen kennen nur 2 Lösungen: kostspielige, freiheitsbeschränkende Regulierungen und das Geld all jener, die (noch) welches haben.
    Für diese Linken ist immer Weihnachten oder kurz davor, wo sie permanent ihre Forderungen stellen, äh pardon, ihre Wünsche formulieren, um sich selbst oder andere Minderheiten zu beglücken. Und die Mehrheit lässt sich gemäss Abstimmungs- und Wahlergebnissen immer noch von allerlei Weihnachtsmärchen fesseln.

    207
    1
  • steinlin sagt:

    Sozialbetrug Ja, aber von Seiten der Behörden, dass die illegalen meist jungen Männer das Geld abholen ist normal. Die rotgrünen Sozis treiben es bis zum Höhepunkt, es wird Geld an Leute verteilt, die unser Land längst hätten verlassen müssen. Das wird sich herum sprechen und eine Magnetwirkung haben.

    235
    1

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.