27. Mai 2021
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Florian Schwab

Die Subventionsjäger lechzen nach dem CO2-Gesetz. Keine Ausnahme ist FDP-Mann und Haustechnik-Unternehmer Peter Schilliger

In der Parteizeitung Luzerner Freisinn preist Haustechnik-Unternehmer und FDP-Nationalrat Peter Schilliger das CO2-Gesetz als «Chance für unsere KMU-Wirtschaft».

Meint Peter Schilliger sich selbst? «Sie haben die Besonnung, wir haben die Solaranlage», verspricht die Herzog Haustechnik AG, wo der FDP-Parlamentarier als Mitinhaber, VR-Präsident und CEO amtiert. Die Firma bewirbt unter anderem «Wärmepumpensysteme aller Art», Heizungen aus «Biomasse» oder «Fernleitungssysteme».

Wollte man zielstrebig ein Unternehmen gründen, das beim CO2-Gesetz abkassiert, dann sähe dieses ungefähr so aus wie jenes von Peter Schilliger (und, um dem Parteienproporz gerecht zu werden, jenes von Jürg Grossen, Nationalrat Grünliberale).

Maximal 450 Millionen pro Jahr, so der FDP-Mann, flössen in die Gebäudesanierung plus 60 fix zugeteilte Millionen für verwandte Projekte. Was Schilliger verschweigt: Es geht nicht «nur» um die halbe Milliarde Steuer-Franken, sondern zusätzlich um die weit umfangreicheren Selbstbehalte, die Hauseigentümer und Mieter durch den Öko-Zwang berappen müssen. Die jährlichen Zusatzeinnahmen der Branche aufgrund das Gesetzes lägen im Milliardenbereich.

Natürlich dürfen sich Schilliger & Co. mit den Mitteln der Politik auf das Portemonnaie des Bürgers stürzen. Ebenso ist es aber das Recht des Steuerzahlers, dazu «Nein, Danke» zu sagen.

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14 Kommentare zu “Die Subventionsjäger lechzen nach dem CO2-Gesetz. Keine Ausnahme ist FDP-Mann und Haustechnik-Unternehmer Peter Schilliger”

  • coronistan.blogspot.com sagt:

    Jeder möge sich das absolut sehenswerte Video von Dr Shiva ( https://ogy.de/fxhv ) anschauen um den MEGA-Klima-Betrug zu verstehen, mit dem sich Leute BILLIONEN für nichts unter den Nagel reißen wollen.
    Genauso wie es CV gibt, gibt auch keine anthr. Klimaerwärmung und kein CO2-Problem.
    Es ist absolut alles erstunken und erlogen.

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    EU - Green Deal und CH - CO2 Gesetz. Und, wer hat's schon wieder erfunden? Natürlich das WEF! "Als Notwendigkeit weiterer öffentlich-privater Maßnahmen in diesem Bereich brachte das WEF Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft zusammen, um zu untersuchen, wie der europäische Green Deal katalysiert werden kann. Unterstützt vom Weltwirtschaftsforum dient die CEO Action Group für den European Green Deal als hochrangige Plattform für Führungskräfte, um konkrete Pläne und Ideen zu unterstützen."

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  • chemiepetet sagt:

    Das CO2 Gesetz ist ein Umverteilungsgesetz. Es sollen Töpfe mit Abgaben gefüllt werden, aus denen dann linke Beamte denjenigen Subventionen auszahlen, die sich systemkonform verhalten. wer mitmacht, oder so tut, als ob er mitmachen würde, wird belohnt. Als Zückerchen soll die Bevölkerung eine Rückerstattung erhalten. Wie sieht das denn aus: Fr. 87.- Rückverteilung an meine Krankenkassenprämie von Fr. 4'556.-? Das CO2-Gesetz rettet das Klima nicht, es ist deshalb abzulehnen.

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  • minibixi2008 sagt:

    Das ist reine Hosensack- Portemonnaie Politik die Leute wie Peter Schilliger betreiben.
    Ihnen geht es weder ums Klima noch ums Wohl seiner Wähler. Wacht endlich auf bevor ihr vor heuchlerischen Gesetzen, Steuern und sonstigen Abgaben in der Armut erwacht.
    Niemand kann das Schreckengespenst Klimawandel aufhalten, der Schöpfer alleine hat das sagen.
    Zum Glück gibts die Weltwoche mit ihren Intelligenten Journalisten und deren Leserschaft.
    Ich danke Gott dass ich nicht als Blickleser geboren wurde.

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    • MagicBear57 sagt:

      Der Herrgott hat den Menschen so erschaffen, dass er nur eine kurze Zeit die Erde bewohnen darf? Danach eliminiert er sich selbst?
      Dank intelligenter Weltwoche-Journalisten und deren Leserschaft?

      Ich denke an die Chance, dank intelligenter innovativer Unternehmen und nachhaltiger klimafreundlicher Produktentwicklung die Konsumenten so zu motivieren, dass dieser Klimawandel erdenfreundlich beeinflusst werden kann. Das stimmt hoffnungsvoll ganz nach Goethes Zauberlehrling…

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  • Al Ex Steh Lee sagt:

    Was sich wahrscheinlich viele Mieter nicht bewusst sind: Für einen Vermieter handelt es sich bei einem Mehrfamilienhaus meist um ein Renditeobjekt. Er hat gar kein Interesse (ausser ideell) die alte Ölheizung gegen eine Wärmepumpe zu tauschen oder gar das Haus energetisch zu sanieren. Denn die Nebenkosten zahlt ja der Mieter. Fragen sie mal einen Befürworter dieses Gesetzes ob er Mieter sei. Fragen sie ihn weiter ob er Einfluss hätte darauf, wie seine Wohnung beheizt wird.

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    • Edmo sagt:

      Vielleicht freut sich der Mieter, wenn das Heizöl nicht teuerer wird und ihm die Wohnung nicht zwecks Zwangssanierung des Gebäudes gekündigt wird. Vielleicht freut sich der Mieter darüber, dass es noch das eine oder andere günstige Mietobjekt gibt und er keinen horrenden Mietzins für eine angeblich 'klimagerechte' Wohnung stemmen muss. Das CO2-Gesetz und dessen Auswirkengen verheissen für Mieter und Vermieter nichts Gutes.

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  • Markus Mohr sagt:

    Das CO2-Gesetz ist ein Ermächtigungsgesetz für eine planwirtschaftliche Günstlingswirtschaft nach kommunistischem Vorbild - und glauben Sie wirklich, dass die Abgaben nicht steigen werden?!

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  • Edmo sagt:

    Lügen und Betrügen sind zur politischen Normalität geworden. Alarmistisch heuchlerisch sollen das Klima, das Trinkwasser oder die Volksgesundheit gerettet werden. Doch hinter diesen scheinbar verzweifelten Rettungsversuchen von Gutmenschen, die beahupten Verantwortung zu übernehmen, steckt in der Regel nur die simple Gier. Oder der unbedingte Wille, einen Systemwechsel aus ideologischen Gründen herbeizuführen. Wieso lassen sich so viele Leute derart unkritisch auf diese Lügenbarone ein?

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    • Mikesch sagt:

      Etwas genauer hinschauen lohnt sich bei sogenannten Gutmenschen wohl immer. Denn meist entdeckt man dann tatsächlich, dass es letztlich auch hier "nur" ums Geld geht; nur eben ein bisschen idealistisch verbrämt.

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    • Realistin sagt:

      Weil sie stündlich mit Schlagzeilen bombardiert werden und heute weder lesen noch verstehen können, was sie buchstabieren. Um Zusammenhänge zu erkennen, müsste auch ein Grundstock an Wissen vorhanden sein und ein bisschen Lebenserfahrung, die man mit offenen Augen und Ohren gemacht hätte.
      Wissen wird in unserm Bildungssystem keines mehr vermittelt und Augen und Ohren sind dauernd auf das Smartphone gerichtet.

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  • Peter Rossa sagt:

    Geld - Geld regiert die Welt !

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    • T sagt:

      Auch wenn das jetzt etwas komisch klingt, es ist gut so. Denn nur so, wird die globale Einführung des Sozialismus verhindert werden können. Dank der Natur des Menschen, welcher nach Wohlstand strebt. Auch wenn Europa vorerst im rot-grünen Sozialisten-Sumpf versinkt, einige machen da global nicht mit. Und das rettet uns am Ende.

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