16. Juni 2021
Thomas Renggli

Die Velo-Mafia übernimmt auf den Zürcher Strassen das Kommando. Sicherheitschefin Karin Rykart unterstützt die Anarchie

Am Gründonnerstag staut sich der Verkehr jeweils vor dem Gotthard-Nordportal. Am Ostermontag formiert sich die Kolonne auf Südseite.

In der Stadt Zürich wird der Stillstand neuerdings freitags kultiviert – wenn die Velo-Fahrer die Strassen in Besitz nehmen und durch das Lahmlegen des Verkehrs ihren Anspruch auf Sicherheit und freie Fahrt zementieren. Die nächste Grossdemo ist für den 25. Juni angekündigt.

Nicht alle finden dies gut: Im Gemeinderat fordern bürgerliche Kreise, dass die Velo-Demo eine ordentliche Bewilligung benötigt.

Die Vorsteherin des Sicherheitsdepartements Karin Rykart (Grüne) hat dafür kein Gehör. Gegenüber dem Tages-Anzeiger sagt sie, dass es für sie keinen Grund gebe, Konsequenzen zu ziehen. Stattdessen will sie mit den Demonstranten zusammensitzen und die Öffentlichkeit über die Staugefahr informieren.

In der rotgrünen Regierung erhält sie dafür breite Zustimmung.

Und Filippo Leutenegger, der einsame Vertreter des gesunden Menschenverstands im Stadtrat, ist derart isoliert, dass ihn niemand hört.

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25 Kommentare zu “Die Velo-Mafia übernimmt auf den Zürcher Strassen das Kommando. Sicherheitschefin Karin Rykart unterstützt die Anarchie”

  • peterlinz sagt:

    Was mich an linken Städten am meisten stört ist ihr gestörtes Verhältnis zu gewissen Demonstrationen. Links darf man alles. Poststalinisten dürfen jeden Stuss rauslassen, aber wenn so eine Organisation wie "Marsch fürs Läbe" kommt und gegen Abtreibungen demonstrieren will, so ist das scheinbar eine Demonstration gegen die Menschenrechte und wird aus irgend welchen scheinheiligen Gründen nicht erlaubt. Auch wenn man für die Fristenlösung ist, ist es ein Recht, dass Gegner demonstrieren dürfen.

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  • Peter Rossa sagt:

    der Furz der vermeintlichen moralischen Überwertigkeit der Velofreaks macht diese so überheblich und aggressiv wie es früher schon immer religiöse und pseudo-religiöse und heuchlerische Extremisr:*""+(())Innen waren und sind

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  • Hans Geiger sagt:

    Der Sicherheitschefin geht es ganz sicher nicht um die Sicherheit. Das grösste Risiko auf den Strassen von Zürich sind Velofahrerinnen und -fahrer, die nachts ohne Licht, ohne Reflexkleider unterwegs sind und auch die Verkehrsvorschriften nicht einhalten. Es wäre ein Leichtes, die Stadtpolizei zur Wiederherstellung der Sicherheit der Velofahrenden einzusetzen. Aber es geht nicht um die Sicherheit.

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  • Dani M sagt:

    Liebe Autolobbisten

    In Euren Hüslis mit Garagenbox.

    Keiner von Euch ist in den letzten 20 Jahren auf einem Fahrrad durch die Stadt gefahren, wetten?!

    Also schön den Ball flach halten und am besten heute noch Autowaschen und Rasen mähen.

    In der Zwischenzeit freu ich mich über jeden Spurabbau für Eure Egomobile.

    Ciao
    Dani

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    • Realo100 sagt:

      Agent provocateur?

      Bist Du schon einmal hinter dem Steuer gesessen oder profitierst Du auch von den Finanzen der Wirtschaft, welche die Velomafia mit Schutzgeld unterstützen muss?
      Ich kenne beides : Auto und Velo. Ich glaube, Du fährst auf der falschen Spur 👎

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    • Mueller sagt:

      Zahlen Sie gefälligst Verkehrssteuern, bevor Sie mit ihrem Drahtesel die von uns Autofahrern finanzierten Strassen benützen!

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    • T sagt:

      Na Dani. Auch ab und zu im Migros oder Coop beim Einkaufen anzutreffen? Oder benötigt Dani vielleicht Möbel, Veloteile, oder Papetterie Artikel? Vielleicht bucht Dani Ferien, oder geht ins Kino und ab und zu ins Restaurant? Vielleicht hat Dani einen Job, in einer Firma welche produziert und Arbeitsplätze bietet. Weiß Dani wie Marktwirtschaft funktioniert und welche natürlichen Bedürfnisse Menschen haben. Falls ja, dann braucht es meine Erklärungen nicht. Deine Sendung mit der Maus.

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Velofahrer dürfen alles! -- Abgesehen davon, es gibt eine einfache Methode diese Velofahrer zur Vernunft zu zwingen: Wer so Velo fährt, beweist damit, dass er charakterlich und gesundheitlich nicht geeignet ist zum Führen eines Motorfahrzeuges. Die Polizei kann ihm den Fahrausweis wegnehmen. Wetten, dann wären subito zweidrittel weniger Velo-Aktivisten unterwegs? Oder, mir egal, es hätten dann einfach mehr Platz auf der Autobahn..... My two cents.

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  • T sagt:

    Man muss dem linken Gesocks den Geldhahn zudrehen! Wettern gegen den pösen Kapitalismus, aber wie die Maden im Speck sich schamlos davon aushalten lassen. Mann muss den Städten den Speck verwehren so, dass diese am langen Arm verhungern. Auch soll man sich besser überlegen die Stadt als Konsument zu meiden. Als kleiner persönlicher Beitrag.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Der Werbespot: Fahr Velo, fahr rein in die Stadt, fahr for Future !!!...alles in einem ziemlich aggressiven Tonfall, animiert ja geradezu, die Strassen für sich in Besitz zu nehmen. In der Velostadt Amsterdam fahren zwar auch alle Velo. Aber da herrscht kein Rowdytum, sondern eine gewisse Gemütlichkeit, viele noch alte Velos, die an den Brückengeländern angekettet sind, und keine 24gängigen Rennmaschinen,auf denen aggressiven Strassenrowdies sich halsbrecherisch ihren Weg durch die Stadt bahnen.

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  • Bischi49 sagt:

    Dass die Grüne „Sicherheitschefin“ mit ihrer Veloheiligsprechung das Gegenteil von Verkehrssicherheit fördert ist mit ihrem linken Zynismus kompatibel. Je mehr sich Velofahrer politisch gehätschelt und vergöttert fühlen umso grösser ist die Versuchung sich um Regeln zu foutieren, ungebührlich Risiken einzugehen und so die Aggressivität im Verkehr zu steigern. Schon heute sind die weitaus meisten Unfälle mit Velofahrern von diesen selbst verursacht. Zudem schrecken und gefährden sie Fussgänger.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Ob in Zürich, Winterthur, Biel oder Bern haben die links/grünen Umverteiler und Klimahysteriker das alleinige Sagen und die gravierende Uebermacht! In einer solchen einseitigen Regierungszusammensetzung hat es ein bürgerlich denkender Politiker äusserst schwer! Die wenigen sachlich und unideologisch denkenden Minderheiten haben ein schwierigeres Leben als ein Extrembergsteiger oder Motorrad-Rennfahrer!

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  • steinlin sagt:

    Die grüne Karin Rykard handelt völlig verantwortungslos und ist gelinde gesagt unfähig für dieses Amt.

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  • Angy Scheiwiler sagt:

    Warum nicht zur Abwechslung die Strasse den Velos überlassen? An einem Sonntag und mit ordentlicher Demo-Bewilligung. Alles andere ist bloss der Ausdruck grüner Ideologie. An diesem Setting der Sicherheitschefin zeigt sich exemplarisch, wohin die grüne Politik hinzielt bzw. -zwängt - wie ekelhaft!

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  • Mueller sagt:

    Ich fordere die Auto—Poser auf, zu diesem Zeitpunkt eine Gegendemo zu machen! Fahrt am 25.Juni nach Zürich und blockiert die Velowege!

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  • Realo100 sagt:

    Ich kann dem leider nur beipflichten. Dieser rot-grüne Stadtrat zerstört Zürich mit seinen kommunistischen Ideen. Immer neue Verkehrsschikanen, breite Velostreifen zulasten des Individualverkehrs , verschwindende Parkplätze und das Fieseste: es werden viel mehr Parkkarten für die blaue Zone verkauft als Parkplätze zur Verfügung stehen. Für mich ist das BETRUG. Darum: MAKE ZURICH BÜRGERLICH AGAIN !!

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    • Robert sagt:

      Das wäre schön; aber wie soll das gehen? Die Roten sorgen ja dafür, dass immer mehr Leute ohne irgendwelche Bindungen zur Schweiz eingebürgert werden (die müssen ja nicht einmal deutsch können). Und die profitieren dann von unserem Sozialstaat, ohne irgendetwas dafür geleistet zu haben. Wie sollten solche Leute je etwas Anderes wählen als die Linken, d.h. die linken Mehrheiten sind auf ewig garantiert.

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      • Realo100 sagt:

        Ich habe leider auch kein Patentrezept. Man sollte die sozialistischen Kantone und Halbkantone (BS) so lange wirtschaftlich in die Knie zwingen, bis auch der hinterste und letzte Bürger begriffen hat, woher die Finanzen kommen. Wenn schon einbürgern, dann bitte Leute wie HAYEK, BIVER etc.

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        • Robert sagt:

          Was auch nicht zu verachten wäre: Keine Doppelbürger mehr. DAS ist doch die Schweinerei: Die nehmen einfach den Schweizer Pass, bleiben aber Bürger ihres angestammten Landes. Und das dürfte doch einfach nicht sein. Wer Schweizer werden will, wird Schweizer ohne wenn und aber und schmeisst den alten Pass weg. Ich bin sicher, das würde zu weniger Einbürgerungen führen!

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        • peterlinz sagt:

          Hayek und Biver sind wenn ich nicht irre stolze und wertvolle Schweizer.

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