25. Mai 2021
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Marcel Odermatt

Die Verfassungsfreunde wollen auch nach der Abstimmung über das Covid-Gesetz in der Schweizer Politik aktiv bleiben. Gut so!

Das politische Establishment, die Mehrheit der Parteien und der Medien verunglimpfen sie am liebsten als Spinner oder Verschwörungstheoretiker. Doch wer sich ein Gespräch mit «Freunden der Verfassung» einlässt, erlebt ganz rational argumentierende, besorgte Bürger, die aus unterschiedlichen Gründen das Covid-Gesetz ablehnen.

Im Zentrum der Bewegung mit seinen rund 2200 Mitgliedern steht Michael Bubendorf. Sein Hauptargument: Der Bundesrat erhalte zu viel Macht, wenn das Volk am 13. Juni zustimme.

Obwohl sich eine Niederlage abzeichnet, zieht der 39-jährige Muttenzer Unternehmer bereits eine positive Bilanz: «Wir wollten eine Debatte über Schaden und Nutzen der nicht-pharmazeutischen Massnahmen in die Gesellschaft tragen». Das sei gelungen.

Interessant ist, dass die Gruppierung ihren Aktionsradius in den letzten Wochen ausgedehnt hat. Neben dem Corona-Dekret bekämpft sie nun auch das Anti-Terror-Gesetz.

Bubendorf sieht bei beiden Vorlagen Parallelen. «Beim ersteren glaubten viele, ohne das Gesetz seien keine Entschädigungen möglich. Und beim letzteren befürchten die Leute, die Polizei hätte weniger Möglichkeiten, präventiv zu wirken. Beides sind Fehlannahmen», sagt Bubendorf.

Nach dem Urnengang im Frühsommer will er die Politikbühne nicht verlassen. «Die Verfassungsfreunde wird es nach dem 13. Juni leider weiterhin brauchen, da wir es mit einer gesellschaftlichen Fehlentwicklung zu tun haben, welche vor Covid-19 begann und wohl noch längere Zeit benötigt, um korrigiert zu werden», so Bubendorf.

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12 Kommentare zu “Die Verfassungsfreunde wollen auch nach der Abstimmung über das Covid-Gesetz in der Schweizer Politik aktiv bleiben. Gut so!”

  • CK sagt:

    Danke liebe Verfassungsfreunde!
    Und ich kann allen nur empfehlen Mitglied zu werden und sie zu unterstützen!
    hier: https://verfassungsfreunde.ch/mitmachen
    Danke 🙏🏻

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  • Reininghaus sagt:

    Wir müssen dem Verein "Freunde der Verfassung" absolut dankbar sein für deren Engagement.
    B R A V O !!

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  • olive sagt:

    Leider haben die "Freunde der Verfassung " nicht die Bühne, die das unsägliche Gesetz ständig bekommt. ( Wie immer )
    Und viele Leute sind dermassen indoktriniert, dass die Hoffnung auf Erfolg für die Gegner klein ist. Oder sie glauben allen Ernstes, die Regierung habe unsere Gesundheit und unser Bestes im Sinn.
    "Wir haben es mit einer angstbasierten Trübung des Vorstellungsvermögens zu tun" Quelle mir entfallen.

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Ich habe gestern eine Diskussion mitverfolgt zwischen Herrn Bubendorf und Frau Weigelt , Grüne Zug Bubendorf hat immer sachlich argumentiert, nicht der Gesprächspartnerin ins Wort gefallen und Frau Weigelt hat laufend hineingesprochen wenn Herr Bubendorf am Reden war Das zeigt f doch genau wie schwach die Argumente der Befürworter sind. Das dreinred4en kann man auch in der Arena hauptsächlich von Linken und Grünen feststellen.

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    • Bischi49 sagt:

      Häufiges Dreinreden der Linken, auch ihr Hang, Argumente oft in einem wahren Wortschwall von sich zu geben, hat m.A. die Ursache in der linken Ideologie selbst. Diese Personen hängen der Linken Ideologie an, auch wenn sie im tiefsten Innersten eigentlich spüren, dass sie damit falsch liegen und die Welt nicht so funktioniert, wie sie behaupten. Mit Wortschwall und Dreinreden versuchen sie zu verhindern, dass diese Schwachstelle, ihre Lebenslüge, die sie auch vor sich verbergen, entdeckt wird.

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  • Angy Scheiwiler sagt:

    Grossartig, dass es die Verfassungsfreunde gibt, grossartig ist ihre Arbeit . Umgekehrt schmerzt es, dass unser Politsystem mit seiner immer weiter ausufernden Missachtung unserer Verfassungsrechte ein solches Gegengewicht schlicht notwendig macht. Und dies wird noch lange, sehr lange der Fall sein.

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  • T sagt:

    Sollte die rot-grüne Ökodiktatur weiter voranschreiten, so liesse sich dieses Anti-Terror-Gesetz vortrefflich gegen Regimekritiker der Roten und Grünen einsetzten. So könnten dann missliebige Meinungen als Terror bezeichnet und mundtot gemacht werden. Natürlich zum Wohl der Allgemeinheit. Bei der sich anbahnenden Verschiebung in eine Diktatur, nicht von der Hand zu weisen. Genau so wenig, wie ein Klimalockdown möglich wäre. Auch keine Satire, Realität.

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  • hape sagt:

    Wer etwas mitdenkt, dem wird ganz schnell klar, warum Covid- und Antiterror-Gesetz Hand in Hand gehen.

    Vielleich wird ein Aufstand der ausgegrenzten Gesunden (nicht geimpft, nicht genesen, nicht getestet) befürchtet, die ja bald vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden, weil sie nicht bereit sind, als Laborratten zu dienen.

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  • Teresa Hasler sagt:

    Wunderbar! Ich kann nur sagen, bleiben Sie dran, Herr Bubendorf.

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