01. Februar 2021
Alles lesen
Beat Gygi

Das Gerede von der Diskriminierung – Schweizer Chefs sollen nicht mehr frei entscheiden

Die NZZ am Sonntag wärmt den Vorwurf auf: Diskriminierung am Schweizer Arbeitsmarkt sei ein Problem.

Sie zitiert die vorige Woche publizierte ETH-Studie, die herausfand, dass bei Stellenbewerbungen nicht nur fachliche Qualifikationen eine Rolle spielen, sondern auch Geschlecht und Herkunft.

Die Analyse Tausender Internet-Rekrutierungsdaten zeigte, dass Ausländer geringere Chancen auf Anstellungsgespräche haben als Schweizer und dass es Frauen in Männerberufen sowie Männer in Frauenberufen schwerer haben.

Das verletze die Chancengleichheit, das sei Diskriminierung. Die NZZ stimmte ein, und jetzt auch die NZZ am Sonntag. Gegenmassnahmen seien nötig. Es tönt fast nach Uno-Migrationspakt.

Aber jetzt mal nüchtern: Beim Anstellen von Mitarbeitern sind Sprache, kulturelle Nähe zu Kunden und Kollegen, Leistungsmentalität wichtig. Warum soll ein Arbeitgeber die Menschen nicht umfassend beurteilen dürfen?

Die Arbeitslosenquote unter Ausländern ist hoch – dies auch weil Zugewanderte oft doch nicht so gut zum Job passen wie zuerst gedacht.

246 0

4 Kommentare zu “Das Gerede von der Diskriminierung – Schweizer Chefs sollen nicht mehr frei entscheiden”

  • D. Keller sagt:

    Die grösste Diskriminierung, Alter Ü50, hat die ETH Studie ausgeklammert.

    0
    0
  • Fede sagt:

    So wird halt leider argumentiert von Leuten, die nur immer von öffentlichen Geldern profitieren, und sich auch noch nie im freien Markt behaupten mussten.

    0
    0
  • Edmo sagt:

    Nach der Analyse Tausender Internet-Rekrutierungsdaten hat die akademische Elite einen geringen Inländer-Vorrang gefunden. Hat diesen bildungsfernen Besserwissern noch nie jemand erzählt, dass dieser Inländer-Vorrang die absolut minimalste Umsetzung einer Volksinitiative ist? Oder habe ich nur wieder einmal vergessen, dass an unseren Hochschulen Marxismus anstelle von Demokratie gelehrt wird?

    0
    0
  • J. Zwahlen sagt:

    Und solches kommt von der ETH. Abgehoben . Studien von Akademikern die keine Ahnung haben von Erfolgsfaktoren, Unternehmenskultur etc. Oder sie wissen es genau und versuchen ihren Sozialismus mit Salamitaktik durchzuboxen. Wann wachen die Bildungspolitiker endlich auf!

    0
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.