09. Juni 2021
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Wolfgang Koydl

Donald Trump hatte wohl doch recht: Amerika schliesst wieder seine Grenzen. Nur Europa hält die Tore für Migranten weiter offen

Es tönte wie ein Echo aus alten DDR-Zeiten: Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten, versprach Joe Biden den Menschen südlich des Rio Grande. Vizepräsidentin Kamala Harris sekundierte: Die dunklen Trump-Jahre seien vorbei. Welcome to America.

Inzwischen hat die Realität Biden eingeholt. Die neue Botschaft klingt nach Trump: «Kommt nicht her», flehte Harris in Guatemala, wohin sie den Migranten entgegen gereist war.

Wahrscheinlich beginnen nun bald wieder die Arbeiten an Trumps Mauer.

Diesen Realismus gibt es in Europa nicht. Nach Angaben der EU-Grenztruppe Frontex liegt die Zahl der Migranten schon jetzt um einen Drittel höher als im Vorjahr – Tendenz steigend.

Natürlich kennen Europas Politiker die Gefahren unkontrollierter Zuwanderung. Aber nur wenige – Dänemark etwa – haben den Mut, zuzugeben, wie sehr ihre blinde Willkommenskultur ihren Völkern geschadet hat.

Vielleicht trauen sie sich ja im Herbst, wenn Angela Merkel, die oberste Schutzpatronin der Schlepper, von der politischen Bühne verschwindet.

Wetten sollte man freilich nicht darauf.

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22 Kommentare zu “Donald Trump hatte wohl doch recht: Amerika schliesst wieder seine Grenzen. Nur Europa hält die Tore für Migranten weiter offen”

  • Waldi Wick sagt:

    Sommaruga? Wie kann eine Klavierspielerin nur so weit kommen?? Arme, einst so schöne Schweiz. Ein so romantisches, traditionsreiches Touristenziel, das von der linken Brut in Grund und Boden gestampft wird. Und alles nur aus egoistischer Geldgier: Nix tun aber deftig abkassieren. Und dabei die eigene, global geschätzte, romantische Heimat Schweiz zerstören. Arme, arme Nachfolge-Generation (die Mehrzahl getraue ich mich gar nicht mehr zu erwähnen...)

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  • peterlinz sagt:

    Heute habe ich mich in der NZZ über all die Fake-News, resp. Märchen betreffend Donald Trump und seine herzlose Migrationspolitik orientiert, die ein Claas Relotius erfunden hatte. Alle Mainstream-Medien in Europa nahmen solche Märchen mit Begierde auf und mäanderten sie auf die eigenen Völker. Es wundert nicht, dass viele Leute den salbungsvollen Sprüchen gewisser Journalisten und auch Politiker (f+m) nicht mehr trauen.

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  • Stefan Mueller sagt:

    Gerade als NICHT-linke-Schweizer schnallte man es doch längst...Es ging NIE darum ob Trump recht hat/hatte oder nicht...Das Gutmenschen-Credo hiess/heisst: Für oder gegen Trump...ups schrieb beinanen SVP...
    Einen Unterschied aber gab/gibt es zw. Europas Volksbetrügern und denen in USA:
    Bei den Amis wagte es niemand zu behaupten, dass die Massenzuwanderer MEHR WERT ALS "GOLD" SEIEN, den Einheimischen die Rente finanzieren, alles nur 8000 gutausgebildete Hochqualifizierte ..PRO JAHR ...seien..etc!

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  • olive sagt:

    Doch, ACAB oder Habeck.

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  • Edmo sagt:

    Die USA haben den grossen Vorteil, dass es kaum eine Asylindustrie gibt. Die Illegalen kommen und müssen schauen, wie sie sich mit Jobs und Kriminalität über Wasser halten können. Deshalb kann Harris die Grenzen wieder dicht machen. Bei uns allerdings gibt es eine gigantische Asylindustrie mit Milliardenumsätzen. Die NGO-Mafia, die Behörden und die Sozialindustrie hängen an diesem Geschäft. Sie verteidigen es mit Zähnen und Klauen, denn es garantiert ihnen Wohlstand auf Kosten der Steuerzahler.

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Die absurde Willkommenskultur ist nichts anderes als die Souveränitäts- und Staatszerstörungsstrategie der Globalisierer. Um die eigene Weltherrschaft auf den Ruinen der Staaten zu errichten. Bürgerentrechtung und Enteignung unter Vortäuschung edler Motive. Gleicher Inhalt wie der UNO Migrationspakt.

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Gott, bin ich froh, wenn diese Merkel endlich verschwindet. Es dreht sich mir der Magen, wenn ich diese Heuchlerin nur schon schwurbeln höre. Betrüblich ist allerdings, dass danach nichts Besseres kommt. Immerhin: Schlimmeres ist wohl kaum möglich.

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    • steinlin sagt:

      Sie sprechen mir aus dem Herzen Markus, diese Frau war drauf und dran Europa und nicht nur Deutschland zu zerstören. Wann fangen unsere Politiker an, an uns und nicht an die Einwanderer zu denken.
      Wobei ich es keinem verdenken kann, wenn er/sie unsere leidigen Asylgesetze zur Einwanderung missbraucht. Es liegt an uns, dieser Einwanderung entgegen zu treten.

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      • markus.schudel@gmx.ch sagt:

        Das Schlimmste aber ist, dass diese Frau nach wie vor von der Mehrheit bejubelt wird. Ich habe mir eine Liste angelegt, was ich alles schlecht finde. Die Liste ist endlos. Trump wäre dafür schon 100 Mal impeached und 10 Mal abgewählt worden. Und die meisten Medien lecken ihr dennoch die Stiefel. Sogar Roger Köppel ist ihrem Charme verfallen.
        Das ist für mich das Paradebeispiel dafür, wie grässlich hässlich zurzeit alles läuft und sich entwickelt. Köppelscher Zweckoptimismus ist da fehl am Platz

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        • Waldi Wick sagt:

          Markus Schudel: Die einstige VJ-Sekretärin aus der DDR führt nur zu Ende was Ihr damaliger oberster Boss Erich Honecker aufgleiste. Wurde anlässlich ihres zweiwöchigen Besuches bei Honecker in Chile, kurz vor seinem Tod, endgültig besprochen und festgelegt...

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    • Melanie sagt:

      ... Bärbock wäre garantiert schlimmer als Merkel, das kann man jetzt schon mit absoluter Sicherheit sagen.

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      • Stefan Mueller sagt:

        Hehehey bitte schreiben Sie das bärböckige nicht so wie die wirklich heisst...
        Die streifte sich ja den Künstlernamen Baerbock...über, wie einst die Sippe des nur auf die Portemonnaies der Bürger schielende Äss-Ärr-Äff- Weck tat, die sich ihr "De" voranstellen liessen...

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    • Meinrad Odermatt sagt:

      Was würden Sie davon halten, sie als Nachfolgerin von U.v.d.L. oder Antonio Guterrez wieder "begrüssen" zu dürfen ? Abwegig oder Horrorszenario ?

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    • Stefan Mueller sagt:

      die hat aber, wie Corona...viele viele kleine Mutti-Mu-tanten und -onkel hinterlassen und installiert!

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      • markus.schudel@gmx.ch sagt:

        Sie brauchte 16 Jahre, um die in 60 Jahren mühsam errichtere, immerhin repräsentative, deutsche Demokratie zu zerstören und in die jahrhunderte lange, den Deutschen wohlbekannte Gewohnheit der (feudalistischen oder sozialistischen) Diktatur zurückzufallen.

        Man stelle sich das vor: Eine Person in der weltweit viertstärksten Wirtschaftsmacht schafft das quasi im Alleingang. Und niemand sagt oder tut wirklich etwas dagegen.

        Sowas macht mich kaputt.

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        • Stefan Mueller sagt:

          Ach Hr.Schudel,
          Demokratie gabe es doch eigentlich ennet dem Rhein nie wirklich!
          Es waren immer Fürsten Kaiser Pfaffen Führer Tschütteler TV-Schwätzer Blender Apparatschiks etc. die das Denken für den gemeinen Michel übernahmen!
          Wo deutliche Mehrheiten immer "Rechts" wählten (ausser 1930, wo der Michel Sozialisten auf den Leim kroch) um grünroten-Müll zu kriegen unter der FDJ-Führerin für Agitation und Propaganda, bei DDR-gleichgeschaltetem Müllstream...Eben Rot und Grün vermischt ergibt Braun!

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          • markus.schudel@gmx.ch sagt:

            😂😂😂

            Ihre Statements lese ich übrigens mit höchstem Genuss, Herr Müller.

            Ich glaube, Sie hätten auch ohne Serafe gute Überlebensschancen als TV-Komiker ganz im Gegensatz zu Ihrem Namensvetter bei Äss-Ärr-Äff, dem fetten Mike, der dank Serafe-Gebühren immer mehr einem gemästeten Büsi gleicht.

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          • Waldi Wick sagt:

            Stefan Müller: Ich schliesse mich Markus Schudel voll un
            d ganz an.

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    • R.Roth sagt:

      Den gleichen Mist erzählt auch unsere Sommeruga

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