14. Juli 2021
Rolf Hürzeler

Drei englische Fussballspieler haben im Final der EM versagt. Jetzt macht die Rassismus-Debatte sie zu Opfern

Bei soviel Vernebeln sind die Fakten hilfreich: Die Fussballspieler Marcus Rashford, Bukayo Saka und Jadon Sancho waren beim Penalty-Schiessen im EM-Final gegen Italien der Nervenbelastung nicht gewachsen und vergaben ihre Chance.

Idioten haben dieses Versagen in den Sozialen Medien auf die Hautfarbe zurückgeführt und damit genau die Debatte losgetreten, die Rashford & Co. lieben.

Die Millionen schweren, gehätschelten Spitzensportler von Clubs wie Manchester United sehen sich als Opfer einer angeblich rassistischen Gesellschaft.

Sie werden eifrig orchestriert von engagierten Labour-Aktivisten, die jetzt daran erinnern, dass Boris Johnson einst Nikab-Trägerinnen mit Briefkästen verglich.

Womit die Debatte ganz weit weg vom eigentlichen Sachverhalt läuft: Die drei Spitzensportler haben ihre Penaltys verschossen und damit enttäuscht.

Das hat mit Rassismus nichts zu tun.

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5 Kommentare zu “Drei englische Fussballspieler haben im Final der EM versagt. Jetzt macht die Rassismus-Debatte sie zu Opfern”

  • herbertleu sagt:

    Die enttäuschende Leistung der Fussballer wurde von den «Fans» auf andere schwarze Menschen, die keine Tore verschossen hatten, übertragen. Schwarze Menschen mussten nach dem Spiel um ihre Sicherheit fürchten, weil die wütenden «Fans» sie auf der Strassen angepöblet und tätlich angegriffen haben. Es hatte für Menschen REALE folgen und war nicht nur ein Social Media Trend. Wenn Roger Federer ein Spiel vergibt, schlage ich auch nicht wahllos andere Menschen nieder, nur weil sie aussehen wie er.

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  • Reininghaus sagt:

    Diese 3 "Superhelden" haben sportlich versagt, das kann mal passieren, auch wenn es ob der massiven Überbezahlung sehr ärgerlich ist. Doch "dank" der Rassismus Debatte werden ihre grottenschlechten Leistungen nicht thematisiert, sondern hinter der Rassismus Debatte verborgen.

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Der Vergleich mit Briefkasten ist doch richtig Wir müssen aufpassen, dass wir Weisse nicht bald von den Farbigen diskriminiert werden. Viele Farbige haben doch Spitzenpositionen und Spitzensaläre, auch bei Schweizer Banken. Wie konnte ein Schwarzer, Obama US-Präsident werden und Harris? Gerade auch im Sport, verdienen Schwarze überdurchschnittlich. In den USA wird das Problem durch den Druck der Schwarzen immer grösser auch durch die enorme Zuwanderung. dank Biden

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    • juege sagt:

      Das beweist doch gerade, dass nur die Hautfarbe ein Kriterium ist und nicht das Können. Was für ein Debakel der Farbige bei der Schweizer Bank angerichtet hat, dürfte doch wohl noch in Erinnerung sein.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Wenn solche "Fussball-Idioten" in den sozialen Medien die 3 verschossenen Penaltys wegen ihrer Hautfarbe anprangern, zeigt es einmal mehr, dass es in den Mannschafts-Sportarten eben ganz verschiedene "Fans" gibt, die schreien und und auf mitgenommene Trommeln schlagen! Dieses Verhalten ist nun tatsächlich Rassismus pur! Wenn man sich kritisch über die Zusammensetzung der CH-Mannschaft äussert, ist das niemals rassistisch! Doch die Gutmenschen sehen jede Kritik sofort als strafbarer Rassismus!

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