08. März 2021
Christoph Mörgeli

Eine seltsame Gastro-Vertreterin in der «Arena»

Gerade mal zwei Personen sassen am Freitag als Publikum in der «Arena» des Schweizer Fernsehens. Anuschka Gwada wurde als Vertreterin der Covid-betroffenen Gastronomie vorgestellt.

Als ihr Moderator Sandro Brotz das Wort erteilte, wollte Gwada allerdings etwas ganz anderes loszuwerden: Sie zeterte lauthals über die Verhüllungsverbotsinitiative.

Der irritierte Brotz hatte grösste Mühe, sie wieder zum Thema zurückzuführen.

Wer Anuschka Gwada ist, wurde vom Schweizer Fernsehen dichter verschleiert als eine Burka. Es handelt sich nämlich um die Betriebsleiterin der Ayverdi’s GmbH – eine Firma, die sich auf «orientalische Gerichte» wie Kebab und Döner spezialisiert hat.

Weil ihre kulinarischen Angebote muslimischen Ursprungs sind, hat sie etwas gegen das Verhüllungsverbot.

Dass als zweiter Publikumsvertreter der linke Sozialpädagoge Carl Müller auch noch wie eine Hyäne auf die SVP losging, versteht sich von selber. Die Auswahl unserer Monopolfernsehanstalt spricht Bände.

Somit konnte Moderator Brotz die Frage seiner Sendung auf Twitter wie üblich ganz neutral beantworten: «Nein, wir leben nicht in einer Diktatur.»

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22 Kommentare zu “Eine seltsame Gastro-Vertreterin in der «Arena»”

  • jjg sagt:

    Man müsste viel öfters Einsprache wegen Unausgewogenheit machen.
    Die Weltwoche könnte vielleicht dazu einmal einen praktischen Leitfaden publizieren?

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    • Ingo sagt:

      Schreiben sie einfach innert 20 Tagen an den Ombudsmann und beziehen sie sich auf das Sachgerechtigkeitsgebot, weil dies das meiste abdeckt. SRF MUSS dann Stellung nehmen. Sie können den Fall an die UBI weiterziehen. Es braucht dazu 20 Unterschriften. Der Ombudsmann rät ihnen den Gang zur UBI ab, lassen sie sich davor aber nicht abschrecken. Erfolgs-Tipp. Keine ganze Sendung monieren, sondern etwas bestimmt Unkorrektes.
      https://www.srgd.ch/de/uber-uns/ombudsstelle/beanstandung-einreichen/

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  • Hoenggi55 sagt:

    Zur Abschaffung der SERAFE währe ich zu 100% Einverstanden und das ohne Wenn und Aber !!

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  • Flo_681945 sagt:

    Herr Mörgeli, Ich bin ja auch von der Fraktion Rösti und generell teile ich ja Ihre Auffassung und diese von der Weltwoche. Ebenfalls bin ich absolut kein Fan vom Schweizer Staatsfernsehen, da dieses viel zu linkslastig ist. Aber wenn ich auf die Homepage von dieser Ayverdi’s GmbH (https://ayverdis.ch) gehe, steht dort ausdrücklich: "Wir bieten auch dieses Mal kein Take Away und keine Delivery an". Nun frage ich mich, ob hier Ihr Artikel schlecht recherchiert ist, oder wie Sie sich dies erklären

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  • Steppenwolf sagt:

    Ich jedenfalls vermisse verkohlte „Rösti“ mit Bratwurst vom Eingeborenenrestaurant kaum und wie alle Menschen finde ich Kebabs, Hummus, Couscous, Lammfleisch mit viel Courgette, Tomaten ein Göttermahl.

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    • olive sagt:

      Wenn Rösti nicht verkohlt ist, kann sie genau so gut sein wie Kebab 🙂
      Aber die Abwechslung ist toll.

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    • rayer sagt:

      Hat niemand was dagegen, wenn Sie sich ausschliesslich von orientalischen Gerichten ernähren.
      Ihre Aussagen lassen allerdings die Frage aufkeimen, ob Sie an kulinarischem Rassismus leiden.

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      • beatz sagt:

        Kreative Wortfindung rayer, Kompliment! Kulinarischer Rassismus, der Hammer! Ich vermute unser guter Steppenwolf hat den gleichnamigenb Schunken nie in Händen gehalten oder davon gehört, und leidet noch an ganz anderen Symptomen wenn er dazu noch abschätzig von Eingeborenen Restaurant schreibt. Vielleicht unter Ahnungslosigkeit?
        Ich werde ihn an diesen unseren Kultstätten, wenn sie denn bald öffnen nicht vermissen!

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  • Fede sagt:

    2 Arena Sendungen zum (gegen) das Thema „ Verhüllungsverbot“ und trotzdem wurde die Initiative angenommen..! Ist doch ein tolles Zeichen, dass der TV Zuschauer mündig genug ist um eine rationelle, eigene Meinung in die Urne zu legen.

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    • Bischi49 sagt:

      Der Gedanke weiter gesponnen:
      Dass die gebührenfinanzierten Manipulationsversuche erfolglos blieben, zeugt von der Reife des mündigen Stimmbürgers. Sowas müsste eigentlich bei den Manipulatoren Denkprozesse auslösen. Tut es aber vermutlich nicht, weil sie in ihrer eigenen Filterblase schweben und so chancenlos sind, wenn es darum ginge, wieder mal auf dem Boden der Realität zu landen.

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  • VP-Falger sagt:

    SRF -- Ein Spiegelbild der Bundeslpolitik: Aufgebläht und überteuert. Dazu noch mit Werbung vollgepackt, welche den Privaten zustehen würde. Medienfinanzierung verkommt zur "Häfeli-Töpfli" Korruption.

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  • winner16 sagt:

    SRF ist für mich radikale Staatspropaganda! Damit andere Meinungen, wenn sie den überhaupt in den Kommentar-Foren aufgeschaltet werden, nicht noch unterstützt werden und es alle sehen können, wurden die Zustimmen und Ablehnen - Funktionen einfach außer Kraft gesetzt!

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  • beatz sagt:

    Guten Morgen geschätzter Christoph , die Arena ziehe ich mir , wenn mich das Thema denn interessiert hinterher rein. So habe ich die Möglichkeit in der Freitag Nacht schlafen zu können und gewisse Teilnehmer/innen weder ansehe(n(!) noch anhören zu müssen. Meine Frau dagegen ist komplett Arena resistent.diese sog. Vertreterin der Gastronomie wunderte mich auch deshalb weil sie nichts zum Thema von sich gab.danke für deine Aufklärung über ihren Hintergrund.Tv Gebühren 2021 : gschtriche!

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  • Peter Schmid sagt:

    Unser SRF der pure Wahnsinn, und schreibt man diesem Irrenhaus bekommt man eine Antwort, wie sie für unabhängigen Journalismus stehen usw. Sie kennen also ihre Pflichten nur machen sie dank den Zwangsgebühren was sie wollen. Leider merkte das Volk damals nicht, welchen Trumpf sie in den Händen hielten mit der Abschaffung der Billag. Es sollte eine Abschaffung der Serafe nun zum Thema werden

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  • Mueller sagt:

    Diese Sendung gehört abgesetzt; der linke Brotz wird immer ungeniessbarer! Desgleichen Ueli Schmetzer im Kassensturz; dessen Interviews sind bar jeden primitivsten Anstandes! Das linke zwangsfinanzierte Staatsfernsehen gehört endlich abgeschafft!

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    • hape sagt:

      ...und Gion Duri Vinzenz in Bundesbern grad auch. Die linken dürfen bei ihm ohne Ende in den Interviews schwafeln. Vertreten der SVP oder grad vor der Abstimmung Petra Gössi fällt er hingegen dauernd ins Wort und will sie zu Antworten in seinem Sinn manipulieren. Mich würde ja mal interessieren, wie er als Lehrer war.

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