09. August 2021
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Thomas Renggli

Er ist der erste Secondo als Nationaltrainer. Und er ist die perfekte Wahl. Nur einen Fehler darf Murat Yakin nicht machen.

Murat Yakin, der neue Schweizer Nationaltrainer, ist ein Mann mit vielen Facetten – und grossem Charisma. Tritt er durch die Tür, füllt er den Raum. Allenfalls ist (in einer Nebenrolle) noch für seinen jüngeren Bruder Hakan Platz.

Der 46-jährige Basler mit türkischen Wurzeln war als Spieler ein Stratege und Regisseur. Aus dem defensiven Zentrum orchestrierte er seine Mitspieler.

«Er dachte schon als Spieler wie ein Trainer», sagen seine Freunde.

Yakin war immer mehr als nur ein Ballverteiler. Glanz und Gloria säumen seinen Weg, seine Entourage ist fast grösser als das Kader eines Super-League-Klubs – und ein unerschütterliches Selbstvertrauen umweht ihn.

Er sagt: «Ich denke keine Sekunde ans Verlieren. Die einfachen Dinge überlasse ich den anderen.»

Und genau deshalb ist er als Nationaltrainer die perfekte Wahl. Denn Yakin ist ein geborener Leader – und wird mit Spielern wie Xhaka oder Shaqiri keine Probleme haben.

Und als Botschafter und Kommunikator besitzt er ungleich grösseres Potenzial als sein Vorgänger Petkovic. Nur einen Fehler darf er nicht machen – die Nationalmannschaft zu einer Familienangelegenheit degradieren. Denn die Nati muss wieder zu einem Sehnsuchtsobjekt für alle Schweizer Fans werden.

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2 Kommentare zu “Er ist der erste Secondo als Nationaltrainer. Und er ist die perfekte Wahl. Nur einen Fehler darf Murat Yakin nicht machen.”

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