06. Juli 2021
Alles lesen
Wolfgang Koydl

«Es ist vorbei, Annalena», schreibt die Berliner taz. Aber auch Habeck kann die deutschen Grünen nicht retten. Er ist ebenfalls ein Grüner

Offenbar stimmt nicht mal die Sache mit dem Trampolin.

Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ist wohl nie auf diesem grossen Sportgerät gesprungen, sondern nur auf einem Doppel-Mini-Tramp.

Das verhält sich zum Trampolin wie ein Plankton-Partikel zu einem Manta.

Aber das macht nun auch nichts mehr.

Baerbock ist verglüht wie ein Silvesterknaller, seitdem sogar das inoffizielle Parteiblatt taz empfiehlt, rasch umzusatteln auf Robert Habeck.

Dass er besser qualifiziert ist, wussten alle. Schade, dass er keine Frau ist.

Aber ob er nun das Ruder herumreissen könnte, ist zweifelhaft. Einerseits müsste die Partei zugeben, dass sie danebenlag, als sie Baerbock mit nordkoreanischen 98,5 Prozent bestätigte.

Andererseits könnte Habeck sein grösstes Manko nicht vertuschen: Auch er ist ein Grüner. Und die sind – der Fall Baerbock zeigt es – überheblich, unaufrichtig, dünnhäutig und bissig.

Man sollte Baerbock dankbar sein. Niemand konnte die Grünen so schnell und so gründlich entzaubern wie sie. Denn sie ist Symbol für die ganze Partei.

719 5

22 Kommentare zu “«Es ist vorbei, Annalena», schreibt die Berliner taz. Aber auch Habeck kann die deutschen Grünen nicht retten. Er ist ebenfalls ein Grüner”

  • landart sagt:

    Für kommunikative Schaumschlägerei haben die meisten eine gute Antenne...die grüne Klimafee hat sich selbst entzaubert. Ihre politischen Vorstellungen und Konzepte sind unbezahlbare Phantasieprojekte. Selbst grüne Euphoriker wachen jetzt auf...wer mit solcher Fachexpertise heutzutage eine Ingenieurfirma oder eine Chirurgiestation leiten wollte, käme mit seiner Bewerbung noch nicht über die erste Papierkorbablage hinaus. Eigentlich alles unglaublich.

    100
    0
  • schraegdenker sagt:

    Vielleicht könnte Habeck sich noch kurzentschlossen umgendern? Damit könnte er die Frauenquote erfüllten. Würde doch super passen für diese Partei.

    125
    1
    • holsderkuckuk sagt:

      Parlamentswahlen 2019 in der Schweiz. Für den Ständerat kandidierte der Stolz der aargauischen Frauenschaft "Cedricine Wermuthine" für die Sozi Frauen im Kanton Aargau, nach dem Motto: Es muss eine Frau her, die am besten von einem Mann gespielt wird. Wir haben in der Schweiz soviele menschliche "nonvaleurs" in der Politik, da sollten wir nur zu unserer Erbauung das Affentheater in Deutschland beobachten.

      13
      0
  • Juerg Schneeberger sagt:

    Was sollen eigentlich bei Annalena Baerbock noch lange Sätze? Sie ist schlicht der Inbegriff politischer Hybris oder einer Selbstdarstellerin in Reinkultur, „A M E N“
    Jürg 51

    107
    1
  • Waldi Wick sagt:

    Sehr treffende Einschätzung. . Kompliment Herr Koydl.

    82
    3
  • Peter Eschmann sagt:

    Aber der Habeck kann doch bis nach der Wahl sagen, er sei jetzt Frau. Das soll doch ganz leicht gehen. Nach der Eintragung als Frau muss er nichts mehr machen, keine Op, keine Hormone. Es wird dann automatisch ein Selbstläufer. 🤪

    168
    1
  • Stefan Mueller sagt:

    Die bärböckig enttarnten Melonen geifern und jaulen in Merkelstan!
    Alles was nicht ihrer """Wahrheit""" entspricht, ist Nazi/Verschwörung/Hetze etc.
    Und eben, so ca. 99,999% der Anstands-Toleranz-Melonen sollen ja füs Bärböckige gestimmt haben.
    All die Parallelen zu den Mao/Kim/Gaddafi/Mugabe-Regimen aber, sind gaaaanz bestimmt reiner Zufall.
    Und ja klar, die Merkelstan-Medien erinnern mit ihre bärböckigen Anfällen in keinster Weise an die Medien der obigen Sozialisten-Demokratie-Granden!

    117
    1
    • Werner Laube sagt:

      Ihre „Wortschöpfungen“ sind weder kreativ noch lustig und machen ihre Meinung unlesbar!

      27
      41
      • Franz Truessel sagt:

        Selbst wenn Ihre Aussagen richtig sind, die immer gleichen und "bemüht lustigen" Sätze werden langweilig und wirken selbst auf konservative Mitmenschen befremdlich. Personen ins lächerliche zu ziehen oder gar zu diskreditieren ordne ich üblicherweise dem linken Lager zu. Zudem werden mit dieser Art der Kommunikation Annäherungen zu "Wackelkandidaten" leider verunmöglicht

        15
        2
        • Stefan Mueller sagt:

          Tja, einmal mehr nix gecheckt, die strammen Trüssel/Laube-Michels!
          NICHTS IST LUSTIG!!
          Im Gegenteil hasse ich es, von widerlichen Lügnern und Volksverars...angelogen und betrogen zu werden, die dann von Gutmenschen und dem Müllstream als die Ober-Anständigen behuldigt werden!
          Klaro wird mit gleicher Münze zurückgezahlt!
          Logo sind dann die Netten-Linken, wie gerade die Merkelstan-Melonen aus ihren Bio-Häuschen, wenn Andere das Gleiche tun, resp. deren Lügen und Schweinereien aufgedeckt werden!!!

          8
          2
  • Stefan Mueller sagt:

    Die bärböckig enttarnten Anstands-Melonen geifern und jaulen in Merkelstan!
    Alles was nicht ihrer """Wahrheit""" entspricht, ist Nazi/Verschwörung/Hetze etc.
    Und eben, so ca. 99,99% der Anstands-Toleranz-Melonen sollen ja füs Bärböckige gestimmt haben.
    All die Parallelen zu den Mao/Kim/Gaddafi/Mugabe-Regimen aber, sind gaaaanz bestimmt reiner Zufall.
    Und ja klar, die Merkelstan-Medien erinnern mit ihre bärböckigen Anfällen in keinster Weise an die Medien der obigen Sozialisten-Demokratie-Granden

    51
    4
  • Freigeist sagt:

    Nach genauer Recherche und in Abwägung aller Fakten kann man , was den Wahrheitsgehalt angeht , zu der Erkenntnis kommen :
    Annalena Baerbock wurde geboren.

    189
    1
  • olive sagt:

    Immerhin war sie dreimal Dritte in deutschen Meisterschaften, nicht ganz nichts.

    29
    72
  • Melanie sagt:

    Da kann man nur sagen: GOTT SEI DANK!!!

    184
    3

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.