01. Oktober 2021
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Thomas Renggli

Die Stadtpolizei Zürich setzt bei Extinction Rebellion auf Wohlfühl-Taktik. In England steht die Gruppe unter Terror-Verdacht

Die Katze ist aus dem Sack. Medienwirksam erklärten die selbsternannten Welt-Retter von Extinction Rebellion, wo sie am Montag um 12:00 Uhr per Sitzstreik die Stadt Zürich lahmlegen wollen: an der Kreuzung Urania-/Bahnhofstrasse, bei der Rudolf-Brun-Brücke sowie an der Kreuzung Sihl-/Nüschelerstrasse.

Die Orte sind geschickt gewählt: an den verkehrstechnischen Nadelöhren in der Innenstadt – und unweit der wichtigsten Medienhäuser von Tages-Anzeiger, NZZ und Blick. Pikanterweise ist auch die Hauptwache der Zürcher Stadtpolizei gleich um die Ecke.

Damit kommt es an Highnoon zum Showdown zwischen den Gesetzeshütern und den Klimarebellen – sofern erstere ihre Pflicht wahrnehmen und mit der grünen Jugend so umgehen, wie mit anderen Querulanten und Demonstranten.

Noch deutet aber nichts auf ein resolutes Eingreifen hin. Matthias Ninck, Sprecher des städtischen Sicherheitsdepartement, sagt: «Wir sind mit den Aktivisten in Gespräch.»

So viel Kulanz irritiert. Bei Extinction Rebellion handelt es sich nicht um einen spontan formierten Demonstrationszug, sondern um eine weltweit organisierte Aktivisten-Gruppe.

Der Zürcher Polizei täte ein Blick in Richtung England gut: Dort stuft die Anti-Terror-Einheit Extinction Rebellion als «extremistische Ideologie» ein.

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16 Kommentare zu “Die Stadtpolizei Zürich setzt bei Extinction Rebellion auf Wohlfühl-Taktik. In England steht die Gruppe unter Terror-Verdacht”

  • mikueder sagt:

    Es ist ein Armutszeugnis, wenn die Polizei politisch gesteuert ist! Sollte eigentlich nur in Bananenrepubliken vor kommen und nicht in Rechststaaten mit "Gewaltentrennung"!

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  • baloiszydeco sagt:

    Die Polizei hat recht. Mit diesen Apokalypse beschwörenden Sekten wie XR muss man vorsichtig umgehen. Wie mit Sonnentempler https://tinyurl.com/ckp5pdxc
    "We have only 100 months to avoid disaster". 1 August 2008
    https://tinyurl.com/sz7taadx
    "It’s the final countdown – 16 months left". 19 September 2019
    https://tinyurl.com/5bnutds
    Und wenn dem nicht so ist, sind es halt die nächsten 100 oder 16 Monate...

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  • Isaac sagt:

    Diese Exstinction-Rebellen sind direkt von Soros finanzierte Dummköpfe.
    Punkto Impfterror gilt der Nürnberger-Kodex und all die Protagonisten gehören vor ein Kriegsgericht mit Maximalstrafen wegen Völkermord, auch die willfährigen Ärzte und -innen inkl. taskforce und sog.Gesundheitsdirektoren, nicht zu vergessen der im Ausland sich verlustierende , sozialistische Impfberserker.

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  • peterlinz sagt:

    Alle Personalien kontrollieren und sämtliche Ausländer der Extinction Rebellion unverzüglich ausweisen mit zukünftigem Einreiseverbot. Wir haben unsere direkte Demokratie vor über 100 Jahren nicht vergeblich erkämpft um sie durch Träumer zu zerstören. Unser Stimmvolk bestimmt wie wir mit dem Klimawandel umgehen. Wir bitten die Internationalisten, sich um China zu kümmern und die neutrale Schweiz in Ruhe zu lassen. Bei uns bestimmt immer noch der Souverän und nicht fremde Fötzel.

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  • T sagt:

    Diese linksmarxistischen Klimaterroristen einkesseln, internieren, während drei Tagen nichts zu Essen geben, danach reichlich Kohlsuppe verfüttern und sie im Anschluss mit vollge......... Hosen am Samstagnachmittag den Limmatquai herunter defilieren lassen. Odour Rebellion.

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  • Alpenfurz sagt:

    Und bei mir steht das Schweizer Parlament und der Bundesrat unter Verdacht auf Hochverrat. Freiheitsberaubung unter Vorspiegelung falscher Corona Tatsachen.

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  • olive sagt:

    Hier zeigt sich die Doppelmoral der Politik und der Medien wieder einmal sehr schön. Das alles ist nur noch bizarr.

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  • Realo100 sagt:

    …und hier noch ein Rezept für die Stadtpolizei: Wasserwerfer und Handschellen gegen diese Terroristen, abführen und erst gegen saftige Bussen wieder freilassen. Anklage gegen deren Drahtzieher wegen Störung des Verkehrs. Und falls die Blaulichtorganisationen bei ihren Einsätzen behindert werden sollten und deshalb Menschenleben in Gefahr gebracht werden gleich noch obendrauf eine Anklage wegen vorsätzlicher Tötung!

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  • Edmo sagt:

    «Extremistische Ideologie» sagt noch nicht viel aus. Erst wenn klar ist, dass es sich um eine linke, marxistische und antikapitalistische Ideologie handelt, kann man die Reaktion der Zürcher Polizei verstehen. Linke Ideologen sind von Natur aus gut, denn sie kämpfen mutig für das Gute. Das weiss jeder Zürcher Polizist und wenn er zweifelt, hilft ihm sein Chef schon auf den richtigen Weg zurück. Alles in bester Ordnung, solange Rotgrün das Sagen hat in der Limmatstadt.

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  • Realo100 sagt:

    Mit Terroristen verhandelt man nicht, man bekämpft sie. Hat das die Stadtpolizei bzw. ihre Chefetage noch nicht begriffen? Dann sollten die Verantwortlichen sofort zurücktreten, denn sie gefährden mit ihrem passiven Verhalten unsere Demokratie!!

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    • Anna Meier sagt:

      DIe Trychler und die Zertifikatsgegner Demonstranten sind Terroristen. Doch nicht eine weltweit tätige Klimarettertruppe, die allerdings auf keinen Fall weltweit tätig ist, also so in China, Nordkorea, Indien usw..

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    • Noam Cherney sagt:

      Darum werden Corona-Skeptiker in die Nähe von Terroristen geschrieben. Man verhandelt dann nicht mehr und es bleibt nur noch das Handeln. Diese gegenseitige Verhetzung sollten wir nicht mitspielen.

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Warum? Weil Zürich von Ökofaschisten regiert wird. Die Definition von Faschismus ist, dass nur die Gesetze gelten, die man selber gemacht hat.

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  • Rote Pille sagt:

    Polizisten sind in linksgrün regierten Gegenden zu Handlangern spaltender Sozialisten geworden. Kein Wunder möchte man dort Polizisten mit Ausländerausweisen (eigentl. Söldner) einstellen können, da sich diese weniger Fragen stellen, wenn sie auf Patrioten, Konservative und andere Freiheitliche den Wasserwerfer richten müssen. Die Polizei handelt mittl. in vielen Bereichen nicht mehr im Interesse des Volkes. Als (echter) Polizist würde ich unter solchen Umständen den Dienst quittieren.

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    • holsderkuckuk sagt:

      Allerdings, ein echter integrer Polizist könnte sagen da mache ich nicht mehr mit. Die Büttel in der Innerschweiz und in Bern sind gedankenlose, feige Rambos im Dienst von machtberauschten Politikern. Mindestens drei Viertel der Politiker, auf allen Ebenen, gefährden unser politisches System durch Missachtung der Gewaltenteilung und der Bundesverfassung. Die Bundespolitiker sollten in Bausch und Bogen zum Teufel gejagt werden. Wir brauchen einen "Schweizer Frühling" wie ihn die SRG bejubelte.

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    • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

      "Söldner" ist das Wort der Stunde. Vor 500 Jahren brach im Kanton Bern der Bauernkrieg aus, weil die von den Gnädigen Herren zu Bern regierte Staat Söldner anstellte, um die Landbevölkerung zu kujonieren. Extra, um diese Södner zu finanzieren sollte eine Kopfsteuer für die gesamte Bevölkerung eingeführt werden.

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