12. April 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Frage an das Duo Infernale Berset-Amherd: Wie viele Flops und Pannen stehen uns noch bevor?

Die NZZ am Sonntag brachte es gestern an den Tag: 740.000 Corona Test sind nicht mehr brauchbar, weil das Verfallsdatum überschritten ist. Sollen wir uns darüber überhaupt noch ärgern?

Erst stellt man fest, dass beim Ausbruch der Pandemie nichts an Lager ist, was zum Schutzkonzept gehören würde. So waren weder Desinfektionsmittel noch Masken erhältlich. Dann kaufte man unter Druck viel zu teuer ein und liess sich sogar Schimmelmasken andrehen.

Die Covid-App des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), die beim Aufspüren von Ansteckungsketten helfen soll, ist ein schlechter Witz. Auch kaufte man viel zu spät und teilweise zu teuer Impfstoffe ein. Die Chance einer eigenen Produktion in der Schweiz liess man dagegen ungenutzt verstreichen.

Die einzige Schweizer Impfdatenbank, auf welcher sich Covid-Geimpfte freiwillig registrierten konnten und die auch Daten für einen künftigen Impfpass hätten liefern können, hat ein Sicherheitsproblem. Jetzt kommen zu allem Übel auch noch die Geschichte mit den abgelaufenen Corona-Test dazu.

Diese Kaskaden an Fehlinvestitionen und Flops gehen eindeutig auf das Konto von Gesundheitsminister Alain Berset (SP) und Verteidigungsministerin Viola Amherd (Die Mitte). Bisher fehlte aber beiden den Mut, Verantwortung dafür zu übernehmen.  Man kann nur hoffen, dass wir die Coronakrise bald überwinden, denn besonders vertrauenserweckend ist das, was dieses Duo Infernale bisher geliefert haben nicht.

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30 Kommentare zu “Frage an das Duo Infernale Berset-Amherd: Wie viele Flops und Pannen stehen uns noch bevor?”

  • holsderkuckuk sagt:

    Guten Tag Herr Vogt. Es ist schön mutig wie sie sich für die verfolgten und verächtlich gemachten Personen einsetzen. Der nach ihrer Ansicht so schlecht beurteilte BR Berset übte zu keiner Zeit einen gewöhnlichen bezahlten Beruf aus, er studierte und politisierte nur. Die Spitze des BAG wird mehrheitlich von Poitologen und politisch korrekten GenossInnen gebildet, von Sachkenntnis und anderem Nonsen keine Spur. Kein Politiker ist verantwortlich für sein Handeln, er bemühte sich und ist tabu.

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  • ulrich vogt sagt:

    Herr Winner 16. Sie verwechseln die Aufgaben des Bundesrates mit der Führung von Grossbetrieben. Die Schweiz ist kein Grossbetrieb nach neo liberalen Vorstellungen, sondern eine alte Demokratie mit allen Fehlern, die das Parlament eifrigst mitverschuldet. Alle ihr Besserwissenden und Fehlerfreien: Geht mal ins Ausland arbeiten und kommt etwas bescheidener wieder nach Hause. Die Augen werden Ihnen geöffnet werden.

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  • olive sagt:

    "Wann ist die Pandemie zu Ende?

    Die Pandemie ist bereits zu Ende. Sie wird nur künstlich durch das Spiel der Zahlen samt ständiger Angstmacherei und Drohungen aufrecht erhalten. Wenn eine Pandemie derartige Einschränkungen und Drohkulissen braucht, um die Bürger davon zu überzeugen, dann ist es keine Pandemie mehr."

    https://reitschuster.de/post/wir-werden-hier-den-kindern-mehr-schaden-als-es-sich-einige-ueberhaupt-vorstellen-koennen/

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  • olive sagt:

    Da Frau Merkel auch für unsere Bundesrät*innen ein Vorbild ist ( am meisten wohl für Sommaruga und Leuthard ) hier ein lesenswerter Text:

    https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-grundgesetz-grundrechte-lockdown-infektionsschutzgesetz-angela-merkel

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Der andere Flop ist, dass man die wissenschaftliche Beratung des Bundesrates einem Gremium von Jungspunden überlassen hat. Die Tanja Stadlers, die Salathés und Althausens und Konsorten sind allesamt Spezialisten für Computersimulationen ohne jedwelche reale Erfahrung mit infektiösen Krankheiten und deren Ausbreitung oder Behandlung. Wir lassen uns vorführen von Spielern an der Konsole, Gamboy für Erwachsene bestimmt das Schicksal dieses Landes!

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  • R.Roth sagt:

    Unfähige Chefs! Zuerst das BAG mit Frau Levy und Frau Kronig. Ein Flop nach de n Anderen. Dann BR Berset der das BAG wursteln läss ohne einzugreifen. Aber vielleicht merkt er die Unfähigkeit der BAG Frauen nicht, Weiler selbst unfähig ist. Also alle ersetzen.

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Bedenklich!
    Die Schweizer sind ein Volk von Gottesanbetern geworden!
    Gottesanbeter in dem Sinne, als dass ein sektenhafter Glaube an die ideologische Verbreitung der linken Mainstream-Medien und unserer hegemonialen Regierung in Bern vorherrscht. Damit einhergehend kann man auch feststellen und das ist das Frustrierende, dass selbst ein wesentlicher Teil der Gebildeten sich diesen Institutionen praktisch bedingungslos unterwirft!
    Einziger Lichtblick: WW, WW-daily & die gelebte Kritik hier!

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    • Christian Weber sagt:

      Ist das nicht wieder eine Pandemie der "selbstverschuldete Unmündigkeit" ?. Ein Massen-Ausbruch des Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen (Regierungen, Wahrheitsmedien) zu bedienen ? ("Kant")

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  • johann6a sagt:

    Und trotzdem führt Berset im Ranking der beliebtesten BR!!! Wie ist denn das zu erklären?

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    • gian sagt:

      Das Ranking basiert auf Umfragen, die in den Redaktionen von Blick, SRF und in der Reitschule Bern gemacht wurden.

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    • tschouhaen45 sagt:

      Solchen Umfragen glaube ich überhaupt nicht. Es ist wie im Staatspropagandafernsehen SRF mit den Umfragen zu den Massnahmen: es werden keine kritischen Voten gebracht sondern nur zustimmende Beiträge von Befürwortern, selbstverständlich immer mit Maske. Ich kanns nicht mehr sehen und hören. Für micht gibts nir noch dir WW und den Nebelspalter.

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    • Buecherwurm sagt:

      Gaaanz einfach, beliebt ist, wer oft im Fernsehen zu sehen ist, dabei ist es vollkommen egal, ob wegen Leistungen oder Fehlleistungen.

      Ist in Deutschland genau so, Gesundheitsminister Spahn ist vor allem durch Fehlleistungen aufgefallen, aber er war und ist oft im Fernsehen zu sehen und deshalb beliebt.

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  • Hans Peter sagt:

    Wie kann man auf die Überwindung bzw. Meisterung einer "Krise" durch diejenigen hoffen, die an deren weitgehendem Herbeireden massgebliches Interesse und Anteil haben?
    Wir haben es nicht nur bei diesem Duo infernale mit einem erheblichen Anteil an krimineller Energie zu tun, die geahndet gehört!
    Den Beiden nur Versagen zu attestieren erachte ich als Schönrednerei.

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  • ulrich vogt sagt:

    Liebe Leute, es ist einfach, im stillen Kämmerlein zu fluchen resp. in die Tasten zu hauen, wenn man nicht 24 Stunden lang in der Verantwortung steht und jeder Fehler als ein Verrat am Volk lauthals kommentiert wird. Die Weltwoche hat verschiedene Attribute für die Bundesräte wie Duo invernale, 7 Zauderzwerge, Landesverrräter, Verfassungsverräterin etc. Das sagt mir schon ziemlich viel aus über Fairness und Charakter derjenigen, die meinen, es sei originell, solchen Mist zu verfassen.

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    • winner16 sagt:

      Geehrter Herr Vogt, wenn die Bundesräte Großfirmen in der Größe ihres Departements leiten müssten, wären diese Firmen nach 3 Monaten vom Markt! Geld ausgeben, von dem man keine Ahnung hat, wie man es verdient, ist relativ einfach!

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  • Realistin sagt:

    Leider sind die Eidgenossen nicht nur in der Politik, sondern, noch schlimmer, auch im Volk ausgestorben.
    Das Volk ist in Panik und Angst und folgt einer Führung, damit es selber keine Verantwortung übernehmen muss.Was früher mal typisch schweizerische Eigenschaften waren wie: Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, Recht auf Eigentum, Versammlung, Demo, Meinungsfreiheit für alle Meinungen, sachliche Diskussionen ohne Tabus - alles verloren.

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  • eduardkeller sagt:

    Die Fähigkeiten der für die Gesundheit Verantwortlichen müssen weiter überprüft werden. Was wäre wenn in Vulkan ausbrechen würde oder naheliegender ein Blackout entstünde? Wie wäre es um die Lebensmittelversorgung bestellt, wie mit der Notstromversorgung, wie mit den ÖV usw. Wie gross ist die Lagerhaltung von lebenswichtigen Produkten: Weizen, Mehl, Reis, Zucker, Oel und Benzin? Besteht in Bundesbern ein Notfallplan? Vermutlich schreibt dazu Berset ein weiteres Buch.

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    • Edmo sagt:

      Für unsere Gesundheit sind wir selber verantwortlich. Behörden sind dazu nicht in der Lage, auch wenn sie sich gerade als Gesundheitsverantwortliche in Szene zu setzen versuchen. Doch mehr als Chaos und gigantische Schäden vermögen sie nicht anzurichten. Das von Ihnen angesprochene Blackout wird kommen. Als Resultat der aktuellen Politik. Weshalb sollten wir annehmen, dass ausgerechnet diese Versager uns dereinst eine Lösung präsentieren werden? Eines ist klar, nur Eigenverantwortung zählt.

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    • Florence sagt:

      Das Volk sollte sich wieder einmal darauf besinnen, welches seine Pflichten und vor allem ,Rechte sind. Der erwachsene Mensch ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich und entscheidet selbst was ihm gut tut und was nicht; ob er zum Arzt geht oder nicht; und ob er dann die vom Arzt verordnete Kur befolgt oder nicht.Das ist sein gutes Recht!
      Die Pflicht eines Bürgers ,hingegen, wäre seiner Regierung Einhalt zu gebieten wenn sie außer Kontrolle gerät. Aufräumen!Gemeinden, Kantone und Bern!

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  • Beat Steger sagt:

    Wann traut sich jemand zu sagen, wieviele Leute zusätzlich sterben weil der BAG nicht funktioniert und die Trödel Kantone unfähig sind? Je nach politischer Lage, würden man solche Leute als Massenmörder titulieren!
    Es zeigt uns ganz klar, wenn der Bund, die Kantone, Gemeinden oder Brüssel etwas effizient organisieren sollten, funktioniert es nicht!

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  • Melanie sagt:

    Mir scheint, es gibt überhaupt nur noch Unfähigkeit, Wahnsinn und Verirrung - egal, wohin man schaut. Wann wird dieser ganze Schwachsinn gestoppt? Oeffnet endlich alles und nehmt die unsäglichen Massnahmen und Nötigungen ALLE zurück. Leben lässt sich nicht kontrollieren. Lasst das Leben zu! Gestorben wird sowieso immer - das gehört zum Leben. Der Tod lässt sich nicht abschaffen. Ist das so schwierig zu verstehen?

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    • juege sagt:

      Unfähigkeit und Wahnsinn kann es nur in einem Volk von Unfähigen und Wahnsinnigen geben. That's the problem.

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      • Melanie sagt:

        Richtig, Juege. Aber es gibt auch VIELE, die noch normal sind. Und viele, die Mut haben und sich zeigen (mit schreiben, reden, an Demos gehen etc.). Alle diese sollten Mitglieder der "Freunde der Verfassung" werden (ich bin es), damit diese prima Bewegung der ersten Stunde Auftrieb und Wirkung erhält!!

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        • jameselsener sagt:

          Melanie,

          Du hast Recht, es gibt auch eine grosse Anzahl Nicht-Unfähiger und auch ich unterstütze die Verfassungsfreunde.

          Im Kern stimmt jedoch Jueges Aussage. Die Schweiz ist nicht mehr die Schweiz, wie wir sie kannten.

          Damit verlieren wir auch schrittweise das Recht eine wirkliche Nation zu sein. Der Wille, die Dinge im Sinne der Menschen anzupacken ist bei wahrscheinlich deutlich mehr als 50% der Menschen in diesem Land nicht mehr da.

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    • Fritz sagt:

      Kompliment Melanie, toll formuliert.

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    • Mueller sagt:

      Man sollte für solche grobfahrlässigen Fehler eine Schadenbeteiligung in Höhe eines halben BR Gehaltes und Streichung des späteren BR Ruhegeldes verfügen! Vielleicht würden dann diese Räte*****innen 🙈sorgfältiger arbeiten!!

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