08. Oktober 2021
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Marcel Odermatt

Wie ahnungslos darf ein Politiker sein? Für Fabian Molina ist die Schweiz für Deutschland so wichtig wie Lichtenstein

Das Schweizer Parlament beschloss diese Tage, der Europäischen Union die Kohäsions-Milliarde bedingungslos zu überweisen. Die 1,3 Milliarden Steuerfranken lösten in Brüssel nichts aus. Die Funktionäre erklärten, das sei eine Selbstverständlichkeit. Von dem von den Befürwortern des Blanko-Checks erhofften Entgegenkommen nicht die geringste Spur.

Wie solche – eigentlich verrückten Entscheide – überhaupt entstehen können, zeigt ein kleines Beispiel: Einer der führenden Aussenpolitiker der Sozialdemokraten – Fabian Molina – diktierte kürzlich einem Journalisten, die Eidgenossenschaft sei «für Deutschland etwa so wichtig, wie für uns Liechtenstein».

Fakt ist, dass die Deutschen 2020 mit der Schweiz mit fast 11 Milliarden Euro den fünftgrössten Aussenhandelsüberschuss erwirtschafteten – deutlich mehr als mit Ländern wie Italien, Indien oder Russland. Die Schweiz war im Übrigen auch weltweit der achtbeste Käufer von Schwarz-Gold-Roten Waren, das Fürstentum rangiert auf dieser Liste auf Platz 78.

Wer solche Politiker solche Entscheide fällen lässt, muss sich auch nicht wundern.

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42 Kommentare zu “Wie ahnungslos darf ein Politiker sein? Für Fabian Molina ist die Schweiz für Deutschland so wichtig wie Lichtenstein”

  • Marc Dancer sagt:

    All diese Vollidioten u. Antischweizer werden von "Papierschweizern" in's Parlament gewaehlt. Das Problem wird noch groesser werden. Mal sehen wie lange es geht bis der Mittelstand ganz verschwunden ist u. die Grossen auch das Weite suchen.

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  • 369 sagt:

    Dumme hat es schon immer gegeben. Das Problem heute ist, dass es immer mehr gibt.

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  • Stygge sagt:

    Obwohl ich als deutscher Leser nicht in alle schweizerischen Internitas informiert bin, wäre ich doch neugierig, warum sein Vater nicht bei uns in der Ex-DDR gelandet war. Oder: war ihm die DDR nicht fein genug? Vielleicht wurde er auch bei der Eingangsprüfung als nicht gut genug oder als zu gefährlich eingestuft. Ich bin jedenfalls froh darum, wir haben schon jetzt genug Experten. Schwarz-Gold-Rote Waren: sehr subtile Anspielung!

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    • holsderkuckuk sagt:

      Die Antwort auf diese Frage ist einfach. In der Schweiz ist der Fressnapf für alle Asylanten immer voll. Die Schweiz ist umgeben von völkerrechtlich sicheren Ländern. Sobald ein "Flüchtling" nicht mehr "verfolgt" ist, müsste er dort Asyl beantragen. Nach Flüchtlingskonvention dürften bei uns keine Asylanten die bei uns zu Lande einreisen einen Asylantrag stellen, resp. müsste nicht bearbeitet werden. Aber wo Sozis und andere Schmarotzer wirken gelten andere Regeln. Sie sind so gutmenschlich.

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      • holsderkuckuk sagt:

        Selbst 2020 sind in der Schweiz rund 10'000 "Flüchlinge" eingetroffen. Die Roten und die Grünen leben von der Asylindustrie wie die Maden im Speck. Ein Paar mit 2 Kindern, ins Pardies geflüchtet, bekommt mehr Sozialhilfe, als ein einheimisches Paar mit 2 Kinder das mit einem Einkommen von Fr. 4'000 leben muss. Wer verdient muss Steuern, Krankenvericherung den Zahnarzt bezahlen. Sollte sich Nachwuchs einstellen stehen den Zugereisten situative Zahlungen zu, von denen Schweizer nur träumen können.

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  • simba63 sagt:

    Das spielt nun wirklich keine Rolle. Dummheit ist international!

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  • simba63 sagt:

    Wenn Dummheit Velo fahren könnte, müsste er den Gotthard hinauf bremsen!

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  • Reininghaus sagt:

    Das Profil Molinas in den sozialen Medien ze8gt, was dieser Gebärsaal-Hörsaal-Ratsaal Politiker von der 🇨🇭 hält, nämlich gar nix! Er beschreibt sich selbst als "Sozialist, Europäer, Nationalrat". Warum geht dieser D*pp eigentlich nicht in das kommunistische Land seiner Vorväter zurück? Oder wandert nicht zumindest in ein EU Land aus?? Hier würde ihn definitiv niemand vermissen.

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  • waschiwischi sagt:

    Molina, ein dämlicher importierter Marxist aus Chile. Die Überheblichkeit in Person wie eigentliche alle Secondos in unserem Parlament! Alle identisch, grosse Schnauze und nicht in der Lage nur ein Bleistift zu verkaufen!

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  • Sandro Consoli sagt:

    Ist Fabio Molina überhaupt Schweizer? Soviel ich weiss ist er Italiener und EU vergiftet!

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    • Reininghaus sagt:

      Er ist/war Chilene. Seine Eltern oder Grosseltern kamen meines Wissens als "Flüchtlinge" in die Schweiz. Ein Beispiel mehr, dass eine gesunde Dankbarkeit sollchen Kreisen fremd ist.

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    • waschiwischi sagt:

      Molinas Vater Jorge, war ein aktiver Sozialist und Anhänger vom marxitisch-sozialistischem Präsidenten Salvador Allende. Nach dem Militär-Putsch von General Augusto Pinochet am 11. Sept. 1973 flüchtete Molinas Vater 1982 in die sichere Schweiz. Am 8. Juli 1990 kam Fabian in Uster auf die Welt. Nun, in CH ist er ein mediengeiler Provokateur mit einer grossen Schnauze. Der Vater hingegen war für seine Aktivitäten Dutzende Mal im Gefängnis (Chile). Molina ist Chilene mit Zweitpass Schweiz.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Alle diese Secondo-Politiker ausländischer Herkunft, sei es nun Molina, Wermuth, Funiciello, Arslan... sind veritable Schädlinge für unser Land. Sie diskreditieren, verunglimpfen die Schweiz bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Sie sind Landesverräter, verstehen NICHTS von Demokratie, setzen sich für ihre Landsleute und für kulturfremde Migranten ein, befürworten die Islamisierung. Es würde uns besser gehen, wenn Secondos und Leute mit Doppelpass grundsätzlich nicht mehr gewählt würden.

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  • Stefan Mueller sagt:

    Und eben, da es dann noch Bünzli gibt, die solche Drecks-Typen als ihre ""Vertreter""" in den Bernsumpf entsenden....
    Tja die fremden Sitten und Bräuche, mit denen uns die Einschleicher-Secondos Tag für Tag bereichern....
    Wenn man bedenkt, dass dessen Sippe, nach einem halben Leben als Lakaien einer Kommunisten-Diktatur nach deren Sturz abhauen musste, um sich an den Bünzli-Staatsfuttertrog zu schleimen....also schon immer zu dem Mesnchen-Verachtern und Volksvehetzern gehört haben,...

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  • Beo B. Achter sagt:

    Molina, der Scheinleistungsträger und Schwurbler vom Dienst. Bedenklich was diese Dünnbrettbohrer verdienen und welche Privilegien sie geniessen.

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    • holsderkuckuk sagt:

      Sie verdienen nichts, sie bekommem leistungslos mehr als 2 Handwerker im Jahr verdienen. Gerüchteweise würden die Bundesprlamentarier sich zum Wohl der Nation und der Bevölkerung einsetzen. FDP und rot-grün sind immer voran beim Geld im Ausland zu verstreuen. FDP Politiker glauben sie wären prädistiniert für einen Posten bei der EU, aber in der EU haben sie genug eigene taube Nüsse und Familie geht vor. Tributzahlung wie im Mittelalter, mit FDP Kotau zu Füssen liegend dargebracht.

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  • minibixi2008 sagt:

    Wirklich intelligente Leute gehen nicht in die Politik,
    Die braucht es in der Privatwirtschaft um den Menschen Arbeit zu geben.
    Molina ist ein nichts.

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  • Freiherr von Rothenthurm sagt:

    Ahnungslos? Nein, ein Molina ist mit der dunklen Macht in Verbindung getreten und geht ganz gezielt zerstörerisch gegen unsere Demokratie vor. Das beweist ja auch sein Unterfangen, wonach er Gott aus unserer Verfassung verbannen will. Eine Verfassung, die zum Wohle aller nicht besser sein könnte.
    Teuflische Machenschaften von Molina und Genossen und nichts anderes.

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  • Rote Pille sagt:

    In Molinas Hirn ist seit Geburt nichts als sozialistisches Gedankengut geflossen - vermutlich durch seinen migrierten Vater. Der arme Bub wird doch zu politischen Zwecken missbraucht, eine Art Linksdschihadist.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Sogenannte Politiker, wie es der linksextrem denkende (und handelnde!) Fabian Molina ist, sollte eigentlich längst niemand mehr ernst nehmen! Solange die Medien und Interviewer solchen "Antischweizern" den "Hof machen", werden diese Umverteiler (und Gesellschafts-Umgestalter!) ihre Forderungen und Ansichten im "hohlen Kreuz" verbreiten!

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    • Beo B. Achter sagt:

      Bedenklich ist auch zu beobachten, wie diese "Secondo's" die Schweiz mehr und mehr zu dem machen, vor dem ihre Eltern ihr Land damals verlassen haben um in der Schweiz lebenswerte Bedingungen zu finden.

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  • Florence sagt:

    Ich bin ganz bei Ihnen. Nur das Wort „ahnungslos“ passt nicht. Für dieses“Wesen“ hätte ich andere Begriffe gewählt. Mein Anstand verbietet mir sie zu benützen!

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  • Fede sagt:

    Unglaublich!
    Wie steht‘s eigentlich mit dem Uni-Abschluss dieses „Super Aussenpolitikers“? Wenn wir von solchen „Spezialisten“ vertreten sind in Bern, kann‘s ja nur gut kommen..

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  • olive sagt:

    Langsam bekommt man den Eindruck, es wäre sinnvoll , statt das Stimmrechts-Alter herab zu setzen, das Alter für zu Wählende auf ein Minimum von 35 Jahren herauf zu setzen.

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  • Der Stauffacher sagt:

    Die Frage ist, warum wahlberechtigte Bürger solche Ahnungslose wie Molina in dieses politische Amt wählen. Sind es etwa die fehlerzogenen Kinder und Kindeskinder der Alt Achtundsechziger? Schlimmer noch: sterben die kritischen, konservativen Bürger aus?

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  • Andi Blauer sagt:

    Soviel zu den Dossier Kenntnissen eines der führenden Aussenpolitiker der SP. Diesen Menschen muss man ignorieren, in den (Social)Medien und auf dem Wahlzettel.

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  • Edmo sagt:

    Fabian Molina und mit ihm die ganze SP predigen täglich den Defätismus. Sie stellen die Schweiz als klein, schwach und nicht lebensfähig dar. Das hat einzig den Sinn, uns so lange zu demoralisieren, bis wir uns dem bösartigen Moloch EU freiwillig ergeben und total unterordnen. Allerdings ist der linke Defätismus, wie alles was von Links kommt, eine einzige grosse Lüge. Der Defätismus ist die gehässige Reaktion der Linken auf die Stärke, Unabhängigkeit und Lebensfähigkeit der Schweiz.

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  • Peter Rossa sagt:

    Molina muss immer etwas sagen, speziell dann, wenn er gar nichts verstanden hat. Politische Persönlichkeitsstörung.

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  • arabella sagt:

    Dieser Kommentar von Herr Molina ist in etwa gleichwertig mit der Corona-Politik seines SP-Bundesrats.

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    • waschiwischi sagt:

      Ja, woher hat er es gelernt? Natürlich von seinem Vater Jorge (1949). Dieser besass eine kleine Druckerei in der Hafenstadt Valparaiso. Seine Spezialität war, seine marxistisch-sozialistischen Flugblätter aus Hochhäuser zu werfen. Zuletzt war er 9 Jahre im Gefängnis, danach kam er mit der Hilfe der katholischen Kirche in die sichere Schweiz. Zum Dank meint nun sein Söhnchen Fabian, er müsse die Revolution in der Schweiz fortführen.

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  • VP-Falger sagt:

    Secondo Molina's Geist verkörpert das Gedankengut jendes Staates, aus welchem seine Eltern geflüchtet sind. Weshalb wohl kamen sie in die Schweiz und blieben nicht in ihrem Heimatland. Molina, der Parlamentarier im Laufschritt unterwegs, die Verfassung zu verraten und zu demontieren!.

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Jeder Politiker muss ahnungslos sein. Hätten Politiker von irgendetwas eine Ahnung, dann hätten sie den ganzen Tag immer nur ein schlechtes Gewissen ob all dem Mist. Danach würden sie einen ehrlichen Beruf wählen und wären nicht mehr Politiker.

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    • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

      Was die Miliardengeschenke betrifft, so gibt es für unsereins nur noch den Ausweg, das Einkommen den tatsächlichen Bedürfnissen anzupassen. Was immer wir für den Eigenbedarf produzieren, an Eigenleistung im Familienhaushalt, beim Unterhalt von Haus und Fahrzeugen, bei der Kindererziehung erbringen, all das ist legal steuerfre. Im ganzen muss man die Steuern radikal optimieren. Diesen Staat muss man systematisch aushungern, anders geht es nicht.

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