30. März 2021
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Marcel Odermatt

Gegen den Druck von aussen und innen, sind die Schweizer Skigebiete offen geblieben. Wie richtig der Entscheid war, zeigt sich jetzt

Es bräuchte eine starke Regierung, die entscheidet, warnte der Spiegel im Dezember. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte für den Entschluss, die Skipisten in den Schweizer Alpen zu öffnen, nur Kopfschütteln und einen Schuss Häme übrig.

Für einmal liess sich der Bundesrat von den ausländischen und inländischen Besserwissern nicht einschüchtern. Die Schneesport-Gebiete blieben offen – die Ausflüge in die sonnigen Berge stellten für viele Menschen das Highlight der vergangenen Monate dar.

Nun ist Frühling. Der Schnee schmilzt. Die Resorts schliessen ihre Tore oder werden es nach Ostern tun. Fazit: Deutschland, Österreich und Italien verzeichnen eine angespanntere Covid-19-Situation als ihr Nachbarland. Ihre Schliessungen haben nicht den gehofften Vorteil in der Bekämpfung der Pandemie gebracht. Das Risiko von Ansteckungen im Freien bei Skisport wurde von Experten und Politik offenbar falsch beurteilt.

Die Lehre daraus für die Regierung ist klar: Sich nicht unter Druck setzen lassen, selbstständig und eigenverantwortlich handeln, zahlt sich aus.

Die Bevölkerung wird es danken.

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1 Kommentar zu “Gegen den Druck von aussen und innen, sind die Schweizer Skigebiete offen geblieben. Wie richtig der Entscheid war, zeigt sich jetzt”

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