24. März 2021
Roman Zeller

Gender-neutrale Toiletten an der Kantonsschule Enge in Zürich. Oder wenn gesellschaftliche Offenheit zum Stresstest wird

Die Kantonsschule Enge hat neu zwei Gender-neutrale Toiletten.

Damit sich weder Frau noch Mann, weder nonbinäre Menschen noch Transpersonen diskriminiert fühlen, verrichten alle Schülerinnen, Schüler und all diejenigen, die sich keinem Geschlecht zuordnen können oder wollen, ihre Notdurft auf dem gleichen WC.

Unterstützend meint der Kanti-Rektor: «Identitätsfindung ist in der Gymizeit ein wichtiges Thema». Andere sprechen staatsmännisch, hoppla: staatspersönisch von einem Symbol der «Offenheit».

Wie freimütig die jungen Menschen sind, wird sich zeigen: Etwa dann, wenn sich ein Mensch mit ausgeprägtem primärem Geschlechtsorgan – gemäss Duden: mit einem Penis –, anstatt zu sitzen, sich zum Stehen entschliesst. Wenn’s dann plätschert, während sich Menschen schminken oder kämmen, kann ebendiese Offenheit auf die Probe gestellt werden.

Den ultimativen Stresstest werden Enge-Menschen aber erfahren, sollten ihre Geschäfte mal länger dauern. Und stinken. Wenn sich dann die Kabinentür öffnet, die umschwärmte Person mit blondem Haar und langem Bein heraustritt, weiss man zumindest definitiv: Hier sind wir alle gleich.

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10 Kommentare zu “Gender-neutrale Toiletten an der Kantonsschule Enge in Zürich. Oder wenn gesellschaftliche Offenheit zum Stresstest wird”

  • Martin Niederhauser sagt:

    Eh isch das jez ou schlimm!

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  • rayer sagt:

    Was immer wieder erstaunt ist die Tatsache, dass sich niemand findet - ebensowenig der Rektor der KS Enge - der genügend Rückgrat besitzt, einen solchen Gender-Stumpfsinn als ebensolchen zu bezeichnen. Stattdessen wird lieber feige geschwiegen und solch unsinnigen Anliegen entsprochen.
    Wenn die Schülerinnen und Schüler Zeit und Musse finden, solche Furzideen nur schon zu thematisieren, scheinen sie massiv unterfordert zu sein. Gebt ihnen stattdessen mehr und anspruchsvollere Aufgaben.

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  • Dansku sagt:

    Gratulation zu diesem SEHR wichtigen Thema!?!
    Verlasse die Toilette so [sauber] wie du sie antreffen willst - ganz einfach und nicht sehr aufwändig [in den allermeisten Fällen] - einfach wie zuhause gelernt.
    Achso: Auch beim Sitzen plätschert es ganz toll .....

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  • Hoenggi55 sagt:

    Mal Sehen was das für ein Geschrei gibt, wenn so ein Genderheini sein Bruntz im Stehen erledigt und die Brille nicht hoch-klappt !! Ich Lach mich schon Jetzt Krumm !! Aber Züri häd dänn Sone !!

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  • Mueller sagt:

    In den Gender Toiletten kann dann das gemeinsame Masturbieren geübtt werden! Ziel der Übung ist dann der gleichzeitige Orgasmus der Teilnehmenden! Höhepunkt der sozialistischen Gemeinschaft !!

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  • benpal sagt:

    Notdurft hat eigentlich nichts mit Geschlecht zu tun, auch wenn die Ausscheidungen z.T. über oder in unmittelbarer Nähe der Geschlechtsorgane stattfinden.
    Bei uns findet die Befriedigung der Notdurft immer in individuellen, privativen Einzelkabinen statt und die gängigen Toiletten erlauben es, das Geschäft sitzend oder stehend zu erledigen.
    Der Schöpfer hat den Menschen so konzipiert, dass er die Notdurft sogar in der unzivilisierten Natur ohne besondere Einrichtungen verrichten kann.

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  • Bernhard Bossard sagt:

    Kantonsschule Enge: nomen est omen

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  • hape sagt:

    Und im Hinterkopf behalten: Teil der masturbations-Schulkampagne dürfte dann auch "Masturbieren auf Gendertoiletten" sein... Mit Laut-Dateine im mp3-Format.

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  • Edmo sagt:

    «Identitätsfindung ist in der Gymizeit ein wichtiges Thema». So spricht der Rektor. Leider ist der Mann unfähig zu erkennen, dass mit diesem ganzen Gender-Mist die Identitätsfindung brutal hintertrieben wird. Intellekt und Empathie hat der Rektor schon lange gegen Ideologie und Zeitgeist eingetauscht. Mir tun die jungen Leute leid, die absichtlich in grösste Verwirrung getrieben werden. Auch ohne Gender-Wahn ist die Identitätsfindung für Pubertierende schon schwer genug.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    In Zürich können also Menschen, die weder männlich oder weiblich sein wollen (oder können) in einer "Gender-Toilette " ihren "menschlichen Bedürfnissen" nachkommen! Welche absurden Situationen aus dieser "Dienstleistung* für "Gender" passieren können, hat Roman Zeller in seinem Artikel gut dargestellt! Eine Möglichkeit mehr, die bestimmt auch schon im Kindergarten erklärt und als künftige Möglichkeit dargestellt und als "normal" erklärt wird! Solche "Viren" sind schlimmer als die Corona!

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