26. Mai 2021
Alles lesen
Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Gibt uns Alain Berset heute die Lebensfreude zurück? Oder deckelt er uns weiterhin mit unsinnigen Verboten und Massnahmen?

Bundesrat Alain Berset hat kürzlich in einem Interview zugeben müssen, dass er zu unkritisch den Einschätzungen der Wissenschaftler gefolgt ist. Wegen deren Prognosen wurden viel zu lange einschränkende Massnahmen aufrechterhalten; mit gewaltigen Kollateralschäden für die Bevölkerung, Wirtschaft, Bund und Kantone.

Was jetzt Not tut, ist die sofortige Rückkehr zur Normalität. Gemeint ist damit nicht eine Normalität, die von Bevormundung, Zwängen, Verhaltensregeln, Verboten begleitet ist. Genau das will uns Berset heute als neue Freiheiten verkaufen. Die Online-Ausgaben von Blick und 20 Minuten jubelten bereits gestern auf Vorrat: Berset plane mehr Lockerungen als erwartet.

Tatsächlich wird der Bundesrat heute die Lockerungen beschliessen, die Berset vor vierzehn Tagen vorstellte. Öffnung der Innenräume für Restaurants, die Homeoffice-Pflicht soll fallen und grössere Veranstaltungen wieder möglich sein.

Offenbar will Berset bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen mehr Personen zulassen als ursprünglich geplant hat. Das tönt wie immer besser, als es in Wahrheit ist – zumal die Öffnungsschritte weiterhin von rigiden Vorschriften und Massnahmen flankiert werden.

Veranstaltungen mit 50 Personen sollen in Innenräumen möglich sein. Man verlangt aber von den Veranstaltern Schutzkonzepte und von den Teilnehmern das Tragen von Schutzmasken.

Die Homeoffice-Pflicht wird aufgehoben, stattdessen überlegt man sich die Einführung einer Testpflicht für alle Unternehmen.

Das ist keine Rückkehr zur Normalität und Selbstverantwortung. Das ist Schikane.

730 11

33 Kommentare zu “Gibt uns Alain Berset heute die Lebensfreude zurück? Oder deckelt er uns weiterhin mit unsinnigen Verboten und Massnahmen?”

  • ulrich vogt sagt:

    Ich habe am Nachmittag eine Antwort geschrieben, diese wurde zensuriert resp. nicht veröffentlicht. Warum? Weil ich sage, schreibt doch direkt an BR Berset eure Beurteilungen, mit allen möglichen Konsequenzen der persönlichen Haftung. Hier ein Kommentärli zu schreiben ist wahrlich keine Mutprobe, insbesondere dann, wenn alle gleicher Meinung sind bis auf einen einzigen.

    9
    4
  • Marcus Porcius sagt:

    Parmelin ist nicht besser als Berset. Falls der in 2.5 Jahren nochmals für die SVP zur Bundesrats - Wiederwahl antritt, werde ich auf allen Ebenen niemanden mehr von der SVP wählen. Ist nur noch jämmerlich, was Bundesrat und Parlament veranstalten.

    30
    30
  • Heidi sagt:

    Das war kein Schuldeingeständnis, das war ein heuchlerisches Schmierentheater, eine inszenierte PR-Aktion zur Glorifizierung des ach so gebeutelten Gesundheitsministers! Wenn Berset auch nur den Hauch eines Einsehens in seine gigantische Fehlleistung hätte, müsste er zurücktreten und zwar subito und für alle Zeiten!!!

    106
    4
  • Angy Scheiwiler sagt:

    Von wegen Lebensfreude, die können wir uns abschminken und zwar definitiv, wenn es mit unserem NEIN nicht gelingt, Covid-19- und PMT-Gesetz definitiv bachab zu schicken. Die Aufhebung der Home-Office-Pflicht ist ein Trojanisches Pferd, insofern als damit eine innerbetriebliche Testpflicht so nebenbei eingeführt und, Tüpfelchen auf dem i, als Freiheit verkauft wird.

    125
    2
  • traugi67 sagt:

    Wenn wir das Covid + pmt Gesetz annehmen wird eben nichts mehr sein wie Vorher.
    Die Menschen stehen unter Terrorismusgeneralverdacht. Ungeimpften Ungetesteten aber Kerngesunden ist das Teilnehmen am Gesellschaftlichen Leben versagt. Apartheid eben.

    123
    2
  • Christian Weber sagt:

    Pandemie-Chefpilot Berset, die Copiloten in den Kantonen und ihre Gehilfen in Taskforce und Wahrheitsmedien, werden den Covid19-Steuerknüppel nicht freiwillig loslassen. Mit diesem können sie der Bevölkerung, basierend auf nichtssagenden und manipulierbaren Fallzahlen, nach Belieben gravierende Einschränkungen auferlegen und wieder lockern. Angefixt von der Macht und besorgt um Gesichtswahrung, werden sie diesen Knüppel so lange wie möglich verteidigen - bis er nicht mehr funktioniert !

    125
    1
  • Stefan Mueller sagt:

    Der alte weisse greise Vogt, noch immer auf seiner Peinlichkeits-Mission!
    Logo müsste man den Volksgenossen, die sowas portieren, und dem Abnick-""Parlament"" die Schuld geben, dass sich ein solch unfähiger peinlicher Versager aufs Bundesrätli-Plätzchen schleichen konnte...(o.k da es dort ja auch noch Klavierspielerinnen etc. gibt....) oder gar dessen Mutter und Vater.
    Fakt aber ist: solche Blender-Unfähigen umgeben sich für Eigenschutz/Tarnung immer mit noch grösseren Blendern und Versagern...

    82
    2
  • Florence sagt:

    Man sollte Monsieur Berset für den Schaden haftbar machen. Nicht nur finanziell, sondern auch die Impftoten , die seelisch zerstörten Depressiven, die Jugendlichen welche keine Jugend haben etc .etc.
    All diese Familien sollten ihn und seine würdigen Kumpanen zur Rechenschaft ziehen.
    Fronarbeit wäre das Richtige!

    197
    3
  • ulrich vogt sagt:

    Berset entscheidet über unsere persönliche Lebensfreude. So ein Blödsinn. Es ist ja der gesamte, demokratisch gewählte Bundesrat, der entscheidet. Aber die Weltwoche braucht nun einmal einen Sündenbock, der der SP angehört. Wer seine Lebensfreude letztlich vom totalen Beizenbesuch abhängig macht, hat vermutlich den Sinn des Lebens nicht vollumfänglich begriffen. Es gibt auch noch anderes. Und wenn alles wieder so sein wird wie vorher, worüber kann man sich dennoch in den Kommentaren aufregen?

    16
    231
    • Florence sagt:

      Wenn Sie genau lesen: Berset und seine würdigen Kumpanen. Wen hab‘ich wohl gemeint?

      70
      1
    • traugi67 sagt:

      Wenn wir das Covid + pmt Gesetz annehmen wird eben nichts mehr sein wie Vorher.
      Die Menschen stehen unter Terrorismusgeneralverdacht. Ungeimpften Ungetesteten aber Kerngesunden ist das Teilnehmen am Gesellschaftlichen Leben versagt. Apartheid eben.

      87
      1
    • Melanie sagt:

      Nun, Sie gehören zur grossen Mehrheit, die all die total übertriebenen Nötigungen überhaupt möglich gemacht hat. Solange diese elenden, widerlichen, absurden und die Atmung und das Immunsystem schädigenden Masken nicht endlich aus dem Alltag VERSCHWINDEN, gibt es für mich keine Lebensfreude und keine Normalität. Allein das Sehen-Müssen dieses Maulwindel-Gehorsamkeitsmäskeli-Kaffeefilterjoggelschwachsinns kehrt mir täglich den Magen um. Wie dumm muss man eigentlich sein, das weiterhin zu wollen??

      131
      2
      • Robert sagt:

        Liebe Melanie, Sie sprechen mir immer wieder voll aus dem Herzen! So empfinde ich es auch. Ich frage mich auch, wie man nur so viel Freude haben kann an diesesn entsetzlichen Dingern, dass man sie sogar dann vor die Fresse schnallt, wenn man nicht mal müsste. Nein, wirklich!

        75
        1
        • Melanie sagt:

          Diejenigen Leute, die so viel Freude an diesem ganzen Schwachsinn haben und nicht aufmucken, das sind die, von denen man denken muss, dass sie auch schlimmere Dinge mitmachen würden. Einfach, weil es so verordnet wird und man/frau nicht auffallen will. Genau so haben die Mitläufer, Kopfnicker und Angstmenschen während des 3. Reiches funktioniert. Solche Leute werden leider immer unter uns sein, meist unentdeckt. Aber jetzt wird vieles offensichtlich. Mein Misstrauen Menschen gegenüber wächst!

          62
          0
      • Daniel Leinad sagt:

        Meine Worte! Bravo und Danke Melanie!

        45
        0
      • minibixi2008 sagt:

        Melanie mein Magen ist schon lange leer wegen der Beschrenktheit des grossteils der Menschen.
        Bis jetzt hatte ich noch nie Angst wegen Corona, abwr ich fürchte mich jeden Tag mehr wenn ich diese Kreaturen sehe die überall mit verschissenen Windeln vor dem Kopf herumirren.
        Ich geh schon gar nicht mehr freiwillig nach draussen. Das schlimme ist dass diese Menschen für immer Obrigkeitshörig bleiben werden und ihre Kontrolle über sich selber verloren haben.
        Lord have mercy.

        53
        0
        • Melanie sagt:

          Ganz genau so ist es! Auch ich gehe seit Einführung der Maulwindelpflicht nicht mehr freiwillig nach draussen. In Läden schon gar nicht. Das einzig Gute daran ist, dass man extrem viel weniger Geld braucht und auch noch abnimmt, weil man weniger (fr)isst 🙂
          Und noch dies: wer Angst vor Corona hat, hat Angst vor Leben & Tod. Und andere sollen für diese Ängste büssen müssen, oder was? Das Leben lässt sich niemals total kontrollieren, auch nicht annähernd; und der Tod ebenso wenig abschaffen.

          37
          0
    • waschiwischi sagt:

      Ach hören Sie doch endlich mit Ihrer Berset-Hörigkeit auf. Klar wäre es der Gesamt-BR der die Entscheide mitträgt. War das aber so? Nein eben nicht, man hat das Gefühl, dass alle wie Sie, auf diesen smarten Messias mit Ehrfurcht hochschauen. Man wagt keinerlei Widerspruch! Mit Ihrer LINKEN-Verblendung haben Sie dasselbe Problem. Eigentlich sollte man alle 253 in diesem ehrenwerten Bundeshaus absetzen, denn sie haben mit ihrer Profilierungssucht die Bürger nur bevormundet und eingesperrt!

      96
      1
    • Realistin sagt:

      Herr Vogt, dass Sie es richtig finden, dass der Bundesrat Ihnen vorschreibt, wie Sie sich zu verhalten haben, ist das Eine.
      Ich persönlich brauche niemanden, der mir vorschreibt, was ich zu tun, oder gar zu denken habe. Ich bin erwachsen und gewohnt, die Verantwortung für mich und mein Umfeld zu tragen.
      Traurig genug, dass offenbar die Mehrheit in diesem Staat nicht mehr fähig ist, ohne Bevormundung und Fürsorge des Staates zu leben.

      97
      1
    • Heidi sagt:

      Beeindruckend wie unerschütterlich Sie zu Herrn Berset stehen. Er wird hoffentlich zu würdigen wissen, dass er noch ein paar Getreue hat, wenn er eines Tages Rechenschaft ablegen muss für die gigantischen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden, die er verursacht hat. Nicht das Virus zerstört unsere Schweiz, sondern Politiker wie Herr Berset!

      65
      1
  • oliverwagner sagt:

    Es ist ein Irrtum, dass Bersets Selbstkritik auf zu scharfe Maßnahmen bezogen war. Er hat sie auf die Wirkung von Masken beschrânkt und sich selbst dafür kritisiert, nicht früher schon eine Magenpflicht eingeführt zu haben.

    108
    3
  • juege sagt:

    Als Ausschuss bezeichnet man in der Produktion fehlerhafte Teile, die weggeschmissen werden müssen.

    101
    0
  • Edmo sagt:

    Eine Rückkehr zur Normalität war nie geplant. Eine 'Neue Normalität' ohne Selbstverantwortung, aber mit umso mehr staatlicher Kontrolle und permanenten Einschränkungen steht auf dem Programm. Klaus Schwab hat den 'Great Reset' beschrieben und die Regierungen handeln danach. Sie lieben die uneingeschränkte Macht. Corona ist die Testanordnung für die geplante Öko-Diktatur. Der einzige Ausweg: 5 x Nein am 13. Juni und nie wieder rotgrün wählen!

    398
    2
  • Robert sagt:

    Wer hat eigentlich Herrn Berset die Erlaubnis erteilt, über unser Leben dermassen zu verfügen? Es sollte doch eigentlich nicht möglich sein, dass dieser Herr Berset darüber bestimmen kann, ob wir unsere Lebensfreude zurück erhalten. So viel ich weiss, haben wir nirgends in der Verfassung den Passus, dass ein Bundesrat (einer!) Diktator sein kann.

    329
    3
    • olive sagt:

      Genau das dachte ich auch. Aber solange soviele Bürger erlauben es ihm eben . Die Spaltung ist gelungen.

      144
      0
    • Hans Peter sagt:

      Das geht ja nur deshalb, weil die Damen und Herren Amherd, Cassis, Keller-Suter noch so willig Komplizenschaft leisten.
      Aber kaum jemand zeigt sich bereit, diesen drei Heckenschützen entschieden das Handwerk zu legen.

      165
      0
    • Realistin sagt:

      Wir. Wir haben dieses Parlament gewählt und ich fürchte, wir werden das alles noch mit dem Covid Gesetz gutheissen.

      59
      3
    • holsderkuckuk sagt:

      Es sind diese sogenannten Bundespolitiker die einen Meineid ablegen, wenn sie schwören dem Land zu dienen und keine persönliche Vorteile zu erlangen. Diese 246 haben letztes Jahr das Ermächtigungsgesetz beschlossen, dem Bundesrat freie Hand gegeben. Die Bundesräte sind wie moderne Manager, sie lassen sich von Experten und Fachleuten beraten ohne selbst verantwortlich Entscheidungen zu treffen. Diese 253 sollten nie mehr ein öffentliches Amt versehen dürfen, das würde sie am meisten treffen.

      14
      0
  • VP-Falger sagt:

    Inzwischen wurde ein Jahr lang staatspolitisch die Vernichtung wesentlicher Teile der Schweiz vorangetrieben. In seinem Interview bei SRF Urs Gredig spricht er davon, dass er Verantwortung tragen werde, müsse. Welche Verantwortung soll dies sein? Jene verbale Verantwortung, welche ehamlige Magistraten mit einem fürstlichen Ruhegeld ausstattet, egal was sie ihrem Volke schlimmes angetan haben! Wenn ein Politiker von Verantwortung spricht, dann verarscht er oder sie das Volk aufs hinterhältigste.

    314
    1
  • Erika sagt:

    https://corona-ausschuss.de/sitzungen/
    Empfehlenswert mal reinzuhören!
    Gibt eine differenzierte Sicht der Dinge!

    133
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.