11. Oktober 2021
Michael Bahnerth

Gleichberechtigung im Playboy: Bretmann Rock ist das erste homosexuelle Playmate des Monats. Die Evolution steht am Scheideweg

Das Oktober-Playmate des US-Playboys ist ein homosexueller Mann, Bretman Rock, ein 23-jähriger Ladyboy aus den Philippinen, der in Hawaii lebt, seit er als Beauty-Influencer mit 18 Millionen Followern seinen Hintern vergoldet bekam.

Im Grunde geht mir das am Arsch vorbei, und ich freue mich für all die Schwuchteln, Tunten, Queers, Transgenders, Metro- und Intersexuellen, heimlichen Pussies und so weiter, dass eine der letzten Bastionen des heterosexuellen Mannes ihnen in einem Akt doch selbstzerstörerischer Gleichberechtigung ein bisschen Bitch-Softporno im Hasenkostüm und ohne Titten zukommen lässt.

Die Welt ist halt so geworden, die konventionellen sexuellen Fugen waren zu brüchig geworden, um alles noch wie immer zusammenzuhalten.

Und jetzt wabert eben dieses LGBTQ+-Ding durch die Freak-Show des Menschseins. Kein Problem, wenn dadurch ein paar mehr sich selbst begreifen und annehmen können, ein bisschen Glück finden und einen Platz im Menschheitsschoss.

Das ist alles Artenvielfalt.

Die Evolution an ihren Scheidewegen, an den Punkten ihrer Ratlosigkeit, neigte schon immer dazu, mal so ziemlich alles, was sie in der Lage ist zusammenzubrauen, ins irdische Laboratorium zu pflanzen in der Hoffnung, dass das Fitteste überlebt und das Unfitte untergeht.

Jetzt eben der Playboy und vielleicht in ein paar Jahrzehnten die sechs Millionen Jahre alte Phase einer dinosaurierhaften Dominanz der Heterosexualität.

Kein grosses Ding, das alles, nur «fucking life».

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14 Kommentare zu “Gleichberechtigung im Playboy: Bretmann Rock ist das erste homosexuelle Playmate des Monats. Die Evolution steht am Scheideweg”

  • Marc Dancer sagt:

    Also ist es jetzt nicht mehr "der Playboy" sondern "DAS Playboy", wobei das bluettli Magazin den "Boy" jetzt eigentlich aus dem Titel nehmen sollte. Der Genderirrsin ist fuer mich nur ein Zeichen des globalen Dichtestresses, der die Homoiden offensichtlich zum Wahnsinn treibt. "Froehliche" Zeiten kommen auf uns zu!!!

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  • Hegar sagt:

    Fehlt nur noch die Heiligsprechung durch den Papst, mit welchem er dieses Gebaren mit seinem Segen gutheisst:
    „Schwurbi et Verdorbi“! - Zitat aus dem neuen Katechismus 2021.

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  • Xavier sagt:

    Wie ist das eigentlich mit der Geburtenrate in den LBQTX+-Ländern? Gibt es ein einziges Land, in dem Feminismus, schrumpfende Bevölkerung, Infertilität, Vergreisung, Überschuldung, Übergewicht, Oestrogenisierung, Gynäkomastie und Infertilität nicht krass miteinander korrelieren? Asking for a friend(ly planet).

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    • holsderkuckuk sagt:

      Kein Problem, wir importieren den Nachwuchs und die Dienstboten aus unterentwickelten Ländern und freuen uns Gutes zu tun. Wenn wir sie nicht mehr wollen, oder sie sind unnütz geworden überlassen wir sie der Sozialhilfe. Alles schon da gewesen, beispielsweise der illegale Import von Kleinkindern aus Asien. Im Kanton SG beschwerte sich eine Mitarbeiterin der Vormundschaft über diesen Missbrauch öffentlich.

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Das Problem stellt sich bei der Ehe für Alle sowieso schon: Der Schwulennachweis! Einfach nur absurd, was scheinbar mündige und urteilsfähige Bürger sich in dieser Sache bieten lassen.

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Artenvielfalt? Eine "Art", die nur Spielzeugcharakter hat und sich nicht vermehren kann, ist doch gar keine Art.
    Eine Laune der Natur. Verschwindet ohne Nachkommen und ist an der Evolution nicht beteiligt.

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  • minibixi2008 sagt:

    Wahrscheinlich will man uns hetereos die Schwulheit aufzwingen. Fehlt dann noch ein Gayzertifikat um auch auf den Geschmack zu kommen.
    Mit solchen Aktionen fördert man höchstens den Schwulenhass.

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  • Fritz sagt:

    Wie der unvergessene Hanns Lothar sagte: Stoppt die Welt - Ich möchte aussteigen.

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  • Edmo sagt:

    Es ist nicht die Evolution am Scheideweg. Die Menschheit hebelt die Evolution bewusst aus und stellt sich über sie. Survival of the fittest gilt als unmoralisch und asozial. Stärke ist des Teufels, Schwäche gilt es zu beschützen, zu fördern und zu verwöhnen. Wenn gar nichts geht, muss die Fortpflanzungsmedizin über die Evolution siegen. Ein Pyrrhussieg der Dekadenz. Um die Evolution müssen wir nicht fürchten. Am Ende setzt sie sich mit dem Survival of the fittest immer durch.

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    • Eulenlaender sagt:

      Bei Survival of the fittest geht es um Anpassung, nicht um Stärke. Unmoralisch ist allenfalls das Festhalten an einem Übersetzungsfehler. Wir hebeln die Evolution nicht aus, sondern stellen andere Anforderungen an und bieten andere Möglichkeiten für eine Anpassung. Das machen auch andere Tiere, es ist Bestandteil der Evolution.

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  • Realo100 sagt:

    🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮

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  • Eulenlaender sagt:

    Welcher heterosexuelle Mann liest überhaupt noch den Playboy? Wenn alle "echten" Playboys ins Internet abwandern, muss man für die Zeitschrift halt ein anderes Verkaufsargument finden und mal so richtig DIVERSifizieren. 😀

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  • SimoneR sagt:

    Ein kläglicher Versuch von Umerziehung bekennender „Hetromänner“ die sich noch gerne von der Weiblichkeit inspirieren lassen. Zielgruppe verfehlt! Gibt es eigentlich nur noch sexuell untersättigte Frauen auf der Welt, die sich so eine Mist einfallen lassen müssen, um ihren Frust abzubauen!? Ihr „Esens“ da draussen, Ihr habt doch schon Quote und Parkplätze, lasst den Männleins die echten Brüste! … Und den Playboy!

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