30. August 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Corona- und Migrations-Krise: Alain Berset sollte seine erfolgreiche dänische Parteikollegin Mette Frederiksen um Rat fragen

Dänemark ist ein kleines Land, mit fast sechs Millionen Einwohnern und darum halbwegs vergleichbar mit der Schweiz. Das Königreich wird von den Sozialdemokraten regiert, mit Mette Frederiksen als Premierministerin.

Die dänischen Genossen betrachten, anders als ihre Schweizer Parteikollegen, Migrations-Politik nicht durch eine rosarote Brille. Der Ausländer-Anteil in Dänemark beträgt über 9 Prozent, in der Schweiz dagegen fast 26 Prozent.

Liegt es vielleicht daran, dass Dänemark eine viele höhere Impfquote ausweist als wir? Hierzulande haben sich bisher bloss knapp über 50 Prozent der Bevölkerung impfen lassen.

Und das, obwohl inzwischen rund um die Uhr Aufrufe erlassen werden. Angefangen bei Gesundheitsminister Alain Berset, über die Medien, die Kantone, Spitäler bis hin zu Politikern aus allen Lagern.

Menschen, die dem Druck nicht nachgeben werden fast schon als Querulanten, Chaoten, oder gar als Mob abgestempelt.

Vielleicht sollte sich Bundesrat Alain Berset einmal mit der dänischen Premierministerin kurzschliessen. Möglicherweise hat sie einen Tipp, wie man diese Pandemie bewältigen kann, ohne dass die Gesellschaft auseinander bricht. Jedenfalls ist ihr das in ihrem Land gelungen.

Dänemark ist in den letzten Tagen zur Normalität zurückgekehrt, obwohl die Fallzahlen wieder ansteigen.

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24 Kommentare zu “Corona- und Migrations-Krise: Alain Berset sollte seine erfolgreiche dänische Parteikollegin Mette Frederiksen um Rat fragen”

  • Thomas M. sagt:

    Frau Rickli, die neue Ziehtochter des Herrn Schwab ...

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  • simba63 sagt:

    Das ist ein wirklich guter Rat, aber ein.......
    Berset ist doch viel zu eingebildet, er überschätzt sich zu sehr, andere Meinungen hört er gar nicht an und diese sogar zu akzeptieren, kommt schon gar nicht in Frage. Dazu ist er zu stolz, was er auch mit dem Tragen seines "Kulthutes" geradezu zelebriert. Daher sind seine Massnahmen nach wie vor und je länger je mehr willkürlich, sich widersprechend, nicht zielführend oder einfach gesagt, nur dumm und spalten das Volk.

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  • ich sagt:

    Ich glaubs ja nicht, gerade lese ich in Cash 14h "Der Kanton Graubünden fordert die Prüfung einer weiter gehenden Ausdehnung. Dort man will man eine Zertifikatspflicht auch für den öffentlichen Verkehr (ÖV) prüfen.!!!!!!!!!!!!!!
    Unsinn, denn die Fallzahlen steigen seit 1 Woche nicht mehr, bleiben bei ca 2700, was aber die Medien einfach noch nicht realisieren wollen.... Sogar in der Schweiz macht einem Politik und Gesellschaft Angst.....Berset ist noch längst nicht der schlimmste.

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    • ich sagt:

      Nein. Sehe gerade, sogar in Einkaufsläden wollen sie Zertifikat verlangen. D.h. ohne Impfung muss man verhungern. Unvorstellbar in der Schweiz, wenn doch, dann gute Nacht für die ganze Gesellschaft, Friede, Wohlstand.

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  • Urszh sagt:

    Bersetbashing, Teil 489. Ich bin froh, dass wir nicht von WeWokommentatoren und SVP-Theoretikern durch die Pandemie geführt werden, sondern durch verantwortungsbewusste Menschen. Zu letzteren zähle ich auch SVP-Exekutivpolitikerinnen wie Frau Rickli. Sobald man für das Funktionieren des Gesundheitswesens zuständig ist, sieht die Welt anders aus als am SVP-Stamntisch.

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  • olive sagt:

    Schreck:
    https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/coronaimpfung-ethiker-es-gibt-eine-moralische-pflicht-sich-impfen-zu-lassen

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  • ulrich vogt sagt:

    Sie können sich ja bei der nächsten Bundesratswahl um den Sitz von Berset bewerben. Vielleicht machen Sie es besser, vielleicht aber auch nicht. Kritisieren aus der geschützten Werkstatt heraus ist immer einfach.

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    • Andreas sagt:

      Nein, wer Einwohner ist und sich nicht um ein politisches Amt bemüht, ist nicht verpflichtet es besser zu MACHEN. Den Finger auf die Wunden zu legen genügt.
      Journalisten sollten ebenfalls korrekt über positives und negatives ausgleichend berichten.
      Amtsinhaber wurden ja deshalb gewählt, weil man die Besten an der Spitze haben will, damit die das Land in eine Zukunft führen, die lebenswert ist.

      Nur Wortphrasen-Künstler an der Spitze bringt nichts

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  • D. Keller sagt:

    Könnte es evtl. auch sein, dass Dänemark eine höhere Impfquote hat, weil sie keinen "Hubi" haben, der seit Monaten fast täglich die Corona Impfung niederschreibt?!

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Schlimmer als SRF gibt es praktisch nicht. Wenn man auf dem Handy SRF nachschaut, dann kommt an erster Stelle eine Bewertung der Bundesräte, natürlich mit grossem Abstand als Sieger Berset,. Wenn man dann genauer hinschaut, ist diese Statistik vom Februar 2019! Weshalb kommt SRF wieder mit einer alten Statistik, welche weit weg von der Wirklichkeit ist. überhaupt SRF ist nicht einmal in der Lage den Teletex richtig zu bearbeiten. Infos teilweise 2 Tage zurück, neue Infos fehlen.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Die Arena war ein Fiasko.Es wurde zwar behauptet, die Fragen würden spontan und unvorbereitet gestellt.Trotzdem wurden die Fragenden zu einem Vorgespräch mit Brotz eingeladen, und kritische Fragen wurden präventiv aussortiert. Fragen zur Gefährlichkeit dieser mRNA-Impfstoffe oder zur Haftungsweigerung der Herstellers, oder zur Tatsache, dass man täglich von explodierunden Zahlen schwerer Nebenwirkungen und Todesfällen liest,wurden schlicht ausgeklammert. DAS sind die veritablen Sorgen der Leute.

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  • Bischi49 sagt:

    Was unterscheidet Mette Frederiksen von Alain Berset? Sie ist Pragmatikerin und so wie es aussieht auch nicht selbstverliebt.

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  • Putin sagt:

    Der "Covidmussolini" hat ja in der Arena am letzten Freitag Klarheit geschaffen. Er ist nur der messenger, der komplette BR beschließt in harten Debatten alle Massnahmen. Dieser schaut nicht über die Grenze. Er der Berset wurde ganz böse als ein Protz Sympathisant darauf hinwies was in Israel abgeht. Erstaunlich, der Protzmaster konnte keine Schweizer Eltern finden die etwas über die Situation, was die Kinder in der Schule erleiden müssen, eine Frage abgeben wollte!

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Berset lässt sich unter keinen Umständen von seiner sturen Bevormundung und seinen Anweisungen ablenken, auch nicht von einer "Genossin" aus Dänemark! Nur, solange die Mehrheit im 7-köpfigen Bundesrat Berset unterstützt, darf man nicht einfach alle Schuld dem Gesundheitsminister anhängen! Das Faktum besteht: Die Schweiz wurde wegen der Corona-Krise zur "Zweiklassen-Gesellschaft" umgebaut: Die "Guten" (Geimpften) und die "Aussätzigen" (Impfverweigerer(innen)!

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  • VP-Falger sagt:

    Herr Köppel nennt Herrn Berset den Virengeneral. Für mich ist der der Virendiktator par excellence.

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  • Marcus Porcius sagt:

    Nach meinem subjektiven Eindruck ist Herr Berset ein unfähiger Bundesrat, der auch einen noch so guten Rat nicht als solchen erkennt. Wenn der aus humanitären oder aus Gründen der grossen Koalition unbedingt Bundesrat bleiben muss, sollte sein Aufgabengebiet so weit eingeschränkt werden, dass der angerichtete Schaden überschaubar bleibt: Vielleicht Bundesrat für kleine Auszeichnungen und Geldpreisli für 'Kulturschaffende'. Liesse Raum für einen 8. Bundesrat.

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Es geht also, selbst wenn man Rot ist!

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