01. März 2021
Beat Gygi

Herzlose Corona-Politik – Mike Müller sieht Schweizer als Viehhändler

In der Wochenend-NZZ sagt Schauspieler Mike Müller, beim zweiten Lockdown hätte man härtere Massnahmen ergreifen müssen, da habe man schon viele Menschen sterben lassen. Das habe man in Kauf genommen.

Die Masche ist ähnlich wie bei den SP-Präsidenten Mattea Meyer und Cédric Wermuth, die mit öffentlich vorgespieltem Schmerz sagen, die Wirtschaft habe für ein wenig Gewinn Menschenleben geopfert.

Müllers Variante: «Wir Schweizer sind Viehhändler» und: «Wir können brutal hart sein». Neu ist bei ihm das Wort Viehhändler, offenbar die schlimmste Form der Wirtschaft.

Seine Sicht: Der Händler «fährt mit dem grossen Audi auf den Hof», macht Druck, brutal, verhandelt, «bis der Bauer einbricht».

Der Handel in der Wirtschaft ist also nicht ein freiwilliger Tausch, von dem Käufer und Verkäufer etwas haben.

Händler sind also Ausbeuter, Wucherer, gilt wohl auch für die Börsenhändler und Rohstoffhändler, die ganz schlimme Schweiz. Gewinnen geht immer auf Kosten der anderen.

Müller will Aufmerksamkeit gewinnen.

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11 Kommentare zu “Herzlose Corona-Politik – Mike Müller sieht Schweizer als Viehhändler”

  • hape sagt:

    ...ganz einfach: keine Corona-Unterstützung mehr für Müller...

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  • Christian Weber sagt:

    Herr Müllers spassigen Schauspielereien beruhen vorwiegend auf unterschwelliger Verhöhnung der "Alltagsmenschen" als minderwertiges Gegenbild zu den hochmoralischen "Kulturmenschen". Hohl und billigmutig.

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  • Edmo sagt:

    Aufmerksamkeit zu gewinnen, ist Müllers Beruf. Daran ist grundsätzlich nichts zu bemängeln. Übel wird es allerdings, wenn er sich als läppisches Sprachrohr der Linken in den Vordergrund schiebt und sich dabei besonders gescheit und treffsicher fühlt. Er lebt von Steuergeldern und lässt sich vom linken, absolut regierungstreuen Staatsfernsehen, total korrumpieren. Dabei weiss er nicht mal, wer die Kohle erwirtschaften muss, die ihm dauernd hinten reingeschoben wird.

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  • j.thurnheer@hispeed.ch sagt:

    dem Miki ghört doch äifach Klassätätsch, für dä "apokalyptischi" Unsinn, woner verzapft.......

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  • olive sagt:

    Komiker, Schauspieler , all diesen möchte man zurufen:
    "si tacuisses, philosophus mansisses "

    Aber sie wähnen sich immer auf der richtigen Seite und damit sind sie gezwungen ihre Meinung öffentlich kundzutun.

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  • S. Jost sagt:

    Ups, bedient da Herr Müller das uralte antisemitische Bild vom geldgierigen Viehändler? Bedenklich...

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  • Melanie sagt:

    Mike Müller finde ich eigentlich total super - als Komiker, Unterhalter, Berufsmann. Aber seine ultralinke Denke ist mir seit Jahren völlig unsympathisch. Wie kann man nur dermassen einseitig und tendenziös sein. Schade.

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    • Anna sagt:

      das Interview in der NZZ strotzt vor Opportunismus. Fast möchte ich ihm über den Kopf streicheln und ihn trösten. Er möchte doch so gerne ein Intellektueller sein. Die Lacher aber findet er immer noch beim "gemeinen Fussvolk".

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    • zeus2@ sagt:

      HI HI Wenn ehr sooo Rechts wäre , mit Sicherheit wäre die komentar nich publik gemachte , so ist es ..... wäre klüger lieber nichts zu sagen , Herr. Müller

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  • Tenor sagt:

    In der Schweizer Kulturszene kann man offenbar nur hochkommen, wenn man möglichst weit links ist.
    Zudem: Muss eigentlich jeder Schauspieler auch noch politisieren? Es ist oft ziemlich dürftig, was dabei herauskommt, die Weltbilder dahinter verraten geistige Kapazitäten, die wir lieber nicht blossgelegt sehen möchten... Siehe kürzlich Christoph Waltz.

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