08. Juli 2021
René Hildbrand

Ich bin nicht links, ich bin nicht schwul, ich will keine Auto-freie Stadt. Bin ich noch Zürcher?

Ich bin ein Zürcher.
Ich liebe den Hauptort an der schönen Limmat.
Ich bin nicht links.
Ich bin parteilos.
Ich bin nicht schwul.
Ich bin für Kompromisse.
Ich bin für Autofahrer.
Ich bin nicht gegen Velowege, aber gegen Velo-Poser.
Ich will keine eine autofreie Stadt.
Ich bin gegen Parkplatzabbau.
Ich bin gegen autofreie Quartiere.
Ich bin gegen Tempo 30 in der ganzen Stadt.
Ich bin für Ladestationen für E-Autos in der Stadt.
Ich bin gegen unbewilligte Velodemos, die regelmässig den
ÖV- und Autoverkehr lahmlegen.
Ich will keinen Gratis-ÖV.
Ich will keine Gratis-Badis.
Ich will keine Gratis-Kitas.
Ich bin gegen Sozialhilfemissbrauch.
Ich will kein bedingungsloses Grundeinkommen.
Ich bin dafür, dass abgewiesene Asylbewerber ausgeschafft werden.
Ich will keine Gewaltausbrüche wie am Stadelhofen,
an der Langstrasse oder im Niederdorf.
Ich schätze die Arbeit der Polizei.
Ich würde lieber eine hohe Busse bezahlen, als Corine Mauch und Richard Wolff wählen zu müssen.
Ich bin für Zürcher Denkmäler.
Ich war für den Rosengartentunnel.
Ich bin gegen "Uferwege für alle".
Ich finde Gratis-Binden und -Tampons an den Schulen unnötig.
Ich will neutrale Lehrmittel an den Schulen.
Ich bin für einen Pistenausbau am Zürcher Flughafen.
Ich bin gegen den Gender-Wahnsinn.
Ich will den Reichen ihr Geld nicht wegnehmen.
Ich bin gegen Giesskannen-Subventionen.
Ich bin für tiefere Steuern.
Ich bin GC- und nicht FCZ-Fan.
Ich freue mich auf das neue Hardturm-Stadion.
Ich bin ein Freund des Gewerbes.
Ich will, dass Zürich Wirtschaftsmotor der Schweiz bleibt.
Ich finde Mario Fehr einen guten Regierungsrat.
Ich will keine linke Monokultur.
Ich habe eine Frage: Bin ich noch ein Zürcher?
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44 Kommentare zu “Ich bin nicht links, ich bin nicht schwul, ich will keine Auto-freie Stadt. Bin ich noch Zürcher?”

  • FrankZMarg sagt:

    Geht mir genau gleich. Leider aufgrund familiären Umständen bis auf Weiteres zum Bleiben in der Stadt gezwungen. Wegen Autos: Es könnte Schützenhilfe geben. Die heiligen ÖV sind auch gegen Tempo 30. Diese künstlich erzeugte Ineffizienz im Namen des Klimas (oder warum auch immer), das nervt mich am meisten.

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  • T sagt:

    Ich dachte als weisser alter Mann, schwebt man in SA in Lebensgefahr?

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Für Normalbürger muss das Leben in diesen linksversifften Städten der blanke Horror sein. Die meist guten Steuerzahler werden früher oder später die Flucht aufs Land ergreifen. Zurück bleiben die links/grünen Gutmenschen, und alle, die unter die A-Kategorie fallen, die Ausländer, Armen, Asylanten, Arbeitslosen, Alleinerziehenden, Ausgesteuerten..Ob Zürich oder Basel, diese Städte sind komplett aus den Fugen. Ist das Geld einmal alle,werden diese Städte verslumen, genau wie einst schöne D-Städte.

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  • hape sagt:

    Darum bin ich schon in den 90ern raus. Weil ich das habe kommen sehen....

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Ich teile praktisch alles was Sie schreiben, Herr Hildbrand, aber auch bürgerlich und liberal denkende Menschen sollten nicht der irrigen Meinung unterliegen, dass alles schrankenlos funktioniert, darum mein vorangehender Hinweis zum Pistenausbau.

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    So, so, Sie sind für den Pistenausbau, nur weil Sie in der Stadt wohnen, und Sie dies ergo weniger oder nicht betrifft?
    Unbegrenztes Wachstum durch Zuwanderung mit der Folge von unbegrenztem Ausbau der Infrastruktur, unbegrenztem Verbauen der Landschaft, unbegrenztem Flugverkehr, unbegrenztem Energieverbrauch, usw!
    Da fehlt mir die Überlegung, wo denn dieses unbegrenzte Wachstum in der kleinen Schweiz noch hinführt.
    Sollten wir nicht endlich vernünftig werden und vernünftig wachsen?

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  • peterlinz sagt:

    Je mehr städtische und kantonale Angestellte, desto linker die Politik. Besteht da nicht eine Interessenkollision und müsste man nicht bei bestimmten Abstimmungen sich fragen, ob bei ihnen das Stimm- und Wahlrecht beschränkt werden sollte.

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  • minibixi2008 sagt:

    Liebe nicht linke Stadt- Zürcher warum lässt ihr euch das alles gefallen? Seid ihr so in der Minderheit?
    Zahlt ihr keine Steuern?
    Eine Katze zum Beispiel lässt sich niemals aus ihrem Reich vertreiben, nein sie kämpft.
    Wollt ihr wirklich wegen diesem linken Sumpf eure schöne Stadt diesem Gesindel überlassen?
    Vereinigt euch.

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  • silvio@maridati.ch sagt:

    Als Stadtzürcherbürger und Selbständigerwerbender erging es mir genau so:
    Ich musste meine Geburts- & Herzensstadt hinter mir lassen, da ich genau so ticke wie Herr René Hiltbrand. Als Gewerbetreibender ist man in der rot-grün durchtränkten Stadt automatisch ein sicherlich den Staat betrügender, steuerhinterziehender, rechtsextremer Wirtschafts-Schmarotzer.
    Nach der x-ten Steuerprüfung bin ich in den Kanton Schwyz umgezogen und geniesse den respektvollen Umgang der Schwyzer Behörden mit Bürgern.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    NEIN, sie sind längst ein "Krimineller" der bald "geköpft" werden sollte ! (Humor ist, wenn man trotzdem lacht!) Mein Rat: Verlassen sie umgehend die Stadt und ziehen sie aufs Land, bevor sie im Internet als "Objekt der Abschiessbaren" gebrandmarkt werden! Jeder Punkt (jede Lebensansicht) , die sie angaben, bedeutet in der links/grünen Stadt Zürich : Sie sind eine "persona non grata"!

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    • Janosh sagt:

      Dumm nur, dass die selbsternannten PERSONA GRATA-Zürcher keine Steuern bezahlen. Die schöne Stadt Zürich wir eines Tages nur noch von Schmarotzern und Nichtsnutzen bewohnt und zu einer 'Bidonville' mutieren.

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      • Rolf Bolliger sagt:

        Herr "Janosh" hat offenbar meinen Kommentar inhaltlich falsch verstanden: Nicht der obige Zürcher der die Frage stellt, ob er überhaupt noch ein Zürcher sei oder sein dürfe, nannte ich eine "Persona grata", sondern eben die links/grünen Weltumbauer, die Zürich politisch zerstören wollen, machen fragende Leute, die nicht links spuren zur "persona grata" oder einfach zu "rechtsextremen Hinterwäldlern"!

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  • Ulrich J. sagt:

    Sind Sie für oder gegen die Freiwillige Feuerwehr? Die wurden hier in Deutschland und speziell in den Dörfern und Kleinstädten auch schon als rechter Hort des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit, weil zu wenig bzw.. keine Asylbewerber, ausgemacht. Blöd nur, dass irgendwann in die Nachtgebete die Bitte an den Heiligen Florian eingebunden werden muss, doch lieber das Haus des Nachbarn anzuzünden und das eigene zu verschonen.

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  • ug sagt:

    Als GC Fan sind Sie maximal ein Kantöndler. 😉

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  • Albert sagt:

    Herrlich treffend geschrieben und das Beste: "Ich würde lieber eine hohe Busse bezahlen, als Corine Mauch und Richard Wolff wählen zu müssen." - Genau so ergeht es mir bei der Mehrzahl unserer Parlamentarier. Alle, die nicht der Selbst-Verantwortungs-Partei SVP angehören, entscheiden leider partout links oder extremlinks; wollen alles sozi-/internation-alisieren und immer mehr Verantwortung dem Staat übertragen. Und wir hier gelten in deren Augen nur noch als lästige, hinterwäldlerische Exoten.

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  • Realo100 sagt:

    Wir Bürgerlichen dürfen in Zukunft nicht mehr durch Wahlabstinenz glänzen und müssen geschlossen bürgerliche Kandidaten wählen. Damit haben wir eine kleine Chance, die rot-grün-linke-gutmenschliche Diktatur mittelfristig zu bremsen

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    • Albert sagt:

      An der Wahlabstinenz alleine kann es nicht liegen. Denn selbst bei einer Wahlbeteiligung von 100% hätte Roger Köppel wohl immer noch keine Chance gehabt gegen Ruedi Noser und Daniel Jositsch. Die grün-links-gutmenschlichen Diktatoren konnten und können nur gewählt werden dank ebenso diktatorisch tickenden Wählern. Deren fortschreitend intolerante, unterdrückerische Gesinnung macht mir Angst - egal wie gross deren Anteil ist.

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    • Waldi Wick sagt:

      So ist es. Sie tragen Ihr Alias "Real" zu Recht. Bravo. Hoffentlich lesen das auch genügend Realisten. Zumindest bei der Abstimmung zum "Institutionellen Rahmen-Abkommen waren glücklicherweise noch genügend Realisten aufgewacht.

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    • Waldi Wick sagt:

      So ist es. Sie tragen Ihr Alias "Realo" zu Recht. Bravo. Hoffentlich lesen das auch genügend Realisten. Zumindest bei der Abstimmung zum "Institutionellen Rahmen-Abkommen waren glücklicherweise noch genügend Realisten hellwach...

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  • Bischi49 sagt:

    Meine Antwort: Hoffentlich ja, denn noch ist normal sein kein Grund, seine Herkunft verleugnen und diese Stadt verlassen zu müssen.

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  • Andi Blauer sagt:

    Ja sie sind noch Zürcher und nicht alleine , ich teile zu 95% ihre Ansichten ausser dass ich FCZ Fan bin.

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  • verena sagt:

    Ergänzungsfrage;
    Hat ein normal sterblicher Mensch, der seinen Lebensunterhalt durch Arbeit finanziert, immer die Rechnungen bezahlt, nicht straffällig ist, nicht im Mittelpunkt steht,,,,, einfach in Frieden lebt und andere auch leben lässt, ÜBERHAUPT noch eine Lebensberechtigung in der Schweiz, oder sllgemein in den ‚zivilisierten’ Staaten?

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    • Mario Teran sagt:

      Gute Frage!? Das westliche Europa geht den Bach runter. Auswandern, nach Asien, Nordamerika, Russland, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei? Leben in individueller Freiheit, selbstbesimmt und mobil. Es ist hart, aber vermutlich der Ausweg.

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      • Walter Brand sagt:

        Wenn immer mehr Realisten ausziehen, wird es noch schlimmer mit der links-grünen Ideologie-Regierung in Zürich. Falls es absolut nicht mehr geht, lieber Mario, dann komm zu uns nach Süd-Afrika. Hier findest Du individuelle Freiheit, Selbstbestimmung, Mobilität, viel weniger Vorschriften und Regulationen, ein besseres Klima etc. Wir wohnen hier seit 26 Jahren, 16 davon in Cape Town, wurden noch nie überfallen oder ausgeraubt und fühlen uns glücklich mit den fröhlichen, lebenslustigen Menschen da.

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    • Melanie sagt:

      Antwort: wohl nicht mehr allzu lange

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  • Waldi Wick sagt:

    Super Artikel, hervorragend verfasst. Sagt alles aus. Danke René Hildbrand.

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Ja, so geht es heute vielen in Europa, nicht nur in Zürich. Normal denkende Menschen und erst noch sozial intakte, werden zunehmend ausgegrenzt. Leider sind wir selber schuld.

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  • Robert sagt:

    Das wäre für mich der ideale Zürcher! Die Wirtschaftsmetropole der erfolgreichen Schweiz sollte doch eigentlich genau so funktionieren. Leider hat die Linke mit ihrer Politik der Masseneinbürgerungen und der sozialistischen Zückerchen das Fundament dieser Stadt schon fast komplett abgegraben und wird, wenn es so weiter geht, Zürich total an die Wand fahren. Es bräuchte mehr Leute, die so denken wie Sie!

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  • Elvira sagt:

    Gut geschrieben, das sagt alles👍👍

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  • olive sagt:

    Würde ich noch in der Stadt meiner Geburt, Kindheit und Jugend leben, müsste ich mir exakt die gleichen Fragen stellen.

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  • lionmo sagt:

    Lieber René Hildbrand, mir geht es tupfgenau so wie Ihnen….!! Nicht nur in ZH!! Wir könnten den „Verein der diskriminierten Zürcher / Schweizer“ gründen. Wir hätten wahrscheinlich mehr Zulauf als alle Kirchen zusammen.( Habe nichts gegen Kirchen).

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  • Dyx sagt:

    Lieber René Hildbrand
    Kommen Sie doch zu uns ins Emmental. Gerne gewähren wir Ihnen hier Asyl. Hier werden Sie mit Ihrer Einstellung respektiert. Und etliche Aergernisse der Stadtzürcher haben wir so noch nicht.

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