22. Januar 2021
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Beat Gygi

Im Auftrag des Volkes – wie motiviert arbeitet die Bundesverwaltung?

Die Bundesverwaltung ist eigentlich eine Elitetruppe, die mit einem Durchschnitts-Jahreslohn von 125000 Franken besser bezahlt ist als die Beschäftigten in der Finanzbranche. Da darf man eine erstklassige und zielgerichtete Arbeit erwarten, auch eine Top-Motivation.

Soeben erschien der Bericht zur Personalbefragung 2020 in der Bundesverwaltung. Die Antworten der 35700 Befragten zeigen, dass das zielorientierte Verhalten im Durchschnitt 77 von 100 möglichen Punkten erreicht. Das «Committment» steht bei 82, die Arbeitszufriedenheit bei 73.

Ist das Elite? Fehlt da nicht der Drang zur Spitze?

Doch, das zeigt die Messung der Resignation: 38. Und erschreckend ist, dass die Resignation der französisch sprechenden Mitarbeiter 57 erreicht. Die lassen ja geradezu den Kopf hängen. Ist Bundesbern gespalten?

Da sind jetzt die Chefs gefordert. Aber was ist mit denen? Die Befragten bewerten die Führungsqualität der obersten Leitung nur mit 64 von 100. Es fehlt Vertrauen, da wird sich unten wohl wenig ändern, bevor es zuoberst besser wird.

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2 Kommentare zu “Im Auftrag des Volkes – wie motiviert arbeitet die Bundesverwaltung?”

  • handirr sagt:

    Das ist ja nicht nur beim Bund so, sondern allgemein bei der öffentlichen Verwaltung. Verwaltung verrät ja schon, um was es geht: ums Verwalten, nicht ums Gestalten. Und dann wird auch noch fremdes Geld verwaltet. Da es nicht das eigene Geld ist, ist es auch um das treuhänderische Verwalten nicht so gut bestellt. Vielleicht einmal der Hälfte kündigen, dann würde die andere Hälfte vielleicht einmal die Füsse vom Tisch nehmen und beginnen zu arbeiten? Käme uns alle Günstiger....

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  • Fede sagt:

    Vielleicht sollte angefangen werden Job‘s auszuwechseln und Löhne zu kürzen..!

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