01. Februar 2021
Wolfgang Koydl

Corona als Blaupause für künftige staatliche Eingriffe: Marxistische Impulse am WEF von Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Greta Thunberg

Das Zentralkomitee tagte virtuell, die Mitglieder des Politbüros waren per Video zugeschaltet: Angela Merkel und Ursula von der Leyen, unterstützt von Klimaretterin Greta Thunberg. Alle drei eint der Glaube an ein kommunistisches Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell.

Verwirrt? Verschwand der Sozialismus nicht 1989? Gehören Merkel und von der Leyen nicht einer bürgerlichen Partei an?

Im Prinzip ja, hätte die Antwort des Witze-Senders Radio Eriwan gelautet. Tatsächlich aber hat der Kommunismus nur das Gewand gewechselt. Was die drei Damen am WEF zum Besten gaben, hat Vorbilder in der marxistisch-leninistischen Ideologie.

Merkel und von der Leyen nahmen Corona als Blaupause für künftige staatliche Ein- und Übergriffe zur Erreichung von Klimazielen. Der Staat müsse die Wirtschaft umbauen und dazu mit den  Unternehmen quasi verschmelzen. Lenin definierte das als «Stamokap» – staatsmonopolistischer Kapitalismus, die Endphase des Kapitalismus.

Von der Leyen schwärmte von der «Chance», unsere Lebensart zu verändern, um zu behalten, was wir lieben. Karl Marx nannte das «Diamat» – dialektischer Materialismus, die Logik der Widersprüche.

Greta war einverstanden, formulierte es freilich knapper: Wir brauchen ein neues System. Jetzt.

Müssen wir uns Sorgen machen? Im Prinzip nein. Wenn Merkel und von der Leyen ihren globalen Neustart so souverän handhaben wie Europas Impf-Kampagne, dann können wir durchatmen.

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3 Kommentare zu “Corona als Blaupause für künftige staatliche Eingriffe: Marxistische Impulse am WEF von Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Greta Thunberg”

  • pedro.reiser sagt:

    Great Reset: die globalen WEF-Oligarchen und Klaus Schwab wollen mittels Lockdowns und Klimamassnahmen den Sprung zu einer von ihnen dominierten Weltregierung schaffen. David Rockefeller zeigte die Marschrichtung; "But, the world is now more sophisticated and prepared to march towards a world government. The supranational sovereignty of an intellectual elite and world bankers is surely preferable to the national auto-determination practiced in past centuries." (Aspen Times, August 15, 2011)

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  • R.Roth sagt:

    Das WEF braucht niemand. Also abschaffen.

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  • Edmo sagt:

    Es wird jeden Tag klarer. Die neue Weltordnug mit einer marxistisch-antikapitalistischen Öko-Diktatur ist das Ziel. Corona und Klima dienen nur der alltäglichen Panikmache. Es wird höchst Zeit, das WEF mit seinen globalistischen Verschwörern als terroristische Vereinigung zu identifizieren.

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