19. Februar 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

In den Kantonen braut sich ein Unwetter zusammen. Berset und Engelberger müssen aufpassen, dass ihnen die Situation nicht entgleitet

Eigentlich hatte man erwartet, dass Bundesrat Alain Berset und der Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren, Lukas Engelberger, etwas zu ihrem Treffen am Donnerstag sagen würden.

Zum Beispiel ob die Kantone hinter den zaghaften Öffnungsschritten des Bundesrates stehen oder ob sie Extrawürste braten.

Doch statt klarer Antworten bekam man nur vage, ausweichende Banalitäten aufgetischt. Das Treffen sei bloss eine Vorverhandlung gewesen. Die Diskussionen unter den Kantonen müsse ja erst noch stattfinden.

Warum will man informieren, wenn man nichts zu sagen hat? Warum veranstaltet man Medienkonferenzen, wenn man keine Entscheide kommunizieren kann.

War das wieder so eine PR-Aktion, um vom eigenen Versagen abzulenken und die Situation schönzureden.

Beim Durchimpfen der Bevölkerung geht es immer noch im Schneckentempo vorwärts, wegen zu wenig Impfdosen. Darum müssen wir im Lockdown bleiben – während in einzelnen Kantonen die Wirtschaft den Bach runter geht.

In den Tourismusregionen habe man ganze Wirtschaftszweige stillgelegt, sagte der Oberwalliser Ständerat Beat Rieder im Walliser Bote. Er befürchtet ein Debakel, wenn jetzt nicht eine schnelle Öffnung komme.

Graubünden, Nidwalden und Obwalden wehren sich gegen die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) verfügte Schliessung von Terrassen in Bergrestaurants. Auch hier liegen die Nerven langsam aber sicher blank.

Berset und Engelberger müssen aufpassen, dass ihnen die ganze Situation nicht völlig entgleitet.

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23 Kommentare zu “In den Kantonen braut sich ein Unwetter zusammen. Berset und Engelberger müssen aufpassen, dass ihnen die Situation nicht entgleitet”

  • Gabriela Sibold sagt:

    Die MRNA Impfungen, deren Nebenwirkungen und Folgen weit grösser sind als das Virus selbst, kann keine Lösung sein.

    Die Impfung ist ganz klar ein Mittel zur Schwerverbrecherischen Bevölkerungsreduktion.

    Generell eine Impfung die gegen ein mutierendes Virus eingesetzt wird, ist völlig Unzweckmässig und Unnötig, wie die Grippeimpfung es seit Jahren beweisst, dass der Impfstoff immer hinterher hinkt.

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  • danke sagt:

    Wer profitiert eigentlich vom Schliessen der Restaurants und am Zerstören des Einzelhandels? Es sind ein milliardenschwerer Takeway-Gigant - in der Schweiz besser unter eat.ch bekannt, sowie der Internethandel - allen voran Amazon. Beides wird von den reichsten Menschen dieser Welt beherrscht und auch kontrolliert. Restaurants und Einzelhandel sind unliebsame Konkurrenten, die es auszuschalten gilt. Dafür ein halbwegs ungefährliches Virus zu missbrauchen, ist ziemlich billig!

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  • Emil Perret sagt:

    Ich wundert dass noch Personen gibt die etwas darauf geben was Herr engelberger sagt .

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  • Mark S. sagt:

    Lieber Hubi
    Danke für die Einblicke ins Bundeshaus.

    Bitte auch mal bei der Taskforce reinschauen. Ich kann mir vorstellen, dass denen bald mal die ganze Sache um die Ohren fliegt: https://www.re-check.ch/wordpress/fr/wissenschaft-pandemie-task-force/

    Denn Politiker (und schon gar nicht Berset) übernehmen nicht gern die Verantwortung wenn sie einen anderen Prügelknaben für Ihr Fehlverhalten ausmachen können.

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  • Bassersdorfer sagt:

    Die Situation ist bereits entglitten. Es wird zu einer Revolution epischen Ausmaßes kommen. Die Verbrecher werden im Gefängnis landen. Doch neue Verbrecher werden das Steuer übernehmen. Diesmal nicht.

    Wir sollten das Jahr 2021 für einen "Real Reset" verwenden und uns emotionslos von dieser Herrscherklasse trennen.

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  • danke sagt:

    Vergesst Corona und vergesst alle Staats- und Regierungschefs dieser Erde. Beide werden von einer weltumspannenden und extrem reichen Elite als Mittel zum Zweck missbraucht. Die Pandemie von langer Hand geplant, das Virus aus dem Hut gezaubert und die willigen Weltpolitiker von den Superreichen und einflussreichen Familien bei den Bilderberg's und WEF's rekrutiert und aufgebaut. Keine Verschwörungstheorien - nur Verschwörer. Unser Bundesrat kann und darf gar nicht anders entscheiden!

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  • danke sagt:

    Diktaturen, totalitäre Regime und Faschismus lassen sich auf Dauer nur am Leben erhalten, wenn die Freiheit der Bürger auf ein absolutes Minimum reduziert, ein Polizeistaat aufgezogen und ein vollständiges Überwachungssystem installiert sind. Da stecken wir Mitten drin.
    Versammlungsfreiheit inexistent; Vereinsleben; Kultur und Sportveranstaltungen ausser Kraft gesetzt. Doch überfüllte öffentliche Verkehrsmittel - das passt bestens! Warum halten wir unsere Treffen nicht einfach im Zug ab?

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  • Tiger 49 sagt:

    Zuerst das Maskentheater, dann überteuerte Einkäufe und jetzt das Impfdebakel. Keine genügende Planung beim BAG aber mit Worten und Angstmacherei die Bevölkerung verunsichern.
    Im Kt Bern skien möglich, Erotikstudios geöffnet und Bergresaurants geschlossen! Welche Logik.
    Ein Trauerspiel das kaum überboten werden kann.
    Öffnet die Läden und die Restaurants so schnell als möglich, bevor alles kaputt geht.

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  • mazzola@umn.edu sagt:

    Herr Koeppel liegt betreffend Texas und Energiekrise falsch: Die Windraeder sind nur 19%, der Hauptteil ist der Energie-Privatindustrie in Texas anzulasten, die unterlassen hat, die Infrastruktur fuer kaltes Wetter einzuruesten. Aus banalalen Renditen"ueberlegunen", die schon 2011 zu aehnlichen Katastrophen gefuehrt hatten. G. Mazzola, Minneapolis

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  • editzorn sagt:

    Wladimir Iljitsch Lenin
    Nichts vereinfacht das Leben so nachhaltig wie eine Diktatur
    Margaret Thatcher
    Es stört mich nicht, was meine Minister sagen-solange sie tun, was ich ihnen sage!

    Soviel zu unserem BR

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  • Edmo sagt:

    Hoffen wir auf ein richtiges Unwetter! Wenn die Kantone oder das Parlament die Diktatur nicht sehr schnell beenden, wird es zwangsläufig zu einem Volksaufstand kommen. Mir wäre es eindeutig lieber, die Classe Politique würde den Saustall gründlich ausmisten. Das ist ganz klar ihr Auftrag. Nur um den Diktatoren zu hofieren, brauchen wir keinen teuren Politbetrieb.

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    • Melanie sagt:

      Volksaufstand? Das kann/muss man in der Schweiz wohl vergessen. Dafür ist die ganz grosse Mehrheit unserer Bevölkerung leider viel zu angepasst, zu weichgespült und zu gleichgültig - oder einfach feige. Es geht ja (fast) allen noch wahnsinnig gut. Mal sehen, wie lange noch...

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  • Ronnie Angst sagt:

    Warum Beizen zu bleiben: sehr einfach, dort treffen sich die Menschen und tauschen sich aus, dort kann Opposition gegen die unverhältnismäßigen und unhaltbaren Maßnahmen entstehen und nur darum bleiben diese "Treffpunkte der Demokratie" geschlossen. Ein Ort an dem die Medien nicht die absolute Kontrolle haben, solch eine Möglichkeit sich eine Meinung zu bilden muss verhindert werden, willkommen in der Diktatur.

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    • Florence sagt:

      Auf den Punkt getroffen!

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    • davidye sagt:

      Das selbe übrigens mit dem Homeoffice - da geht es auch nur um die Znünipause!

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    • Werner sagt:

      Diese Idee grenzt fast an Verschwörung (gegen das Volk). Sie ist aber nicht so abwegig und auch gar nicht neu. Ungarn in den 80-er Jahren: die Regierung verbot genau aus diesen Überlegungen Ammlungen von mehr als 5 Personen. Gleichzeitig wurden die Bürger per Gesetz verpflichtet, Ihr unbehagen statt mit Bekannten zu diskutieren, der Regierung direkt mitzuteilen, was freilich niemand tat, und Andersdenkende zu denunzieren. Willkommen in der Diktatur.

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    • danke sagt:

      Wer profitiert eigentlich vom Schliessen der Restaurants und am Zerstören des Einzelhandels? Es sind ein milliardenschwerer Takeway-Gigant - in der Schweiz besser unter eat.ch bekannt, sowie der Internethandel - allen voran Amazon. Beides wird von den reichsten Menschen dieser Welt beherrscht und auch kontrolliert. Restaurants und Einzelhandel sind unliebsame Konkurrenten, die es auszuschalten gilt. Dafür ein halbwegs ungefährliches Virus zu missbrauchen, ist ziemlich billig!

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  • baloiszydeco sagt:

    Soeben in Hotel mit 100+ im Resto, jeden Tage neue Gäste, Morgenbuffet kaum Abstand, Schwimmbad natürlich ohne Masken, Gänge Nahverkehr. 'Unsere‘ Beizen haben bessere Konzepte, Plexi, Luftreiniger, grössere Abstände, kein Buffet Gedränge, Aufenthalt am Tisch wie im Hotel.
    Was soll diese irre Logik? Erklärung warum Hotel OK, aber Beizen zu?

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    • Chantania sagt:

      Meine Erklärung, Herr /Frau baloiszydeco: Unsere Magistraten, inkl. zweite, dritte und vierte Gewalt haben sich seit einem guten Jahr von der Logik in die Magie, in infantilen Aberglauben, kombiniert mit einer geistigen Inquisition verabschiedet. Willkommen im Mittelalter.

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    • Edmo sagt:

      Die Frage nach Logik ist die falsche Frage. Unsere Diktatoren wursteln völlig frei von jeder Logik. Das Chaos hat für die Politik gleich zwei enorme Vorteile. Erstens sollen wir Untertanen beschleunigt lernen, zu gehorchen ohne Fragen zu stellen. Zweitens kann mit täglich neuen Hiobsbotschaften und wöchentlich neuen Ankündigungen das Panik-Potential in der Bevölkerung hoch gehalten werden. Ob dahinter ein Plan steht oder nicht, ist egal. Er funktioniert jedenfalls bis jetzt hervorragend.

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    • Sonnenschein sagt:

      Tragisch, hat Sie jemand gezwungen in dieses Hotel zu gehen? Ich finde halt Eigenverantwortung schon nicht schlecht.

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