12. Oktober 2021
Birgit Kelle

In Köln ruft der Muezzin zum Gebet. Die Oberbürgermeisterin spricht von «religiöser Vielfalt»

Allah und der Oberbürgermeisterin von Köln sei Dank!

Ab sofort darf in der Domstadt der Muezzin seine 120.000 Gläubigen mit Megaphon zum Gebet rufen. Nicht nur aus dem Minarett der radikalislamischen DITIB-Zentralmoschee, die von Präsident Erdogan 2018 eröffnet wurde, sondern immer freitags zwischen 12 und 15 Uhr aus den Lautsprechern aller 35 Kölner Moscheen.

Man sollte den Kölnern eine kleine Übersetzungshilfe an die Hand geben, bevor sie sich toleranzbesoffen mit der Stadtoberhäuptin, Henriette Reker, weiter an sich selbst erfreuen oder gar den Ruf des Muezzins mit dem Glockengeläut des Kölner Doms gleichstellen.

Es gehören einige  intellektuelle Totalausfälle dazu, die Beschallung einer katholischen Stadt mit dem Satz: «Es gibt keinen anderen Gott ausser Allah» als ein Zeichen von Weltoffenheit oder gar als «religiöser Vielfalt» zu deuten. Wer das anzweifele, stelle die Kölner Identität und das friedliche Zusammenleben in Frage, so Reker.

Möglicherweise geht da mehr Gefahr von jenen Kölner Imamen aus, die gerade vom Verfassungsschutz überwacht werden.

Nun ist Köln nicht nur ein katholisches Zentrum, sondern auch eine Hochburg der Schwulen- und Lesbenbewegung. Also jener Menschen, die in manchen islamischen Ländern im Namen Allahs ins Gefängnis geworfen oder gehängt werden.

Aber wir können nach diesem Entgegenkommen an den Islam sicher darauf hoffen, dass die Mitglieder des Dachverbands DITIB bei der nächsten «Christopher Street Day»-Parade in regenbogenfarbenen Burkas mitläuft – um weltoffen und tolerant für die Homo-Ehe zu kämpfen.

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35 Kommentare zu “In Köln ruft der Muezzin zum Gebet. Die Oberbürgermeisterin spricht von «religiöser Vielfalt»”

  • Peter Rossa sagt:

    in Köln, dh wieder mal in Deutschland, wird es für Juden wohl bald mal Zeit, möglichst zu verschwinden, diesmal aber auch zusammen mit den letzten gläubigen Christen

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  • minibixi2008 sagt:

    Ausgerechnet Frauen die am neisten unter diesen Allah Muffis leiden öffnen ihnen Tor und Tür.
    Du kannst hundert Jahre mit Frauen zusammenleben verstehen wiest du sie nie.

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  • Alpenfurz sagt:

    Zum Glück haben wir das Minarettverbot. Damals haben die Linken uns Islamfeindlichkeit nachgesagt, weil wir keine Minarette als Muezinplatform wollten. Und jetzt ist der Muezin in Deutschland Realität. Wehret den Anfängen. Das gilt auch für das Covid Gesetz, oder wir verlieren all unsere Freiheit scheibchenweise über die nächsten 10 Jahre.

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  • simba63 sagt:

    Die Oberbürgermeisterin verwechselt doch Vielfalt mit Einfalt!

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  • Rolf Bolliger sagt:

    "Allah ist der einzige Gott unseres Erdballs!" dürfen jetzt also die Islamistischen Muezzinen aus ihren Moscheen per Lautsprecher in der erzkatholischen Stadt Köln hinausschreien! Das begreift kein normaler Mensch. der in Westeuropa christlich erzogen wurde! Die Deutschen (Kölner) scheinen sehr tolerant und weltoffen zu sein! Nur, hier wird eine rote Linie der linksideologischen Globalisierung überschritten!

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    • Max Casalegno sagt:

      Das denunziert Zineb el Rhazoui seit einem Jahrzehnt. Der Islam von heute ist eine Art Faschismus mit weltweitem Herrschaftsanspruch. Keiner hört ihr zu. Bzw. nur wenige. Schauen Sie sich ihre Interviews an...

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  • juege sagt:

    Ich hoffe, die Frau Bürgermeisterin profitiert bald von der Vielfalt.

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  • Freigeist sagt:

    Köln mit seiner großartigen Bürgermeisterin Reker ist eine der tragenden Säulen im Kalifat NRW . Da wird Freiheit gelebt , notfalls hält ma eine Armlänge Abstand wenn es auf der Domplatte Silvester zu eng wird .
    Der Ruf des Muezzin weckt all diejenigen , die sich Schritt für Schritt die Hoheit in Deutschland erobern um die Scharia zu installieren . Deutschland toleriert sich zu Tode .

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  • FrankZMarg sagt:

    Offenbar keine Satire... Die Deutschen haben grossmehrheitlich wieder einen an der Waffel. Sorry, aber Köln kann man jetzt abschreiben.

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  • Anna Meier sagt:

    Eher Einfalt von dummen, sich selbst für tolerant Haltenden.

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  • Stefan Mueller sagt:

    Irgendwie wird der Filz das Gschmäggle nicht mehr los, dass, seit Weiber in der Politik lügen betrügen und wüten.....

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  • Andreas M sagt:

    Ich mag mich erinnern, dass bei der Einweihung der Moschee der damalige Stadtpräsident (Frau Reker ?) nicht eingeladen wurde, "vergessen wurde" so wie auch viele andere deutsch-christliche Moschee-Unterstützer, dafür kam Erdogan und hatte ein Auftritt wie der Papst. Das gab ziemlich Stunk und zeigte das wahre Gesicht all dieser Islamisten. Und die Stadtverantwortlichen haben die Lehren immer noch nicht gezogen und lassen sich weiter religiös vervielfältigen.

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    • MiG-63 sagt:

      Nur eine kleine Bemerkung : Erdowan tritt nicht auf wie der Pabst, sondern wie die Sultane von Konstantinopel, Herrscher über das osmanische Reich, Beschützer der heiligen Stätten und geistliche Oberhäupter der Muslime. Die Trennung zwischen Kirche (Papst) und weltlicher Regierung (Kaiser/König/Präsident/Bundesrat/Kanzler) gibt es bei denen nicht. Das ist einer der Gründe für das ganze Elend in und mit der islamischen Welt.

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    • Max Casalegno sagt:

      Tja, als ob es um den Islam ging. Gar nicht. Es geht nur um Macht. Die Könige im Mittelalter liessen sich von den Päpsten legitimieren und die Priester predigten das, was die Könige wollten. Eine Symbiose. Dasselbe tut Erdogan mit dem Islam. Vermutlich ist er nicht einmal gläubig. Wie Ex-Kanzler Kurz, er glaubte selber nicht an das, was er redete, wie es neulich durch Chats bekannt geworden ist. Er sagte das, was seinen Machtplänen diente. Immer dasselbe...

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    • kaercher sagt:

      Ja, auf die Stimmen der muslimischen Wähler kann man bald nicht mehr verzichten, erst recht nicht, wenn das Wahlalter auf 16 gesenkt wird…

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  • MiG-63 sagt:

    Die liebe Frau Reker hätte sich ein bisschen mit dem Islam und wie sowas da ankommt beschäftigen sollen. Eine Hoffnung für Europa ist Eric Zemour, Berber, Jude, Kind algerischer Einwanderer, der noch unerklärte Kandidat für das französische Präsidentenamt. Mich hat mal eine christliche Berberfrau Concièrge im Hotel in Algier angesprochen, als sie meinen Paß sah : vous imaginez pas monsieur, ces gens ici c'est l'enfer (Hölle) pour nous. Für die eigenen Kinder und Großkinder wird einem ganz anders

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  • olive sagt:

    Danke Herr Köppel , dass Sie trotz Ferien weiter machen. Um die offensichtliche Wärme dort beneide ich Sie ein wenig.
    Gute Erholung wünsche ich 😍

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  • olive sagt:

    Wie verpeilt und blind kann man eigentlich sein, dass man so eine Sicht, angesichts der Realität, weiter vertreten kann? Leute wie Frau Reker sind ein Unglück für Deutschland, fühlen sich aber wohl im Gefühl der eigenen Rechtschaffenheit.

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Selbstverleugnung als Vielfalt? Was für eine gefährliche Einfalt!

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  • Edmo sagt:

    Die einen sehen religiöse Vielfalt. Ich sehe vor allem politische Einfalt. Und die schreit mich über sämtliche medialen Kanäle inzwischen jeden Tag lauter an als alle Muezzin in Europa mit grossen Verstärkeranlagen auf den Minaretten.

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  • Max Casalegno sagt:

    Ob es doofer ist, an Allah, Jesus, Elvis lebt, Mickey Mouse oder die Covid-Pandemie zu glauben, sei dahingestellt. Jeder kann so selig werden, wie es ihm gefällt. Jedoch Blödheit fördern, ist das Blödeste. Und wenn die Blödheit auch noch kriminell wird (heilige Kriege, Hinrichtungen), dann ist die Grenze der Toleranz eindeutig überschritten.

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    • Mueller sagt:

      Das Geschrei des Muezzins ist der Aufruf zum Krieg gegen die westliche Kultur! Wann begreift der verblödete Mainstream das endlich? !

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      • Stefan Mueller sagt:

        Stellt der Bürger die Medienschmiererei durch den Linksfilz ab,
        lässt sich der CH-Müllstream 100%ig einfach von Mullahs und Erdogan kaufen!

        Wie die Bünzli-Postillen-Milliardärsclans
        Coninx
        Supino
        Wanner
        Ringlier und die
        Nur-Tsüri-zumutbar-Gnomen beweisen;
        für Gratis-Kohle zählt Heimat längst nichts mehr!

        Und die linksversiffte Journaille bereitet sich ja, wie man tagtäglich erleben kann, längst unverfroren auf ihre neuen Führer vor, auch wenn sie dafür ein Rugeli abschneiden lassen müssen

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      • Max Casalegno sagt:

        Das man gegen das Geschrei der Muezzins was hat, ist verständlich, dasselbe gilt aber für die Glocken. Vergessen wir nicht, dass in ganz Europa vor nur wenigen Jahrhunderen dasselbe gemacht wurde, wie in den fundamentalistischen arabischen Ländern heute. Haben Sie den Scheiterhaufen und die Kreuzzüge vergessen? Eine angebliche Überlegenheit der westlichen Kultur ist eine Chimäre. Überlegen ist nur die Wissenschaft, weil sie auf Tatsachen basiert, gegenüber den Märchen aller Religionen.

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      • Max Casalegno sagt:

        Zusammenfassung: man kann entweder faktenbasiert oder Ideologisch Entschuldigen treffen. In der Politik gibt es, rechts wie links, eine Mischung von beidem. Manchmal mehr Blödsinn rechts, manchmal links. Derzeit mehr links als rechts. Wenn ein Minimum an wissenschaftlicher Qualifikation erforderlich wäre, um gewählt werden zu dürfen, würde der Anteil Blödsinn in Parlament und Regierung sinken.

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    • DrJurk sagt:

      Kleine Anmerkung von mir : Der Blödsinn an eine Covid-Pandemie zu glauben hat längst diktatorische und immens kriminelle Dimensionen angenommen - wem das nicht nicht aufgefallen seine sollte. Es hat sowohl physische und psychische Hinrichtungen im ganz grossen Stil gegeben und gibt es immer noch. Die Grenze der Toleranz für dieses Szenario war im März 2020 als alle wussten, dass es keine Pandemie gab längst überschritten! Cui bono?

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