21. Mai 2021
Marcel Odermatt

Israel braucht Unterstützung. Parlamentarier rufen dazu auf, den Raketen-Terror der Hamas scharf zu verurteilen. Eine wichtige Aktion zur richtigen Zeit

Ohne die Unterstützung der demokratischen Staaten kann es Israel nicht gelingen, dass ihre Bürger ohne den Raketenterror der palästinensischen Terrororganisation Hamas leben können. Daran ändert auch der jetzt ausgehandelte Waffenstillstand nichts.

Leider erodiert in der westlichen Welt der Support und das Verständnis für das kleine, bedrängte Land im Nahen Osten. Der Antisemitismus nimmt überall zu, wie sich in den letzten Tagen gezeigt hat. Dass diese Entwicklung ausgerechnet in Europa passiert – insbesondere in Deutschland – ist eine Katastrophe und Tragödie zugleich.

Auch die offizielle Schweiz macht beim Treiben gegen Israel mit. Der Bundesrat forderte jüngst in einer Stellungnahme, dass «beide Parteien» die Gewalt beenden. Damit stellte er die Terrororganisation Hamas auf die gleiche Stufe wie ein befreundetes, demokratisches und rechtsstaatliches Land. Das ist absurd und hilft nicht, die Region zu befrieden.

Umso wichtiger, dass es im Parlament immer einige Volksvertreter gibt, sich vorbehaltlos für Israel starkmachen. 16 National- und Ständeräte rufen in einer Stellungnahme dazu auf, «einerseits dediziert die terroristischen Angriffe der Hamas auf Israel auf das Schärfste zu verurteilen und andererseits Israel in seinem Recht auf Selbstverteidigung zu bestärken.»

Eine wichtige Aktion zur richtigen Zeit. Noch nie in den letzten Jahren hatte Israel die Unterstützung nötiger als heute.

P.S. Hier die Namen der sechzehn Politiker, die für Israel zur Wehr setzen:

Nationalräte Marianne Binder (Mitte, AG), Andreas Gafner (EDU, BE), Andrea Geissbühler (SVP, BE), Martin Haab (SVP, ZH), Alfred Heer (SVP, ZH), Verena Herzog (SVP, TG), Christian Imark (SVP, SO), Fabio Regazzi (Mitte, TI), Albert Rösti (SVP, BE), Monika Rüegger (SVP, OW), Therese Schläpfer (SVP, ZH), Marianne Streiff, (EVP, BE), Erich von Siebenthal (SVP, BE) und David Zuberbühler (SVP, AR), sowie die beiden Ständeräte Thierry Burkart (FDP, AG) und Daniel Jositsch (SP, ZH)

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26 Kommentare zu “Israel braucht Unterstützung. Parlamentarier rufen dazu auf, den Raketen-Terror der Hamas scharf zu verurteilen. Eine wichtige Aktion zur richtigen Zeit”

  • Realo100 sagt:

    Das Judentum ist lebensbejahend, das Menschenleben hat höchste Priorität. Der Islam verehrt den Tod, schließlich warten 72 Jungfrauen auf die „Martyrer“. Wann endlich begreift die Welt diesen kapitalen Unterschied?
    Verschiedene andere Nationen hätten den Gazastreifen längst plattgewalzt, aber Israel war bemüht, nur die feigen Drahtzieher zu neutralisieren, die sich unter der Zivilbevölkerung verstecken. Und wenn dann Kollateralschäden entstehen, wird Israel an den Pranger gestellt

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Waffenruhe für di Hamas, Die Zeit brauchen Sie um sich neu zu organisieren. Ein Hams Sprecher hat bestätigt, dass Sie genügend Raketen haben um während 14 Tagen täglich Israel anzugreifen. Glaubt jemand, dass die Hamas und die sie unterstützenden Hisbollah, der Iran und die Islamisten eine längere Feuerpause oder ein Abkommen mit Israel zustimmen würden. Die Zielsetzung aller dieser ist Israel zu vernichten und der grösste Feind für die Israelis ist der unberechenbare Iran mit seinen Atomwaffen.

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  • Heinrich sagt:

    @ T
    `` Wer bedroht im Innern der Schweiz unsere christlichen Werte, unsere Freiheit, unsere Demokratie? ` schreiben Sie. Meiner Meinung nach sind das die SP, Grünen und andere Parteien die die Masseneinwanderung befürworten seit 2015 und auch den Migrationspackt unterschreiben wollen. Auch sind sie alle EU und Rahmenabkommen Freunde.

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  • Guy Tiger sagt:

    Die Situation erinnert mich an eine Szene in "Die Ritter der Kokosnuss". Dort wo der Schwarze Ritter (Palästinenser) nach einem Zweikampf ohne Arme und Beine ist, aber den Vorschlag macht: "Einigen wir uns auf ein Unentschieden!". Was machen mit einem Gegner, der nicht einsieht, dass er besiegt ist? Ohne Akzeptanz der faktischen Niederlage kann kein Neuanfang stattfinden. Es ist wie RK heute im Podcast sagt, es geht um Ideologie und nicht um Politik oder Diplomatie.

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  • Reutimann Werner sagt:

    UNO-Sicherheitsrat und viele mit Israel befreundete Staaten inkl. teilweise europäische Regierungen stehen hinter Israel. Allerdings im Kampf ums Überleben steht Israel meistens allein. Also, wieso sollten wir resp. eine kleine Schar unserer Parlamentarier sich bei diesem seit 1948 andauernden, menschenunwürdigen Konflikt neutral verhalten? Ein grosses Bravo für die 16 Genannten. Schade nur, dass es nicht zehnmal so viele waren.

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  • steinlin sagt:

    Der Bundesrat hat vor Jahren beschlossen Füchtlingsgruppen aufzunehmen, das muss sofort aufhören, es werden jährlich ca. 1000 Personen (Islamisten) hereingeholt. Mit diesen Menschen die schwer integrierbar sind, müssen wir zusammen leben.
    Wer im Bundesrat hinter solchen Aktionen steckt dürfte klar sein, genau diesselben die dauernd für ihre linken Anliegen Werbung machen.

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    • Mueller sagt:

      Wieso kommen eigentlich zur Hauptsache junge muslimische Männer als sog. Flüchtlinge in unsere Asylindustrie? Das müsste doch dem hintersten Gutmenschen auffallen!? Das ist die 5. Kolonne des Heiligen Krieges ; so lautet meine bescheidene Antwort!! Wir haben einen kleinen Vorgeschmack bekommen in Israel, wo arabische Israelis gegen jüdische Istaelis gewalttätig zugeschlagen haben! Vorher waren sie zum Teil die netten Nachbarn von nebenan! Wann wollen wir endlich aufwachen?

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    • Mueller sagt:

      Es ist zu befürchten, dass unsere braven muslimischen Flüchtlinge eines Tages den Heiligen Krieg gegen uns richten!

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  • hape sagt:

    Einmal mehr: Wir sind neutral und sollten es bleiben. Und noch einmal mehr: Ich habe kein Verständnis für Hamas und Co. Doch habe ich durchaus Verständnis für das Anliegen der Palästinenser, einen eigenen, richtigen Staat zu haben.

    Denn grundsätzlich haben England und Co 1948 den Arabern Israel in den Hinterhof gestellt.

    Stellen Sie sich vor, die Polizei annektiert Ihren Gemüsegarten und teilt Ihnen mit, dass ab jetzt dort Asylbewerber wohnen...

    Da würden Sie wohl auch Tomaten werfen!

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    • Florence sagt:

      Vollkommen einverstanden mit Ihnen!! Hinzu kommt, dass in den letzten Jahren Israel für seine Siedler, die zu Hauf aus Amerika eingewandert sind, Palästinensische Territorien besetzt haben . Das heißt, nicht nur der Hinterhof, sondern Besetzung von Zimmern,

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      • Realo100 sagt:

        Meines Wissens sind vor allem Juden aus Frankreich nach Israel eingewandert, weil sie sich in Frankreich nicht mehr wohlgefühlt haben. Nein, nicht wegen den Franzosen, sondern wegen einer „Gruppe“ welche im Namen der Religion (welche wohl?) Teile der Welt mit Terror überzieht. Dies übrigens als Dank für die „ WILLKOMMENSKULTUR „ .
        Das ewige Gejammer der Palästinenser und ihrer Supporter ist nervig.

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    • Heinrich sagt:

      Interessant ist es auch die sogenannte Balfour-Deklaration betreffend 1948 nachzulesen.

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    • waschiwischi sagt:

      Sie sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Hamas nur Krieg und kein Frieden will. Viele fühlen sich Kompetent genug mitzureden und blenden damit gewisse Tatsachen aus .Was wäre wohl, wenn z. Bs. Liechtenstein ständig Raketen gegen die Schweiz schiessen würde? Was wäre die Reaktion? Israel ist doch im permanenten Kriegszustand. Warum, ist nicht auch Neid gegen das erfolgreiche anerkannte Israel das Problem? Warum wohl haben sich andere arabische Staaten von den Hamas & Co abwendet.

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    • holsderkuckuk sagt:

      hape aufgepasst: Die Briten haben im I. Weltkrieg den Juden und den Arabern Palästina versprochen. Den Juden für die finanzierung des Krieges. Den Arabern für den Austand gegen die Osmanen, als Belohnung wurde die Unabhängigkeit zur Gründung von Nationalstaaten versprochen. 1916 zogen kolonial Beamte, Sykes und Picot neue Grenzen im zu erobernden Nahen Osten. Nach dem Krieg versprach der Völkerbund den Juden das Land zwischen Mittelmeer und Jordan.
      Die Sieger teilten sich den Nahen Osten.

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    • Realistin sagt:

      "Verständnis für das Anliegen der Palästinenser, einen eigenen, richtigen Staat zu haben."
      Und? Was glauben Sie, würden die mit einem eigenen Staat tun? Die bringen doch gar nichts auf die Reihe.
      Abgesehen davon, wer gibt nach Jahrzehnten Land zurück, dass er in einem aufgezwungenen Krieg erobert hat? Warum sollten das die Israeli tun? Damit man sie danach besser angreifen kann?

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  • Edmo sagt:

    Nein, nein, nein! Die Schweiz soll auch in diesem Konflikt neutral bleiben und sich raushalten. Roger Köppel betont immer wieder die essentielle Wichtigkeit unserer Neutralität. Er zeigt immer mit dem Finger auf jene Linken, die moralisierend unsere Neutralität verletzen wollen. Damit liegt er absolut richtig. Es darf nicht sein, dass genau diese Prinzipien jetzt von rechter Seite sträflich verletzt werden sollen.

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    • T sagt:

      Weshalb unterstützt der Bund die Palästinenser mit Geld, welches dann bei den Terrororganisationen landet? Wer bedroht im Innern der Schweiz unsere christlichen Werte, unsere Freiheit, unsere Demokratie? Das Judentum oder der Islam? Weshalb darf das Existenzrecht Israels mit schönen Worten zwischen den Zeilen, auch aus unserem Parlament, durch gewisse Kreise relativiert werden? Weil die Schweiz sich neutral verhält?

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      • Edmo sagt:

        Ich weiss, dass der Bund die Palästinenser mit Geld grosszügig unterstützt und den Terror der Hamas intensiv fördert. Das ist eine grosse Schweinerei, die längst hätte beendet werden müssen. Die Neutralität wird schon jetzt schwer verletzt. Wir müssen den Unsinn nicht noch steigern. Wenn die Islamisten unsere Werte in unserem Land angreifen, müssen wir hart reagieren. Innerhalb der Schweiz müssen wir nicht neutral sein, sondern unsere Werte verteidigen.

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      • olive sagt:

        Das sind die richtigen Fragen. Cassis hatte ja den Zustand beklagt und es gab eine Sistierung, aber Cassis knickte wieder ein. Die UNRWA ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems.
        https://www.audiatur-online.ch/2020/12/03/cassis-knickt-ein-weitere-40-millionen-fuer-umstrittenes-palaestinenser-hilfswerk/

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    • gian sagt:

      Konflikt?? Tönt wie ein Polizeibericht: "Händeringen mit tödlichem Ausgang zum Nachteil einer 80jährigen Schweizerin."
      Neutral bleiben bei Raketenangriffen gegen die Zivilbevölkerung? Respekt den 16 Parlamentariern. Für den Rest gilt offensichtlich das Drei Affen-Prinzip; nichts sehen, hören und sagen. Kein Wunder bei Schattenaussenpolitikern und selbsternannten Antisemiten wie Molina und Co. Aber das viele Bürgerliche und SVPler schweigen, gibt zu denken.

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      • Realistin sagt:

        Gemäss unserer, von sehr weitsichtigen klugen Köpfen erarbeiteten Verfassung sind wir neutral.
        Wieso wollen Sie sich überall einmischen? Halten Sie sich und die Schweiz für berechtigt, ihre Moral auf der Welt zu predigen?
        Was wollen Sie mit schönen Worten erreichen? Wenn Sie nicht neutral sein wollen, werden Sie wohl eingreifen müssen. Das heisst, Sie gehen kämpfen. Alles andere ist doch nichts als arrogante Überheblichkeit aus der sicheren Stube.

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      • holsderkuckuk sagt:

        Es ist erstaunlich wie viele der Gutmenschen gegen Israel sind, aber nicht gegen die Juden. Die ahnen gar nicht dass in Israel auch ein paar Juden leben.
        Israel hat nach 1948 aus vielen arabischen Ländern Juden, auf riskante Weise, nach Israel geholt. Viele Juden durften bei erlaubter Ausreise nur bewegliche Habe mitnehmen, Häuser und Grundbesitz verfielen dem Staat.Die Briten machten im östlichen Mittelmeer Jagd auf Schffe mit Juden mit Ziel Israel und internierten sie in Lagern auf Zypern.

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  • T sagt:

    Ich wünsche der IDF, bei der Jagd nach den führenden Hamas-Terroristen, viel Glück und eine fette Beute!

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