11. Mai 2021
Christoph Mörgeli

Jacqueline Badran will mehr linken Journalismus, der ihre «Leistungen würdigt». Welch eigentümliche Vorstellung von Medien!

Die streitbare SP-Nationalrätin Jacqueline Badran will laut Schweiz am Wochenende ein eigenes Medium lacieren. Denn die bestehenden Erzeugnisse seien «insgesamt auf FDP-Kurs». Sie aber will einen linkeren Journalismus, der «unsere Leistungen würdigt».

Badrans Diagnose einer bürgerlich-rechten Medienszene kommt eher überraschend. In Wahrheit gibt es in der Schweiz keine einzige bürgerlich-rechte Tageszeitung mehr. Und über einen Mangel an Würdigung ihrer selbst kann sich Jacqueline Badran zuletzt beklagen: Sie hat nicht nur beim Schweizer Fernsehen ein Dauerabonnement.

Zeitgleich sammelt die Politikerin bei den Stadtzürchern Geld, «um die Immobilienkonzerne aus Zürich zurückzudrängen». Denn diese, so Badran, trieben «die Mieten und Wohnungspreise in schwindelerregende Höhen».

Nun sind in der Stadt Zürich beinahe ein Drittel stadteigene oder genossenschaftliche Wohnungen. Ein grosser Teil des Wohneigentums gehört ferner den Pensionskassen – also uns allen. Und die tatsächliche Preistreiberin übersieht Badran grosszügig: Es ist die enorme Zuwanderung – hauptsächlich wegen der Personenfreizügigkeit –, welche die Mieten und das Wohneigentum für so viele unerschwinglich macht.

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15 Kommentare zu “Jacqueline Badran will mehr linken Journalismus, der ihre «Leistungen würdigt». Welch eigentümliche Vorstellung von Medien!”

  • Josef Hofstetter sagt:

    Badran hat vermutlich noch nie eine Zeitung gelesen, auf Grund Ihrer Feststellung. Dass die Zeitungen durchwegs links sind, zeigt sich auch daran, dass Kommentare, welche nicht der Ideologie der Zeitung entsprechen nicht veröffentlicht werden. Das war über die USA mit Donald Trump so, nur negative wurden publiziert, jetzt bei Corona und beim Co2 Gesetz.

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    • Stefan Mueller sagt:

      Behaupte ÜBERHAUPT nicht, dass die Krächz-Badran gescheit sei!!!
      Aber solch dumpfe Linksstaatsfilz-Propaganda wird halt dem linksversifften nützlichen Idioten von klein auf eingehämmert!
      Allerdings die etwas weniger Strammen, checken es manchmal, und lassen nicht solche Ausflüsse zu!

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Keine Staatsgelder oder Gebühren für alle Medien, ob digital oder analog, ob Fernsehen oder Radio, ob print oder online, ob links oder rechts. Die müssen so funktionieren, wie alle andern Unternehmen auch, nach Angebot und Nachfrage. Und es muss die absolute Meinungsfreiheit für alle gelten. Es wird immer genügend Unterstützer für alle Seiten geben. Die Linken und Grünen brauchen also keinen Schiss vor ihrem medialen Untergang haben, wahrscheinlich müssten sie aber den Gürtel enger schnallen.

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    • Stefan Mueller sagt:

      Und Herr Schudel,
      seit die Müllstreamer der peinlichen Milliardärs-Clans Coninx Ringlier Wanner, neben den jährlichen zig Millionen aus dem Linksstaatsfilz,

      nun auch noch zig Corona-Milliönchen erschleichen konnten,
      resp. vom Linksstaatsfilz (eben mit den Badran-Volksgenossen-Stimmen) nachgeworfen bekamen.....obwohl die allesamt während den Corona-Zeiten noch immer massiven Gewinn auswiesen...
      Tja, wer sich derart stramm schmieren und salben lässt muss halt auch zurück schleimen und sabbern

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  • Fredi Stutz sagt:

    Die Medienlandschaft zwischen Boulevard und NZZ ist doch bereits links von der Mitte. Allein der Tages Anzeiger ist eine fanatische, linke Zeitung und stellt eine Gefahr für die Demokratie dar aber alle dulden sie oder konsumieren sie gedankenlos ohne sich beim Beipackzettel über Nebenwirkungen zu informieren. SRF ist sowieso Linkspropaganda des Staates. J. Badran lebt in einer fremden Welt.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Jede(r) politisch interessierte(r) Bürger(in), der (die) täglich unsere Einheitsmedien liest, Radio hört oder TV-Nachrichten sieht, weis längst, dass unsere Medien seit vielen Jahren völlig linksideologisch agieren und die Konsumenten laufend einseitig manipulieren! Für die lautstarke Linksextremistin, Nationalrätin Badran, reicht das nicht: Sie möchte keine andere Ansicht neben der links/grünen Ideologie lesen , sehen oder hören! Ihre Falschansicht und Forderung zeigt. wo diese Frau steht!

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    • Stefan Mueller sagt:

      Wenn sich 80% der Bünzli-Journaille hochoffiziell zum politischen Standpunkt äussert...(denn die werden dafür ja bejohlt und nicht wie die restlichen 15% vom Links-Mob und Staats-Müllstream gejagt und terrorisiert!
      Und dabei 85% sich selber als Linke Linksextreme Linksradikale oder Linksversiffte outen...
      Scheint die Badran ist noch krasser als vermutet, vom Juso-Kindli-Idiotie-Virus befallen!
      Krasser daher-leugnen geht wohl kaum ...hat die gar auch ein abverheites "Klavierstudium" durchchillt?

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  • Stefan Mueller sagt:

    Auffallend wie im Bünzli-Linksfilz überall wie Seuchenpilze, Secondos mit riesengrossen weltfremden ätzenden Dummschwätzer-Klappen auftauchen, deren Sippen wohl wegen massivster Charakterschwäche und Rückgratlosigkeit, gepaart mit Kriechen Schleimen und Anpässerlitum, aus ihrer Heimat abgehauen sind um in der CH ihre Sippen am Staatsfuttertrog kleben zu lassen...Ob nun die Wermut Fucinelle Galladé Molina Badran Trede Schwätzer- all die Gewürgsafter und Müllstreamer...oder die Staatsfilz-Knechte!

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  • Stefan Mueller sagt:

    Irgendwie kommt einem bei solch kranken Anfällen immer wieder der Alf in den Sinn.
    Das haarige Ding mit riesengrossen Ohren, krächzender Stimme, feuchter Aussprache, dumpfem Grölen, ausserirdischen Fürzen, seiner Besserwisserei Arroganz Selbstüberschätzung und weltfremden Spinnereien!

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  • Albert sagt:

    Badran ist nicht das Problem, sondern vielmehr sind das jene sozialistisch lebensfremd denkenden Leute, welche sie gewählt haben, und zwar genau weil sie so tickt, wie sie tickt.

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    • Mueller sagt:

      Die wohlbeleibte Dame mit ihrem berühmten Ausspruch in der Arena :“Es schisst mi a „ ist für sozialistische pseudoakademische Hirnis wohl ein Kultobjekt!

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      • Stefan Mueller sagt:

        So wie die Kommunistin und """"Bundestags-Vizepräsidentin"""" Roth in Merkelstan,
        die mitten in Chaoten-Terror-Mobs umheridiötelt... mit Transparenten:
        "Deutschland verrecke"..."Deutschland du mieses Stück Scheisse"...

        Und eben im Muttireich darf sowas als Anstands-Dumpfbacke und widerliche Volksverhetzerin....die Abgeordneten überwachen und mahnen, dass sie sich anständig und korrekt zu verhalten haben!

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