12. Juli 2021
Alles lesen
Christoph Mörgeli

Teure Zuwanderung: Zahlen bestätigen die überdurchschnittlich hohe Intensiv-Betreuung von ausländischen Covid-Patienten

Was die Weltwoche früh für die Regionen Basel und Zürich thematisiert hat, bestätigen jetzt die exakten Zahlen aus dem Kanton St. Gallen: Ausländer mussten wegen Covid-19 wesentlich öfter in Intensivstationen behandelt werden als Schweizer. Wie die NZZ berichtet, waren im Kanton St. Gallen 39 Prozent der im Jahr 2020 in Intensivstationen behandelten Patienten Ausländer.

Dabei sind die Schweizer mit Migrations-Hintergrund noch nicht einmal mitgezählt – angesichts der heute raschen und leichten Einbürgerung dürfte hier ein stattlicher Prozentsatz hinzukommen.

Die exakte Zählung der Herkunft der intensiv hospitalisierten Covid-Patienten ist von allergrösstem Interesse. Denn die befürchteten Engpässe auf den Intensivstationen bildeten den einzigen Grund für die landesweiten monatelangen Shutdowns, welche die Schweiz laut Finanzminister Ueli Maurer 70 Milliarden Franken kosten.

Man darf davon ausgehen, dass die Intensivbetten unserer Spitäler bei einer zurückhaltenderen Migrations-, Ausländer- und Asylpolitik während der Covid-Krise zu keinem Zeitpunkt überlastet gewesen wären.

Die Corona-Pandemie sollte uns drastisch vor Augen führen: Die heute betriebene Personenfreizügigkeit, die faktisch längst nicht mehr nur für EU-Angehörige gilt, ist wirtschaftlich letztlich kein Positivgeschäft. Sie hat vielmehr für die hier ansässige Schweizer Bevölkerung enorme Nachteile. Unter anderem bezifferbar in staatlichen Covid-Ausgaben von 70 Milliarden Franken.

633 18

12 Kommentare zu “Teure Zuwanderung: Zahlen bestätigen die überdurchschnittlich hohe Intensiv-Betreuung von ausländischen Covid-Patienten”

  • Martin Niederhauser sagt:

    An allem sind die bösen Ausländer schuld.Wie alle einfachen Erklärungen ist auch diese nicht ganz unproblematisch.Wenn jemand einen Hammer hat,meint er , jedes Problem sei ein Nagel.

    3
    7
  • Andreas P. Meier sagt:

    Ja, die Zuwanderung hat dazu geführt, dass wir eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit haben (2.8%), dass wir die tiefsten Löhne in Europa haben und dass unsere Wirtschaft nicht mehr wächst. Überall auf der Strasse nur Obdachlose und Bettler...

    27
    33
  • hape sagt:

    Ich sag dazu nur eines: "SWEXIT und das sofort"!

    67
    4
  • Reutimann Werner sagt:

    Absolut richtig, was Ch. Mörgeli sagt: diese massive, unkontrollierte Zuwanderung in unser Land ist bestimmt nicht zum Wohl der Schweizer. Nirgends, weder in Schulen, Spitälern, Strasse noch an Arbeitsplätzen. - Leider haben wir in Gemeinden, Städten und in Bundesbern die unerträgliche Situation, dass SP + Grüne die Liberalen und Bürgerlichen stark übertönen. Siehe nur, was sich die SP Bundesrätin S.S. mit der Abgaben-Erhöhung auf Oel erlaubt, so kurz nach der verlorenen Co2-Abstimmung.

    173
    9
  • Realo100 sagt:

    Das ist der Preis des Gutmenschentums

    175
    9
  • VP-Falger sagt:

    Einfach das Grenzwachtcorps wieder installieren und das Dublin-Abkommen umsetzen. Von Gutmenschenträumerei zum RECHT zurückfinden, das ist das erste Gebot für die Demokratie und die Verfassung verteidigende Politiker. Leider haben diese mehrheitlich den Boden unter den Füssen und den gesunden Menschenverstand verloren. Dass man aus der EU dann wirklich ein Kontingent ECHTER Flüchtlingen (vorher geprüft) übernimmt, ist dann human zu nennen und der Schweiz würdig. Aber nicht was heute geschieht.

    176
    8
    • Mueller sagt:

      Das Gutmenschentum ist die grösste Fehlleistung der neueren Geschichte! Moral und Politik gehören niemals zusammen! Moral gehört in die Kirche und alles Sachliche gehört in die Politik! Der Spruch , ich glaube er ist von B. Brecht, „Zuerst das Fressen , dann die Moral“ ist nun mal fast ein Naturgesetz!!

      114
      6
  • Rolf Bolliger sagt:

    Auch die langandauernde Corona-Pandemie bringt statistische Zahlen (Belege) an den Tag, welche enormen Probleme die uneingeschränkte Einwanderung die Schweiz belasten! Solange solche Fakten aus allen Bereichen der Gesellschaft tunlichst von der linksideologischen Einheitspresse tabuisiert werden, wird sich kaum etwas ändern! Das Personenfreizügigkeits-abkommen und das immer noch herrschende "Asylunwesen" wird unser Land immer mehr zum Pulverfass werden (Bevölkerung, Verkehr, Sozialwesen)!

    163
    4
  • BruderTell sagt:

    Wie bei allem, wird ja dieser Betrag nur die Spitze des Eisberges sein. Nicht eingerechnet sind die Folgen dieser irrsinnigen Corona-Hysterie auf die Gesundheit derer, die um ihre Existenz betrogen wurden oder sich in irgend einer Weise aus dieser befreien müssen. Ein heute 18 jähriger mit einem Erwerbsleben v. 50 Jahren (Bei gleichbleibender Vollbeschäftigung v. 4.25 Millionen "Stand 04.02.21 für 2020) würde ca. 330.00 Fr/Jahr abdrücken um diese 70 Milliarden abzubezahlen. Was kommt als nächst?

    234
    6
  • Albert sagt:

    Oscar Wilde, 1854 - 1900 sagte:
    Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.

    Genau diesen Egoismus pflegen die links-grün stimmenden und wählenden Möchtegern-Dikatoren gegenüber uns Eidgenossen und nötigen uns auf demokratischem Weg ihr dekadentes Verständnis von Solidarität, Toleranz, Offenheit, Asylrecht, Genderismus, etc. und nicht zuletzt unser Geld ab.

    328
    4
  • Albert sagt:

    Dass die heute betriebene Personenfreizügigkeit weit mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt, ist für jeden selbst sehenden/denkenden und selbstverantwortlich handelnden Schweizer glasklar und offensichtlich.
    Nur leider haben wir 38% Null und Nichts zu sagen in dieser unerträglich dekadent gewordenen Demokratie.

    304
    5
    • steinlin sagt:

      Diesbezüglich ist aber das Bundesrats hörige Staats-Sekretariat für Wirtschaft SECO ganz anderer Meinung. Für das SECO ist die Personenfreizügigkeit sehr wichtig und nur gut für die Schweiz.

      29
      22

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.