30. April 2021
Florian Schwab

Joe Biden bläst zum grossen Steuer-Angriff auf die Schweiz – ausgerechnet der Mann aus der Steueroase Delaware.

Bei den Steuer-Feldzügen der USA gegen die Schweiz gibt es eine goldene Regel: Die Demokraten blasen zum Angriff, die Republikaner nehmen es locker.

Joe Biden bestätigt diese Regel. An prominentester Stelle – in der ersten Grundsatzrede seiner Amtszeit vor dem Kongress – lancierte er eine Attacke auf die Schweiz. «55 der grössten Unternehmen in Amerika zahlten letztes Jahr keine Bundeseinkommenssteuer.» Und: «Viele Unternehmen hinterziehen Steuern durch Steueroasen – von der Schweiz über die Bermudas bis zu den Cayman Islands.»

Was der US-Präsident verschweigt: In manchen US-Bundesstaaten ist das Steuersystem für manche Firmen viel attraktiver als in der Schweiz. So zahlen in Delaware manche Gattungen von Firmen grundsätzlich keine Gewinnsteuer. Ausgerechnet Delaware: Der Bundesstaat, den Biden jahrzehntelang im Senat vertrat, bevor er Präsident wurde! Keinen Pieps vernahm man da über böse Unternehmen, die ihre Steuern optimieren.

Was die Schweiz betrifft, so weicht Trumps entspanntes «Leben und leben lassen» unter Biden einem verlogenen «America First and Only». Ob die Schweizer Manager, die in Scharen die Wahl Bidens beklatscht haben, schon Donald Trump zurücksehnen?

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8 Kommentare zu “Joe Biden bläst zum grossen Steuer-Angriff auf die Schweiz – ausgerechnet der Mann aus der Steueroase Delaware.”

  • tinaabegg sagt:

    Als die USA mit dem Finger auf uns gezeigt haben und uns wegen Steuerhinterziehung und Steuerbegünstigung an den Pranger gestellt haben, taten sie dies nicht weil wir etwas falsch gemacht haben, sondern weil wir es verdammt gut gemacht haben! Es ging und geht auch heute nicht um falsch oder richtig. Das ganze ist ein Wirtschaftskrieg, getrieben von einer puritanischen Nation die mehr Dreck am Stecken hat als jedes andere Land.

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    • Stefan Mueller sagt:

      Also der wahre Grund war, der Zigarrenbefeuchter benötigte die Stimmen der Juden um wiedergewählt zu werden.
      Deswegen hetzte der die D'Amato/Eizenstat /Bronfman/Fagen -Hunde gegen die Schweiz.

      Und wie üblich in solchen Fällen applaudierten die widerlichen bünzligen heimatmüden Anstands-Linken, und half mit beim Ausverkauf der Heimat.
      Wie wir wissen, wollten die mit CH-Geld eine Milliardenstiftung errichten, für die schlussendlich erwiesenen 125 Milliönchen, die in CH-Banken noch rumlagen!

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  • Janosh sagt:

    Wir Schweizer müssen nicht zittern. Alles halb so schlimm. Vermutlich hat ein übereifriger Helfer alte Sheets aus der 'OBAMA-ZEIT' auf den Prompter gelegt und der greise Biden hat's nicht gemerkt.

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  • baloiszydeco sagt:

    Biden ist eine opportunistische Windfahne, dement schwächelnd, wird er 'beraten' (gesteuert), die Ultras seiner Partei mit linken Utopien zu neutralisieren.
    Sein grösster Erfolg in den fast 40 Jahren (!) als Senator war der Ausbau seines Staates zur Briefkasten und Anonymous Trust Metropole. Er sägte schon lange kräftig am CH Bankgeheimnis. Und dies einzig und allein um soviel business wie möglich nach Delaware zu schaufeln. Er scheut keine Heuchele. Da lob ich mir ein loud mouth'.

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  • Bischi49 sagt:

    Die Verlogenheit des Herrn im Weissen Haus ist ziemlich grenzenlos. Allerdings, wenn man sich so umschaut, scheint er damit doch in guter Gesellschaft zu sein.

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  • Edmo sagt:

    Bidens Demenz wird jeden Tag deutlicher. Sie beeinträchtig in erster Linie das Kurzzeitgedächtnis. Deshalb denkt Biden noch immer, die Schweiz wäre ein Steuerparadies. Wie soll er verstehen, dass die Schweiz schon längst jedem Druck aus den USA und der EU nachgegeben hat?
    Weil die USA gerade globale Mindeststeuersätze festlegen wollen, ist es überdies hilfreich, den nachgibigsten Kandidaten, die Schweiz, direkt zu attackieren. Da wird auch noch etwas in seiner Erinnerung hängen geblieben sein.

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    • Florence sagt:

      Ich denke, da schreiben andere die Reden die Biden vom Teleprompter abliest. Das ist das große Problem. Man kann nur erahnen wer hinter diesen Reden steckt, deren Absicht es ist auf der ganzen Welt Unruhe anzustiften . Ich würde mal vermuten es sind dieselben Strippenzieher der Covid-19 Aktion und ihren Folgen.

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      • Edmo sagt:

        Dass Joe Biden nur noch ab dem Teleprompter liest was andere geschrieben haben, dürfte zutreffen. Mich lässt das allerdings vermuten, dass die Demenz bei den Demokraten weit verbreiteter ist, als wir bisher angenommen haben. Denn nur mit Demenz lässt sich erklären, was Biden zum Besten gegeben hat.

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