24. Februar 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Kann man mit einer Bio-Armee den Krieg gewinnen?

Unter Verteidigungsministerin Viola Amherd wandelt sich die Armee Stück für Stück zu einem bewaffneten grünen Wohlfühlverein.

Ein Teil der Armeebotschaft, welche die Oberwalliserin in den letzten Tagen vorstellte, ist nämlich so ausgestaltet, dass man leicht auf den Gedanken kommen könnte, künftige Angreifer würden nicht mehr mit Waffengewalt zurückgeschlagen, sondern liebevoll zu Tode gestreichelt.

Konkret soll die Armee auf Nachhaltigkeit getrimmt werden. Sie soll grösseren Wert auf Biodiversität und Umweltschutz legen, ihre Gebäude mit Solarenergie aufheizen, Strom aus eigenen Photovoltaikanlagen beziehen, den Schiesslärm reduzieren, mit sauberen Militärfahrzeugen herumkurven und auf den Übungsplätzen die Belastung der Böden mit Schwermetallen möglichst vermeiden.

Wozu dient das Militär? Zum Schutz von Blumenwiesen und der Artenvielfalt oder zur Abwehr einer militärischen Bedrohung? Kann man mit einer Bio-Armee den Krieg gewinnen? Oder droht ihr der Kollaps, wenn im Ernstfall die Sonne nicht scheint und die Systeme deshalb ausfallen?

Wer eine nachhaltige Armee will, der will keine Armee.

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4 Kommentare zu “Kann man mit einer Bio-Armee den Krieg gewinnen?”

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