13. Oktober 2021
Norbert Bolz

Kindlicher Trotzgruss: Was eint Greta Thunberg, Luisa Neubauer und Rezo? Das freischwebende Linksextrem-sein

Sarah-Lee Heinrich, die neue Bundesvorsitzende der Grünen Jugend, hat vor einigen Jahren Tweets veröffentlicht, deren Niveau schwer zu unterbieten sind. Als dies nun aufgedeckt wurde, erntete sie einen Shitstorm, der bis zu Morddrohungen reichte.

Seither wird eigentlich nur noch über diese beschämenden Reaktionen berichtet. Was Frau Heinrich (heute 20) selbst betrifft, so verteidigt man sie jetzt mit dem Hinweis, sie sei damals erst 15 Jahre alt gewesen – und unterstellt damit, sie sei heute anders, nämlich erwachsen.

Genau das aber ist die Frage: Sind ihresgleichen erwachsen?

Man stellt sich diese Frage ja auch bei dem hysterischen Geschrei von Greta Thunberg (18), der peinlichen Pseudo-Authentizität von Rezo (29 oder älter) und den Phrasen der deutschen Managerin von Fridays For Future, Luisa Neubauer (25).

Der gemeinsame Nenner der jugendlichen Umweltaktivisten und der Jugendorganisationen unserer grossen Parteien ist ein freischwebendes Linksextrem-sein, das geradezu stolz darauf ist, unberührt von der Wirklichkeit zu sein.

Wie Kinder leben sie nach dem Lustprinzip des Protests, dem Trotzgenuss. Erwachsen ist man aber erst, wenn man in der bürgerlichen Gesellschaft angekommen ist.

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23 Kommentare zu “Kindlicher Trotzgruss: Was eint Greta Thunberg, Luisa Neubauer und Rezo? Das freischwebende Linksextrem-sein”

  • rudy.mclee sagt:

    Ich frage mich, warum man nicht endlich beginnt (auch hier bei Weltwoche daily) die Sozialisten, Kommunisten, Grünen und Sozialdemokraten zusammenfassend so zu nennen, was sie in Wriklichkeit sind: INTERNAZI.
    Zwischen NAZI und INTERNAZI besteht der gleiche Unterschied wie auf einem Kreis 0° und 360° Grad, nämlich keiner. Dieselben Methoden, denselben Hang zur Lüge, Unterdrückung von Minderheiten und Denunziation, denselben Wunsch nach Diktatur etc.

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  • simba63 sagt:

    Und die Erwachsenen, die auf diese Gören hereinfallen und sie sogar hofieren? Sind sie im Kindesalter stehen geblieben? Oder biedern sie sich einfach an, in der Hoffnung, als guter, besserer Mensch zu gelten und dabei gar nicht bemerken, wie blöd und einfältig sie sind.

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  • hape sagt:

    Ex-Präsident Trump (mag man gegen ihn sagen, was man will) hat das einzig Richtige getan: Er hat die Thunberg in New York ganz einfach nicht beachtet.
    Ob er wohl durch den Geheimdienst gewusst hat, dass die ganze Familie Thunberg einen Schuss in der Birne hat?

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  • Klartext sagt:

    Ohne TV-Kameras keine Fridays For Future! Greta, Luisa und Co. sind Medien-Produkte. Jetzt fehlt noch der Nobel-Preis.

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  • Freigeist sagt:

    Thunberg und Neubauer stehen für die Unterstützung israelfeinflicher,von Antisemitismus geprägten Organisationen und klimahysterische Gehirnwäsche mit Denkverboten. Rezitativ jault mit .
    Passend zur neuen Bundesregierung .

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Das Problem ist der Aktivismus der Mainstream-Medien. Diese hasten von einem Gebrüll zum nächsten Lärm und tun so, als wäre die Berichterstattung darüber so etwas wie "news". Noch dümmer als solche Trash News ist nur noch, wenn der Blick über die neueste Folge von irgendeiner Reality-Show so berichtet, als wäre es eine Nachricht über ein reales Ereignis.

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    • holsderkuckuk sagt:

      Die Käufer, die Nutzer aller MSM Produkte sind die, die diese medialen Misthaufen aufschichten. Die Gedankenlosigkeit mit der viele Menschen die Lügenmedien unterstützen ist bedauerlich. Das Staatsorgan SRG, die Pfründe von CVP Politikern, muss liquidiert werden. Wer inlänische Sender Nutzen möchte meldet sich an und erhält einen Decoder, für einen oder mehrere Sender, kostenfrei. Dieser Decoder misst die Nutzungsdauer und diese bestimmt den zu bezahlenden Betrag.

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  • olive sagt:

    Es fällt ja auf, dass man wenig Handwerkslehrlinge bei den FfF Demos findet.
    Die bereiten sich auf ein reales Leben vor und sind drum realistischer.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Klimahysteriker 0der kommunistische Geldumverteiler werden in den linken Einheitsmedien nie als "Linksextreme" tituliert! Hingegen ein Impfgegner oder Impfskeptiker wird sofort in eine rechtsextreme Ecke gestellt und sogar zu einem rücksichtslosen "Terrorist" verschrien! Es ist heute jedem klar geworden: Laut dem medialen Zeitgeist darf man nicht "rechts" denken oder handeln und sich für das Heimatland einsetzen! (Wer nicht links denkt wird zur Hassfigur !)

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  • T sagt:

    Linksextremismus wird heute politisch geschützt durch deren geistige Brandstifter und geduldet durch deren Lakaien, die sogenannten Bürgerlichen. Das sollte man nicht vergessen.

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  • VP-Falger sagt:

    Deshalb sollte erst wer mindestens 10 Jahre einen bodenständigen Beruf gelernt und gelebt hat und dessen beide Elternteile bereits 40 Jahre Schweizer Bürger sind, erst in die Politik gewählt werden können. So zwischen Alter 25 und 30 dürfte der Grossteil der heutigen Bevölkerungsgruppe inzwischen erwachsen geworden sein. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.

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    • Waldi Wick sagt:

      Sorry VP-Falger. Ihr erster Satz hat unser aller Einverständnis. Aber mit dem Eintrittsalter in die Politik gehe ich nicht mir ihnen einig: Mindestens 40 Jahre alt und lebenserfahren, dann zwei Legislaturperioden als Kantonsrat - dann kann man über eine Wahl in den National-oder Ständerat nachdenken. Wenn man das nicht macht, dann sieht man jetzt mit Molina, Glättli, Funicello und wie sie alle heissen mögen, wie dieses lebensunerfahrene Pack ein Land abhalftert und zerstört.

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      • Waldi Wick sagt:

        Noch was, VP-Falger: Nicht umsonst hat die Schweiz die Vorschrift, ein MILIZPARLAMENT zu wählen. Aber kaum jemand hält sich noch daran. Diese laschen Deppen von Links und Grüpn haben alle keinen Job. Warum auch?? Vom Staat erhalten sie ja mehr Entschädigung, als wenn sie für einen Lohn arbeiten müssten. Helvetia quo vadis ???

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        • VP-Falger sagt:

          Ja, Waldi Wick. Es bröckelt an allen Enden. Wer als 16-jähriger einen Beruf erlernt, kommt mit 26 in den Genuss, gewählt zu werden. Wer bis 25 Studiert, kommt mit 35 in denselben Genuss, vorausgesetzt er übt einen ordentlichen Beruf aus. Wer Studienabbrecher ist, muss erst mal 10 Jahre ordentlich arbeiten. Ist doch immerhin ein Denkansatz, oder?

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      • waschiwischi sagt:

        Die Rot-Grünen Fundamentalisten in unserem Parlament sind fast ausnahmslos Secondos. Ob Badran (Australien), Molina (Chile), Funicelle (Sizilien), Arschlan (Anatolien) und Wermuth (Italien9 u.s.w. Eigentlich unfassbar, erst haben wir sie aufgenommen nachher wollen ist unsere Gesellschaftsordnung umpolen.

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  • Kulti sagt:

    Fridays For Future
    Die Anfangsbuchstaben sind F. F ist der sechste Buchstabe im Alphabeth. Man merke sich: F F F gleich 666. Wer sich auskennt weiss was diese Zahl bedeutet.

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  • oazu sagt:

    Resultat links-grün progressiv verhätschelter (V-)Erziehung durch von Alt-68ern schon links-alternativen verzogenen Elternteilen, die nun schon mit medial grosser Klappe in 3.Gerneration nach Prinzip "mir muss alles (gratis) gegeben werden wozu ich gerade Bock habe" ihr selbstgerechtes Dasein fristen und mit eigenem Leistung was verdienen müssen eine unbekannte Erfahrung ist, was grosser "Rest" dieser Gesellschaft tagtäglich gezwungen ist zu tun.

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  • 369 sagt:

    Aussagen wie die von Heinrich oder Thunberg beweisen einmal mehr, dass man auch ohne Alkoholmissbrauch dämliche Bemerkungen machen kann.

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    • holsderkuckuk sagt:

      Wer sich wie die hiesigen Medien von einer Person wie Greteli, früher hätte man bei Vermisstanzeigen gesagt" um schonendes Anhalten wird gebeten", zum Affen macht hat ein kleines, ganz kleines Defizit. Die Medienschaffenden kehren zu ihren Wurzeln zurück, wie die von jeglicher Zivilsation verschonten Völker, die Behinderte als Götter betrachteten.

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