25. Juni 2021
Rolf Hürzeler

Klima-Panik treibt junge Leute in die Psychiatrie. Sie leiden unter den alarmistischen Prognosen der Wissenschaftler

Die 17-jährige Ellie ist von Klimaängsten gepeinigt: «Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der meine Kinder die Eisbären nicht mehr kennen.»

Die 16-jährige Poppy kann diese Befürchtung gut verstehen: «Am schlimmsten wird es, wenn die Menschen dermassen unter dem Klimawandel leiden, dass sie sich nicht mehr dagegen wehren können», sagt der Teenager der BBC in einem Interview.

Die Fernsehjournalisten schliessen daraus, dass sich mehr und mehr Jugendliche in psychiatrische Behandlung begeben, um das Leben trotz dieser Angstzustände zu bewältigen.

Was wie ein schlechter Witz tönt, ist anscheinend keiner. Auch die American Psychological Association behauptet in einem Bericht über Klima und Seele: «Der Verlust der persönlichen und der beruflichen Identität, der Verlust von sozialen Unterstützungsstrukturen, der Verlust von Kontrollgefühl und Autonomie sind nur einige Aspekte, die sich auf die psychische Gesundheit auswirken.»

Sollte dem tatsächlich so sein, können sich Katastrophen-Prognostiker gegenseitig auf die Schulter klopfen – ganze Arbeit geleistet! Aber auch eine ganz andere Deutung ist denkbar: Nur sehr empfindliche Gemüter sprechen auf klimatische Untergangs-Szenarien an.

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25 Kommentare zu “Klima-Panik treibt junge Leute in die Psychiatrie. Sie leiden unter den alarmistischen Prognosen der Wissenschaftler”

  • miles gloriosus sagt:

    Pro memoria: Die Rohstoffe gehen aus!

    "Erdöl gibt es nur noch für wenige Jahrzehnte. Die verschiedenen Schätzungen der Vorräte ergeben kein übereinstimmendes Bild, aber dass die USA in höchstens 20 Jahren kein Oel mehr haben, steht fest. Anton Zischka 1939.

    Im Jahr 2100 werden sämtliche Rohstoffvorräte weltweit ausgegangen sein.
    Die Goldvorkommen werden bereits 1979 aus sein, Silber im Jahre 1983.
    Denis Meadows, in "Grenzen des Wachstums" 1972.
    .....
    QEM, Qoud erat memorandum

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    • Stefan Mueller sagt:

      Und wen sie nicht gestorben sind...die Hysteriker und Schwätzer....
      Vor ein paar Jahrzehnten ragten aus dem Eismeer, auf dem Tagesanlüger-Magazin-Cover,
      nur noch die Grossmünsterturmspitzen aus dem Eispanzer, der Europa begraben hatte?!?!?

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  • Quintessenz sagt:

    Ja können diese ach so abgeklärten Kommentaristen noch lange verniedlichen. Die aktuell epochale Hitzewelle in den USA wird diesen Gemütszustand der Jungen noch verstärken, so wie es die ebenso epochale Kältewelle in diesem Frühling schon getan hat.
    Es wird mehr Hunger, Bürgerkriege und Flüchtlingswellen geben, ua durch die Nahrungsmittelspekulation, die ab 2001 mit dem Commodities Futures Act 2000 so richtig Auftrieb bekommen hat und bei Misserernten die Nahrungsmittelpreisspekulation anheizen

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    • PSF sagt:

      Wenn sich die Weltbevölkerung in dieser Rate weitervermehrt, stehen in 500 Jahren jedem Erdenbürger 1m2 zur Verfügung. Dies ist mathematisch nachzurechnen, objektiv, sachlich ohne climate gate zahlenverfälscher Hokuspokus. Und sie philosophieren was von dubiosen Heizszenarien

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  • PSF sagt:

    In meiner Schulzeit wurden damals Ängste gekonnt gepflegt und geschürt. Damals wurde mit dem Thema Waldsterben und Ressourcen auf uns Schüler eingedroschen. Jedoch schon bald habe ich das Spiel durchschaut. Die eigene Meinung musste man zum selbsschutz schon damals für sich behalten. Heutzutage bin ich gegen solche unwissenschaftlichen Szenarien Immun und wurde zu einem Freiheitskämpfer.

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    • miles gloriosus sagt:

      Pro memoria Zitate zum "Waldsterben":

      "Es ist nicht 5 vor 12. Es ist längst 12 Uhr gewesen. Die Sturzfahrt ist in den freien Fall übergegangen." Moritz Leueuberger, NR 1984.

      "Der deutsche Wald stirbt. Wissenschafter zweifeln, ob auch nur 5 Jahre Zeit bleibt, dies zu verhindern. Süddeutsche Zeitung,,23.12.1982

      Am Ausmass des Waldsterbens könnte heute nicht einmal der ungläubige Thomas zweifeln, allenfalls ein pathologischer Ignorant. "Die Zeit", 19.10.1984
      ...
      QEM. Quod erat memorandum

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      • PSF sagt:

        Wenn sich die Weltbevölkerung in dieser Rate weitervermehrt, stehen in 500 Jahren jedem Erdenbürger 1m2 zur Verfügung. Dies ist mathematisch nachzurechnen, objektiv, sachlich ohne climate gate zahlenverfälscher Hokuspokus. Und sie philosophieren was von dubiosen Heizszenarien.

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      • PSF sagt:

        Danke für die Originalzitate. Nach dem offiziellen aus des Waldsterbens durch die Wissenschaft, hat das Magazin Stern noch Jahrelang den Mythos aufrechterhalten (gefälschte, dekolorierte Bilder)

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  • PSF sagt:

    Man schaue sich nur die Nachrichtensendungen des Schweizer Fernsehen aus den 80er Jahren. Damals wurde die Angst des Waldsterben geschürt und man glaubte tatsächlich es werde keinen Rasen auf den Fussballfeldern wachsen und es werde keine Weihnachtsbäume mehr geben. Scgaut man sich diese Nachrichtensendungen heutzutage glaubt man eine gute Komödie zu schauen.

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  • T sagt:

    Great Reset! Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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  • Beo B. Achter sagt:

    Scheinbarbar ist der wohlstandsverblödete dafür siebenschlaue Nachwuchs nicht mehr so belastbar wir alten, weissen Männer und Frauen es in unserer Jugendzeit noch waren.

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    • Realistin sagt:

      Ich kann mich erinnern, dass ich als jung auch eine kurze Zeit ein wenig Angst hatte, dass der Wald stirbt und im nächsten Frühling die Bäume alle tot sind. Als dann die Bäume im Frühling wieder ausschlugen, war ich beruhigt.

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  • Edmo sagt:

    Ziel erreicht! Die Alarmisten wollen Panik verbreiten. Panik hemmt die Denkfähigkeit und macht gefügig. Darum geht und ging es allen Alarmisten seit Menschengedenken. Mir wurde in der Primarschule die Angst vor dem Teufel und der Hölle brutal eingejagt. Mit neun Jahren habe ich die Lügen durchschaut und seither lebe ich angstfrei. Allen Alarmisten zeige ich nur noch den Stinkefinger. Mehr sind sie nicht wert. Einen Psychiater brauchte ich nicht, wer den Verstand einschalten kann, gewinnt.

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  • Realo100 sagt:

    Leider konnte ich die Dinosaurier auch nicht mehr kennenlernen, da sie in meiner Kindheit schon ausgestorben waren, ein Trauma, das ich nicht mehr loswerden kann. ..😜😜😜

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  • eduardkeller sagt:

    Der 17 jährigen Elli kann geholfen werden. Den Eisbären geht es sehr gut. Population steigt kräftig. Und das Meereis in der Arktis bezifferte sich gestern immer noch auf 9.5 Millionen Quadratkilometer. In der Antarktis ist es gegenwärtig dauerhaft um minus 60 °. Dort hat es keine Eisbären. Und die Eisbärenretter Organisation NGO weis nicht wohin mit dem Geld.

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  • Bischi49 sagt:

    Die meisten Klimaaktivisten sind verantwortungslose Falschspieler und viele Medien suhlen sich darin, deren Schreckensnachrichten permanent unter die Bevölkerung zu tragen, machen sich damit mitverantwortlich. Kein Wunder, dass viele Jugendliche dieses Spiel nicht zu durchschauen vermögen, das einzig darauf abzielt, unsere Gesellschaft und Wirtschaft an die Wand zu fahren, sicher aber nicht dazu, sich aktiv auf die Folgen möglicher klimatischer Veränderungen einzustellen.

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  • oazu sagt:

    Diese im Verborgenen gehaltendes Phänomen hat längst nicht nur Kinder erfasst, das zieht sich durch die erwachsene Bevölkerung durch bis hin zu älteren Menschen, einfach in unterschiedlichen Symptomen und Ausprägungen. Es ist nur in Extremfällen Furcht, es ist dumpfe Angst, sie lähmt, genau auf das sind die anheizenden Kreise aus. Angst lähmt, ohne selber zu wissen und erkennen, woher diese Lähmung kommt., Furcht hingegen ist konkret, die man (allenfalls mit Hilfe) erfolgreich überwinden kann.

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  • VP-Falger sagt:

    Juristen, Politiker und Psychiater sind die efährlichsten Berufe für eine funktionierende und freiheitlich gestaltete, direkte sowie neutrale Demokratie. Danach kommen die Universitäten, als Brutstätte des Gesinnungsterrors.

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    • Hans Peter sagt:

      Juristen vor allem und wie heutzutage leider weitherum der Fall, wenn sie ihre Juristerei, sprich Treue zum Rechtsstast und zu den verfassungsmässigen Grundrechten aus karrieristischem Opportunismus einfach über Bord werfen und zu Politikbütteln regredieren.
      Dies sage ich als studierter und von der Rückgratlosigkeit dieser Zunft gerade in den letzten 1 1/2 Jahren schwer ernüchterter Jurist.

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      • VP-Falger sagt:

        Immer mehr Verträge haben heute über 100 Seiten. Früher, zu meiner Jugendzeit, galt der Handschlag und eine Ohrfeige, wenn einer ausscherte. Manchmal auch eine Tracht Prügel, wenn es einer zu bunt getrieben hattte mit Vertragsbruch. Heute wird jener überden Tisch gezogen, welcher den schlechteren Rechtsanwalt hat. Vor allem gehört das Bundeshaus von diesen Winkeladvokaten ausgemistet.

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      • holsderkuckuk sagt:

        Ich hoffe ihre Meinung gilt auch für Richter, insbesondere für Bundesrichter die die schweizerische Gesetzgebung, mit devotem Blick nach Strassburg oder Luxemburg, aushebeln. Richter die die Wegweisung eines Asylbewerbers, dessen Asylgesuch durch alle gerichtlichen Instanzen abgelehnt wurde, nicht anerkennen gefährden den Rechtsstaat. Eine Bezirksgerichtspräsidentin, die den Sohn der seinen Vater in der gemeinsamen Wohnung erschoss, mit fünf Jahren Haft beglückte sollte abgesetzt werden.

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  • Der Michel sagt:

    Ich kann mich gut entsinnen, wie mein Vater mir während der Ölkrise in den Siebzigern von den endlichen und - nach damaligem Kenntnisstand wohl binnen Kurzem zur Neige gehenden - Vorräten an fossilen Energieträgern erzählt hat: Das hat mich als Kind damals sehr beschäftigt und mir ordentlich zugesetzt. Und das war beileibe nicht diese orchestrierte Panikmache, mit der wir heute tagaus, tagein aus allen Rohren beschossen werden. Ich glaube, als Kind/Jugendlicher würde ich heute durchdrehen.

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    • oazu sagt:

      Habe genau dasselbe auch erlebt: dumpfe Zukunftsangst ist jahrelang geblieben, als vielköpfige Familie mit bescheidenem Einkommen im Winter kalte Wohnungen und Frieren, warmes Essen nur noch als Ausnahme, sämtliche Besorgungen zu Fuss oder mit Fahrrad, usw. Nur noch Reiche haben angenehmes Leben.

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    • Werner sagt:

      Die Ölkrise 1973 ! Wir sollten uns daran erinnern: Schon dies war eine politisch erfolgreich inszenierte Krise. Mit staatlich verordneten Autofreien Sonntagen. Aber in keinem unserer Nachbarländer gab es damals Öl- oder Benzinmangel.

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