28. Januar 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Klimaschutz? Gerne, Frau Sommaruga, wenn wir dafür nicht noch mehr zur Kasse gebeten werden

Die Schweiz soll bis 2050 nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als natürliche und technische Speicher aufnehmen können. Dies hat der Bundesrat 2019 so festgelegt. Heute Mittwoch wird Umweltministerin Simonetta Sommaruga (SP) ihre Strategie präsentieren, wie die Schweiz dieses Ziel erreichen kann. Muss das in der Coronakrise unbedingt sein?

Zum einen haben wir mit der Bewältigung der Pandemie andere Sorgen. Zum andern hat das Parlament soeben die klimapolitisch motivierte CO2-Gesetzesrevision verabschiedet. Verschiedene Verbände haben mehr als 110000 Unterschriften für das Referendum gegen dieses Gesetz eingereicht. Wir werden über die CO2-Revison also abstimmen – das wird für die SP-Bundesrätin kein Spaziergang.

Viele finden zwar gedämmte Häuser und Solarstrom toll. Aber wenn es darum geht, höhere Mietpreise zu zahlen, dann ist für viele Menschen fertig lustig. Auto fahren, fliegen, heizen – alles soll teurer werden. Wäre es nicht gescheiter, abzuwarten, wie die Abstimmung über die CO2-Revision ausgeht?

Egal, Sommaruga plant bereits die nächste Etappe. Das CO2-Gesetz – sofern es nicht an der Urne scheitert – bringt die Schweiz nur bis 2030 auf den gewünschten Kurs. In der Klimastrategie sind die Eckwerte für die Zeit danach festgehalten. Muss man erwähnen, dass auch dieser nächste Schritt für alle wieder ins gute Tuch gehen wird?

Zur Beruhigung wird uns vorgegaukelt, was wir zahlen sei ein Klecks verglichen mit den Kosten eines ungebremsten Klimawandels.

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5 Kommentare zu “Klimaschutz? Gerne, Frau Sommaruga, wenn wir dafür nicht noch mehr zur Kasse gebeten werden”

  • Magistris sagt:

    Irgendwer soll doch bitte mal erklären, woher der Strom im Winter und in der Nacht kommen soll. Die AKW's werden stillgelegt, der ausländische Strom steht nicht mehr zur Verfügung (wird selbst benötigt, wenn z.B. Deutschland die AKW's und Braunkohlekraftwerke stilllegt). Dazu kommt noch das Wachstum der Wirtschaft und die Einwanderung. Geht doch alles nicht auf. Wahrscheinlich sollen wir in ein Stromabkommen reingeprügelt werden, was einem EU-Beitritt gleichkommt....

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  • hape sagt:

    Jedes Land hat die Regierung, die es verdient. Leider ist ein grosser Teil der Wählerinnen und Wähler auf die von unserer Manipulativ-Presse fleissig verbreiteten "Jö-Gschichtli" über Greta und Co. hereingefallen und hat die Linken und Grünen Portemonnaieplündernden nach Bern geschickt.
    Und für die nächsten paar Jahre "hämmer jetzt dä Dräck..."

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    • steinlin sagt:

      Eines ist klar, die Schweiz kann nicht nichts machen gegen diese Klimaveränderung. Nur 100 Milliarden in 20 Jahren ist ein bisschen viel ?
      Zudem weiss jeder/e, auch Genossin Sommeruga, dass unser Land für ein Promille des ganzen Co2 verantwortlich ist.
      Hört man Sommeruga reden, bekommt man den Eindruck wir allein wären an der Misere schuld ?

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  • Huelftenschanz sagt:

    Denner und IWB sponsern die Solaranlage der AXPO am Muttstausee. Kostet 8 Mio. Fr.
    Bringt nicht all zu viel, etwa 3000 solche Anlagen wären nötig, um das AKW Leibstatt zu ersetzen (am Tag).
    Würde zusammen also 24 Mia. Fr. kosten und ziemlich viel Landschaft verbrauchen.
    So langsam nähert man sich den Realitäten 😉

    https://www.bzbasel.ch/wirtschaft/energiewende-lohnt-sich-nicht-axpo-laesst-sich-deshalb-bei-prestigeprojekt-von-denner-sponsern-140676295

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  • Edmo sagt:

    Klimaschutz hat mit dem Klima absolut nichts zu tun. Wir wissen nicht, wie das Klima funktioniert, machen aber ein riesiges Theater um CO2. Leider glauben die Leute nach vielen Jahren der permanenten CO2-Verteufelung ernsthaft, dieses harmlose Spurengas wäre ein Klimakiller. Die Politik beharrt auf einer unsäglichen CO2-Politik, weil sie unsere Klimahysterie für ganz andere Zwecke braucht. Sommaruga und alle anderen Klimapolitiker sind skrupellose Lügner mit einer ganz anderen Agenda.

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