20. September 2021
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Joyce Küng

Liebe Frau Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Sie haben mich auf Twitter geblockt. Ertragen Sie keine andere Meinung mehr?

Zugegeben, geschätzte Frau Regierungsrätin, ich fühlte mich von Ihnen provoziert, als Sie auf Twitter die 8000 Bürger, die am Samstag in Winterthur gegen das Covid-Zertifikat demonstriert haben, zu einer Volksminderheit von 0.05% zuordneten.

Ich habe Sie umgehend damit konfrontiert, dass 40 Prozent der Stimmbürger gegen das Covid-Gesetz gestimmt haben, dass die Bewegung gegen die Zwangs-Massnahmen drei Referenden in kürzester Zeit zustande brachte und dass gegen die Zertifikats-Pflicht in eineinhalb Wochen drei Mal je 8000 Teilnehmer oder mehr demonstriert haben. Die kleineren Demos überall im Land vermag ich kaum zu zählen.

Was dann passierte, überraschte mich sehr. Sie haben meine Twitter-Gefährten und mich blockiert. Wir können nicht mehr mit Ihnen auf der Kurznachrichten-Plattform kommunizieren.

Die Blockfunktion nutze ich auch. Meist blocke ich Rüpel. Doch ich bin keine Regierungsvertreterin. Ich habe mich nicht dazu entschieden, das Volk in all seiner Vielfalt zu repräsentieren. Selbst Donald Trump durfte, nach einem Gerichtsurteil, keine Konten auf Twitter mehr blocken. Er war fortan verpflichtet alle Meinungen anzuhören.

Sollte ich eine Grenze mit meiner Schreibweise überschritten haben, tut es mir von Herzen leid. Falls Sie an einer seriösen Aufklärung über die Bewegung gegen die Zwangs-Massnahmen interessiert sind, stehe ich gerne zur Verfügung.

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10 Kommentare zu “Liebe Frau Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Sie haben mich auf Twitter geblockt. Ertragen Sie keine andere Meinung mehr?”

  • Marlisa Schmid sagt:

    War das nicht jene, die vor ein paar Jahren den genialen Vorschlag gemacht hatte, dass 18- bis 40-Jährige zwei Stimmen, 40- bis 65-Jährige anderthalb und über 65-Jährige eine Stimme erhalten sollen? Solche Personen haben tatsächlich nicht alle Tassen im Schrank. Es überrascht, dass Regierungsverantwortliche mit einer derartigen Menschenverachtung für gewisse Gruppen, jene die am längsten gearbeitet und Steuern bezahlt haben, sich sooo lange im Amt halten kann. Linke sind einfach nur grauenvoll!

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  • Paul Streuli sagt:

    Die Linken wollen nur liebkost und gelobt werden, eine andere Sicht der Dinge ist des Teufels.

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  • ThinkAgain sagt:

    Twitter ist eine Güllen Grube und nichts mehr. Wie man sowas noch "sozial" nennen kann ist mir unbegreiflich. Ausser rumschreien, beleidigen, mobben, blocken und regelmässige "Shitstorms" ist da nicht mehr viel.

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  • Moning Hans-Joerg sagt:

    Linke Politik ist eine Einbahnstrasse.

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  • Benedikt sagt:

    Viele Politiker bewegen sich ausschliesslich noch unter ihresgleichen. Sie bewegen sich in einer Blase, die sich ausserhalb des Volkes und auch ausserhalb der täglichen Realität befindet. In dieser Blase bedienen sie in erster Linie sich selbst und in zweiter Linie ihre Klientel. Das Volk ist bei vielen Politiker zu einer reinen Manipuliermasse verkommen. Die Meinung dieser Menschen ist ihnen völlig egal. Vor den Wahlen werden es dann PR Heinis ihrer Parteien richten, dass man wiedergewählt wird

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  • gian sagt:

    Omnipräsent: Jacqueline Fehr, die Nancy Pelosi aus Winterthur, auch in Sachen Meinungsfreiheit und Demokratie: "18- bis 40-Jährige sollten nach zwei Stimmen, 40- bis 65-Jährige anderthalb und über 65-Jährige eine Stimme erhalten". Frau Joyce, ein Ritterschlag, Sie haben vieles richtig gemacht. Der Aufschrei wird sich jedoch in Grenzen halten. Hätte die Blockade aber ein Politiker der SVP ausgesprochen; Empörung in den Systemmedien, ein Fall für die Eidg. Kommission gegen Rassismus.

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  • Albert Eisenring sagt:

    Das ist eben die von Frau Fehr perfekt vorbildlich gelebte, sozialistische Cancel-Culture.

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  • VP-Falger sagt:

    Mimöschen sind gerne angriffig gegen aussen und ertragen oft nicht die geringste Kritik.

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  • Melanie sagt:

    Bravo!
    Ganz schlimm einfach nur noch, wie sich oberste Politpersonen verhalten. Alle haben die Wahl und die Möglichkeit, sich seriös über die Bewegung zu informieren. Richtig. Aber die wollen das ja gar nicht!! Warum wohl... ??
    Man kann nur hoffen, dass sie ALLE spätestens bei den nächsten Wahlen ihre Quittung erhalten werden.

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