14. Juli 2021
Wolfgang Koydl

Die Swiss schafft die Anrede «Sehr geehrte Damen und Herren» ab. Dann lasst doch nur noch Trans-Menschen mit dieser Linie fliegen

Geht es demnächst hemdsärmelig zu, wenn Lufthansa und ihre Partnerlinien die Passagiere begrüssen?

Zackig deutsch: «Hallo Leute, alle mal herhören.» Schweizerisch verbindend: «Hoi zäme.» Oder österreichisch gemütlich: «Servas mitanander.»

Leider nein. So fantasievoll sind die Flugmanager nicht. Sie haben nur die übliche Anrede «Sehr geehrte Damen und Herren» abgeschafft. Stattdessen wird schlicht «Guten Tag» gebellt. (Bzw. Grüezi und Grüss Gott.)

Man will es sich nicht mit der LGBTQ-Gemeinde verderben, konkret: den Trans-Menschen. Sie könnten sich ausgegrenzt, angefeindet, ausgestossen fühlen, weil sie nicht Dame und nicht Herr sind.

Eine grosse Gruppe ist es nicht. In Deutschland liessen sich gerade mal 394 Personen als «divers» registrieren. Auch wenn die alle täglich fliegen würden, den Umsatz dürfte das kaum beeinflussen.

Wohl aber der Shitstorm, der anheben würde, wenn Lufthansa, Swiss und Austrian sich frech dem Zeitgeist widersetzen.

Vielleicht sollte die Mehrheit der Fluggäste demonstrieren, was sie vom vorauseilenden Gehorsam des Unternehmens hält. Alternativen gibt es immer.

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46 Kommentare zu “Die Swiss schafft die Anrede «Sehr geehrte Damen und Herren» ab. Dann lasst doch nur noch Trans-Menschen mit dieser Linie fliegen”

  • ich sagt:

    Wenn die Gesellschaft NWO-vergewaltigt werden soll, zeigt sich das auch in der Sprache

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  • Konrad Kugler sagt:

    Als Konservativer und damit auch Rechter beobachte ich die Geschehnisse seit 1965, damals 22, sehr aufmerksam. Der Klerus begann plötzlich N e u e s zu verkünden, die 68 traten auf und das ZDK begann seinen Kampf gegen Humanae Vitae vom "Pillen-Paul".Ideologisierter Klerus und Marxisten übten gemeinsamen Kulturkampf. Die Folgen sieht man.

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  • Fritz sagt:

    Was nicht allgemein bekannt ist, SWISS ist eine Abkürzung für SchWobekäferInne tschüSS

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  • peterlinz sagt:

    Ab sofort keine Steuergelder mehr für diese Airline inklusive Swiss, keine Boni mehr für die CEO's und eine Anklage wegen Diskriminierung der Mehrheit. Das Gender-Geblödel wird sogar an der Grün 80 in Münchenstein fabriziert, wo man den Besuchern einer Ausstellung darlegen möchte, wie die Dinosaurier, Fische oder Schwäne und Eidechsen aus 62 Geschlechtern bestanden, resp. bestehen. Bei den Schimpansen besteht noch Nachholbedarf in geschlechtergerechter Haltung.

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  • Bruno Bettoli sagt:

    Wenn sich eine ganz kleine Minderheit sich zur Mehrheit machen will und damit die grosse Mehrheit ausgrenzt, ist nur ein Geschäftsmodell für reine Profite. Die Konsequenzen für Swissflüge sollten klar sein...

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    • Meinrad Odermatt sagt:

      Leider gibt es (noch) keine Alternativen. Nach der primitiven Läderach-Schweinerei wäre es vielleicht gut, wenn die SWISS ihren Sitz nach München oder Berlin verlegen würde. Dort können sie ihren pupertären Mist erzählen wem sie wollen. Man müsste in der Lage sein wieder selber eine Airline zu gründen und zu betreiben. Im übrigen ist eine Prostituierte keine "Dame" und ein Krimineller kein "Herr". Diese Doppelbedeutung zu verstehen ist natürlich zuviel verlangt, wenn alle gleich sind.

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  • D.Z. sagt:

    Passt ja bestens zum Maskenzwang an Bord, wenn die Begrüssung nun ebenfalls unpersönlicher wird… Hauptsache sich dem Zeitgeist unterwerfen ist heute die Devise vieler Firmen.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Man wähnt sich allmählich in einer Spinnwinde. Es wird täglich skurriler und bunter, was um uns herum passiert. Neulich hat es mir den Nuggi herausgeschlagen, als in einem Bericht von "schwangeren Personen" die Rede war. Ein anderen Mal hörte ich von "Personen, die menstruieren". Frauen gibt es offenbar nicht mehr, also sollten sich auch alle Feministinnen sofort in ihre Reduits zurückziehen. Ohne Frauen braucht es keine Feministinnen mehr. Also adieu Frau Funiciello, auf nimmer Wiedersehen.

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  • johann6a sagt:

    Ich versuche seit einem Zwischenfall mit eine Swiss-Maître de Cabine wenn immer möglich, Flüge mit Swiss zu vermeiden. Dieser junge Typ drohte mir nach einem völlig unerheblichen Gerangel im Stress beim Einsteigen in einen Swiss-Flug mit dem Rausschmiss.

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  • Peter Rossa sagt:

    "Grüss Gott " geht gar nicht: Fabio Molina wird dazu sicher einen parlamentarischen Vorstoss im NR einreichen oder gar eine Volksinitiative starten, er will ja Gott sogar aus der Bundesverfassung streichen. Oder mindestens NIE mehr Swiss fliegen.

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  • T sagt:

    Darauf gönn ich mir einen Mohrenkopf!

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  • Mueller sagt:

    Wann wachen die Normalbürger endlich aus diesem Fieberwahn auf, und leisten Widerstand?

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  • Mueller sagt:

    Wegen 394 Menschen müssen über 80 Millionen ihr Sprechverhalten usw. umstellen! Sind wir eigentlich alle vom Aff gebissen?

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    • Ba We sagt:

      Ja. Solange keiner dagegen öffentlich Stimmung macht, wird das munter so weitergehen. Schwarzfahrer sind in Deutschland bereits auf einigen Linien abgeschafft worden. Jetzt fehlt noch die Lobby gegen die Schwarzwurzeln, gegen die Berliner Pfannkuchen, gegen die Hamburger bei McD und gegen das Zigeunerschnitzel. Düstere Prognose - es wird soweit kommen. Auf Beerdigungen darf dann auch kein Schwarz mehr getragen werden. Evtl. dunkelhäutige Gäste könnten dann beleidigt sein.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Diese absurde "Genderei" geht immer weiter und wird überall zur "neuen" Gesellschaftsordnung umgekrempelt! Hoffentlich lassen nun die 99.9% Männer und Frauen mit ihrem "gottgeschaffenen Geschlecht" die "SWISS" in Sachen Flugbuchungen im Stich! Dass sich ein Unternehmen, das so international auf Passagere angewiesen ist, überhaupt durch die LGBTQ-Gemeinde zu einer solchen wirren Anpassung hinreissen und unter Druck setzen lässt, zeigt, wie weit es diese "Geschlechtslosen" schon gebracht haben!

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    • Ba We sagt:

      Nein, da wird munter weiter geflogen. Schliesslich MUSS man fliegen - geschäftlich sowieso und in die Ferien auch. Für meinen Teil verzichte ich auf die Fliegerei, man weiss ja eh nicht, wann es die Piloten in der Kanzel trifft - von wegen Thrombose und geimpft sein.

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      • Waldi Wick sagt:

        BaWe hat es richtig erkannt! Bravissimo

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        • Rolf Bolliger sagt:

          Ja, klar, Sie haben vollkommen Recht, geehrter Herr Waldi! Meine ehrliche Hoffnung, die ich im Kommentar von 7:54 h geäussert habe, wird ein "Wunschtraum" bleiben! Trotz lautem Mitschreien und die selbsternannten "Klimaretter" aus dem rot/grünen Politlager wählen und danach die nächste Ferienreise in alle Herren Länder buchen! Das ist die *brutale" Realität! Diese Haltung nehmen sogar die Befehl-Erteilenden Linksideologen ohne Hemmungen ein! Wasser predigen und Wein trinken!

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  • VP-Falger sagt:

    Diese nicht Mann und nicht Frau Menschen sollen sich doch ihre Geschlechtsteile so umbauen lassen, dass sie sich selbst begatten können. So wären sie wenigstens bis an ihr Lebensende mit sich selbst beschäftigt und w¨ürden uns, die noch wesentliche Unterschiede zwischen Mann und Frau feststellen und sich auch sexuelle Freuden und Zweisamkeit erfreuen, wenigstens in Ruhe lassen.

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  • Bernhard Bossard sagt:

    Wenn ich jetzt Swiss fliege bin ich dann ein Transmensch?

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Die TWA gab es ja schon einmal. Trans World Airways.

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  • oazu sagt:

    Wieso noch mit Swiss fliegen, wenn nun auch noch das letzte was an Swiss erinnern könnte, eine Freundlichkeit auch noch einer medial verirrten Absurditäts-Zeitgeist für eine 0.00% Gruppe an Randständigen geopfert wird, drin ist. Nein Danke!

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    • waschiwischi sagt:

      Nicht mit Swiss fliegen? Nun, ich werde quasi gezwungen! Ich habe nämlich noch knapp 540'000 Miles-and-More Meilen. Diese Order kommt doch aus dem Mutterhaus der Lufthansa, soll ich jetzt auf die Austrian u.s.w. ausweichen bei der wohl das gleiche gilt, oder mit der Swiss resp. Lufthansa prozessieren weil ich diese Idiotie nicht mitmachen will. Was ist, wenn die Star Alliance und ihre Partner-Airlines mit diesen Schwachsinn nachziehen?

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Damit wird Respekt und Anstand abgeschafft. Die SWISS hat kein Recht so etwas zu tun.

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  • Edmo sagt:

    Früher war ein Krüppel ein Krüppel. Doch das ging pötzlich nicht mehr und man durfte nur noch von einem Behinderten sprechen. Inzwischen sind es Menschen mit Beeinträchtigungen. Eigentlich darf man alles, was aus der Norm fällt, gar nicht erwähnen. Doch jetzt kommt die LGBTQ-Bewegung und schon werden mit 'divers' die sexuellen Krüppel öffentlich gemacht. Da gibt es keine Scham- oder Schmerzgrenze. Und die Firmen übernehmen den ganzen Mist völlig geistlos.

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    • Ba We sagt:

      und in den Kindergärten tauchen plötzlich "un"-Menschen auf. In den USA bereits so vorhanden, komisch angezogene und verunstaltete Figuren zeigen sich in den Kinderhorten, um den Kleinen beizubringen, dass es auch Abartige gibt.

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    • oazu sagt:

      Dahinter steckt Indetitätspolitik, die Aufspaltung der Gesellschaft in beliebige Gruppen, deren Mitglieder auf eine Identität reduziert werden und die keinerlei Individualität haben sollen. Solch aufgespaltene Gesellschaft verliert jeglichen Zusammenhalt, womit es dann Gruppen ganz einfach fällt, ihre Macht auszuüben, wie linke (oder grüne) Aktivisten, BLMs und ähnliche. Das ganze nennt sich Neo-Marxismus, der neuen Geissel, im Gegensatz zum Marxismus nun von innen heraus.

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  • Rote Pille sagt:

    Das ist die Konsequenz der Übernahme durch die Lufthansa und des vorauseilenden Gehorsams des deutschen Managements. Wir Schweizer dürfen nun die (wiederkehrenden) Psychosen des deutschen Staats mittragen. Ein weiteres Zeichen dafür, dass nur eine unabhängige Schweiz eine vernünftige Schweiz sein kann.

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  • Dimitri Papadopoulos sagt:

    Ich vermute, diese dümmliche Mode der "gerechten" Sprache wird bald vergehen.

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    • Meinrad Odermatt sagt:

      Diese Hoffnung haben wir leider schon viel zu lange. Handeln wäre angesagt.

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      • Ba We sagt:

        Ja, einfach im Sprachgebrauch normal bleiben. Aber solange die Leidmedien (kein Schreibfehler, sie bringen Leid) dies propagieren, bleibt wenig Hoffnung. Andersdenkende (sorry, normal denkende) werden vom Mob und von der Geschäftsleitung entsprechend "beeinflusst" (machs, oder du gehst!).

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    • Silverager sagt:

      Leider kann ich Ihre Vermutung nicht teilen. Das schaukelt sich immer weiter auf.

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    • Mueller sagt:

      Ihr Wort in Gottes Ohr!

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    • Meinrad Odermatt sagt:

      Es ist nicht nur die Sprache. Die ist auch nur Opfer, weil sich (fast) niemand gegen ihre Vandalisierung wehrt. Die "Soziale Gerechtigkeit" an und für sich ist der absurde intellektuelle Schwachsinn. Die gibt es erstens nicht und die braucht zweitens niemand. Ich weiss nicht, wer diesen Blödsinn in die Welt gesetzt hat.
      Gleichzeit wird der Mensch entsozialisiert, enteignet und entmachtet. Zum willenlosen "atomisierten" Sozialkrüppel gemacht. Ein kapitaler Widerspruch. Schluss mit dem Herdentier!

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  • Realo100 sagt:

    Diese Ansprache ist doch echt klimaneutraler, denn sie verbraucht weniger CO2….

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