21. September 2021
Alles lesen
René Hildbrand

Kleines Rate-Spiel: «Man muss aber auch schweigen können!» Wer hat’s gesagt?

Darf es für einmal eine Rate-Aufgabe sein? Versuchen Sie herauszufinden, von wem der folgende Inhalt stammt:

«Es war nicht einfach. Es war physisch sehr brutal, ich war erschöpft. Ich habe vorher nicht gewusst, ob ich das aushalten kann. Man weiss es nur, wenn man es versucht und aktiv wird. Man denkt immer daran und gibt alles dafür. Es gab Momente, in denen ich mir gesagt habe, ich kann es nicht mehr, ich will es nicht mehr. Es braucht aber eine Leidenschaft. Wenn man die Leidenschaft hat, geht alles besser. Ich habe immer sehr gut geschlafen. Ich zweifle sehr viel. Kleine Momente sind wichtig. Ich bin der gleiche geblieben. Lügen oder falsche Aussagen zu erzählen, ist absolut zu vermeiden. Man muss aber auch schweigen können. Und jetzt müssen wir darauf aufpassen, welche Spuren die Situation hinterlässt.»

Der das vor wenigen Monaten im Schweizer Fernsehen erzählte, heisst – Alain Berset.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Nein, es ging nicht um seine Affäre mit einer jungen Frau. Das Thema war die Pandemie. Seine Worte würden aber irgendwie zur Eskapade passen, n’est-ce pas?

Der SP-Bundesrat redete übrigens bei «Gredig direkt». Sie wissen schon, das ist diese zahnlose kleine SRF-Gesprächssendung. Das Format – und da kann Berset nichts dafür – ist in neun von zehn Ausgaben so spannend wie eine alte Hängematte. Und darum so überflüssig wie ein Fundbüro in Rumänien oder Polen.

417 2

19 Kommentare zu “Kleines Rate-Spiel: «Man muss aber auch schweigen können!» Wer hat’s gesagt?”

  • Eulenlaender sagt:

    Wie es uns Herr Trump so schön gezeigt hat, ist Politik lediglich ein Teil des Unterhaltungsgewerbes. In diesem Sinne hat ein früherer Kommentator recht: Berset macht nur seinen Job, der darin besteht gut anzukommen. Man sollte die Rolle nicht mit der Person eines Schauspielers verwechseln. Das Drehbuch wird auf anderer Ebene geschrieben.

    17
    0
  • simba63 sagt:

    Armer Herr Berset, es tut mir so leid, dass es ihm auch heute noch nicht besser geht, denn all seine Empfehlungen/Weisungen beweisen doch, dass er immer noch irre ist, dass er auch heute noch nicht kapiert, wie widersprüchlich, willkürlich und letzten Endes auch nutzlos sie sind. Ich würde ihm von Herzen gönnen, dass er diese ungeheure Last abgeben kann, damit er wieder fröhlich wird. Treten Sie doch einfach zurück!

    87
    0
  • Marlisa Schmid sagt:

    Diese Aussagen treffen zu 100 Prozent zu seinen Liebeseskapaden. Vor allem wenn er von Leidenschaft spricht. Auch schläft es sich sicher gut neben der Geliebten nach einem aufregenden Liebesakt.Es sollen ja noch weitere Frauen im Spiel gewesen sein. Auf sein eklatantes Versagen bei der Bewältigung der Pandemie dürfte alles genau verkehrt herum laufen. Er lügt uns brandschwarz an, ohne rot zu werden. Ein Mensch, der so etwas wie ein Gewissen hat, dürfte dementsprechend eher schlecht schlafen.

    156
    0
  • Elba sagt:

    Erstens wurde eine junge Frau, Berset's Geliebte, von einem siebenköpfigen Bundespolizei-Einsatzkommando verhaftet und nach über zweistündiger Fahrt acht Stunden lang verhört. Zweitens wurde sie im Auftrag und nach Angaben von Berset von einem «Arzt» per Ferndiagnose für verrückt erklärt. Drittens wurden ihr von Berset’s Staranwalt für sie ruinöse finanzielle Forderungen angekündigt. Da ist sie eingeknickt. Und Berset wurde von den Staatsmedien zum Paladin des linken «Moralismus» erklärt.

    132
    1
  • Isaac sagt:

    Dieser Mann ist ein reiner Soziopath wie er im Psychiatrielexikon definiert ist. Davonjagen bevor er noch mehr Unheil anrichtet.

    149
    2
    • Peter Rossa sagt:

      aber auch ein geschickter Selbstdarsteller und Narziss

      102
      1
    • Eulenlaender sagt:

      Was ist denn das für ein Lexikon? Ein Soziopath wäre definitionsgemäss gar nicht in der Lage, sich politisch so angepasst zu verhalten, dass er in den Bundesrat gewählt würde. Wenn Sie schon eine Ferndiagnose wagen, sollten Sie sich vielleicht in Richtung Macchiavellismus orientieren, da kann man bei einem Berufspolitiker kaum falsch liegen. Was im Bereich der dunklen Triade (Psychopath, Narzisst, Macchiavellist) liegt, ist aber ohnehin etwas zu schwammig definiert, um es exakt zuzuordnen.

      24
      2
  • Melanie sagt:

    Sehr gut bei "Gredig direkt" fand ich allerdings die Sendungen mit Lisa Eckhart (8.10.2020) und jene mit Dieter Nuhr (16.9.21, letzte Woche). Nicht wegen Gredig, sondern ganz einfach darum, weil es unglaublich gut tut (dem Verstand, dem Herzen und der Seele), geerdeten und humorfähigen Menschen wie Nuhr und Eckhart zuzuhören. Zu lachen. Über sich und die Welt und den ganzen wirren Irrsinn.

    60
    1
  • Florence sagt:

    Das war sicher eine indirekte Message an seine ,zu Hause sitzende ,Frau.

    121
    0
  • Gonzo sagt:

    Jrzt lasst doch endlich den armen Mann in Ruhe, er macht doch nur seinen Job und gar nicht so schlecht wie ich finde, oder wollt ihr stattdessen lieber einen Glättli oder eine Funicello auf seinem Posten?

    12
    183

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.