29. September 2021
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Wolfgang Koydl

Deutsche Wahlen: Markus Söders neueste Wandlung zum Staatsmann – es könnte doch noch etwas aus ihm werden

Stil und Anstand kommen nicht als Erstes in den Sinn, wenn von Markus Söder die Rede ist. Doch der Franke ist immer für eine Überraschung gut.

Höflich gratulierte er Olaf Scholz zum Sieg und liess ihm den Vortritt bei Koalitionsgesprächen.

Eigentlich Selbstverständlichkeiten, doch Söders Parteifreund Armin Laschet war zu denen bisher nicht bereit. Er verweigerte Scholz den Handschlag und gab den schmollenden Mini-Trump.

Doch niemand liebt einen schlechten Verlierer.

Und Söder? Wirft der Macht-Mensch etwa das Handtuch?

Im Gegenteil. Während er Nagel um Nagel in Laschets Sarg hämmert, hält er sich bereit für Gespräche mit Grünen und FDP, wenn es mit Scholz erwünschter Ampel-Koalition nichts wird. Für Jamaika weiss-blau.

Laschet wäre dann weg. Aber Söder wäre noch da, stärker denn je – staatsmännisch und besonnen. Kanzlermaterial.

Begriffe wie staatsmännisch und besonnen würde man zwar auch nicht mit ihm assoziieren. Aber was tut der Mann nicht alles, um nach oben zu kommen.

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8 Kommentare zu “Deutsche Wahlen: Markus Söders neueste Wandlung zum Staatsmann – es könnte doch noch etwas aus ihm werden”

  • Detlef Dechant sagt:

    Die Schwenks nach Grün waren Beider (Söder/Laschet) Verhängnis. Da wählt man besser das Original. Beide hätten sie es wissen müssen: Merkels Abschaffen der AKWs direkt vor der BW-Wahl hat auch das Gegenteil bewirkt! Ein Strich unter Merkel und wieder die Hinwendung zu Freiheit und Verantwortung, Rechtstaatlichkeit, freiem Unternehmertum und Wettbewerb wären erfolgreicher gewesen. Der Deutsche ist zwar gerne Untertan, aber er liebt es auch um die Klippen der Freiheit geführt zu werden.

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  • Markus Termin sagt:

    Bundesweit hat die CSU 6% - daraus lässt sich kein Anspruch auf´ Kanzleramt ableiten. Und weil er das nicht kann, dann dem "Armin" direkt nach der Wahl den Regierungsanspruch abzusprechen - Markus versucht ja alle durch Vornamen zu verzwergen, als säßen wir im bayerischen Bierzelt - ist ein übler Zug, über den man nur im CSU Präsidium lachen kann. Söder ist im Merkel-Fahrwasser geschwommen, weil er Profiteur der Agenda ist - auch privat. Ihn zum Staatsmann hochzujazzen erscheint unangebracht.

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  • waschiwischi sagt:

    Nun, er hat aber auch in Bayern eine ziemliche Klatsche bekommen. Die bayerischen Untertanen lieben es nicht, wenn ihnen der Monarch Söder mit seinen Lockdowns u.s.w. wie kleine Kinder behandelt. Er ist ein begnadeter Schnorri. Kunststück, er hat mit seiner Frau, der eine Firma mit 250 Angestellten gehört, finanzielle Unabhängigkeit. Söder ist ein Schaumschläger durch und durch, deshalb völlig ungeeignet. Die kleine Schwester der CDU, die CDU hat mit Söder eine weitere Fehlbesetzung.

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  • juege sagt:

    Wenn Laschet klug wäre, würde er sich sagen: was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
    CDU, AFD und FDP hätten nämlich zusammen die Mehrheit.

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    • holsderkuckuk sagt:

      Das kann die CDU nicht, die CDU hat in 16 Jahren Merkel Lügenregierung und fortwährender Rechtsbrüche die Legimitation, für BRD Deutschland zu sprechen verloren. Die Deutschen müssen selbst die Katastrophe einer erneuten GROKO ausstehen. Die, durch die Propaganda auf allen Kanälen der staatlichen Sender und der Presse, verunsichterten Wähler haben sogar den Politterror der Rot-Grün-Roten in Kauf genommen haben, müssen nun den Kelch bis zur bitteren Neige leeren.

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  • Der Michel sagt:

    Söder ist der größte Wendehals, den die deutsche Polit-"Elite" derzeit zu bieten hat. Für ein Pöstchen würde der seine Oma an den Teufel verkaufen.

    Und nur nebenbei: "Seine" CSU hat in Bayern bei der BTW das historisch schlechteste Ergebnis eingefahren, das sie je hatte - mit großem Abstand: Knapp 32% der Zweitstimmen ist eine Klatsche, die ihresgleichen sucht, in meinen Augen deutlich schlimmer noch als es die CDU erwischt hat. Konsequenzen? Sucht man bei dem Maggus vergebens.

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    • holsderkuckuk sagt:

      Im richtigen Sumpf gedeihen die grössten Sumpfblüten. Die CSU von Franz-Josef Strauss ist schon lange verscharrt. So wie die Merkel die CDU nach ihrer angeborenen Neigung domestiziert hat, hat das Bündnis CDU CSU die CSU korrumpiert. Der Stimmenverlust ist auch auf die grosse Zuwanderung in den letzten 30 Jahren zurück zu führen. Es sollte auch ihnen klar sein, ein Bayer kann in Deutschland nicht kanzlern, da hat man lieber einen Widerstandskämpfer der in Schweden mutig gegen die Nazis anging.

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  • simba63 sagt:

    Für dieses Verhalten gibt es nur ein Wort: widerlich!

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