16. September 2021
Alles lesen
Beat Gygi

Mit der EU grün werden: Schweizer Nationalräte mögen Ursula von der Leyen

Der Nationalrat sagte am Mittwoch mehrheitlich Ja zum Mitmachen bei Umwelt-Grenzzöllen der EU. Das ist ein Teil des riesigen Brüsseler Klimaprogramms «Green Deal», mit dem EU-Präsidentin Ursula von der Leyen die europäische Wirtschaft auf Netto Null CO2 drücken will.

Die Umweltzölle sollen Importe aus Ländern mit höherer CO2-Belastung mit einer Strafzahlung belasten. Schmutzige Produkte dürfen nur dann in die saubere EU gelangen, wenn an der Grenze ein Ablass gezahlt wird.

Das macht die Import-Produkte für Europas Konsumenten teurer. Deshalb verspricht Brüssel ihnen zum Ausgleich Sozialzahlungen. Staatsgeld, damit man grün wird.

Nun wollen Nationalräte der FDP, Mitte und Linken, dass die Schweiz sich diesem Regime anschliesst.

Das bedeutet Anbindung. Übernahme von fremdem Recht, EU-Zentralismus. Fast wie ein Rahmenvertrag.

Denn die EU sagt, was sauber und was schmutzig ist, vom Schreibtisch aus, mit tausendseitigen Tabellen, die Schweiz müsste das übernehmen.

Und: Die EU-Umwelt-Zölle sind Kampf-Instrumente für Handelskriege gegen China, USA, etc. Gift für eine neutrale Schweiz.

Und: Die EU-Umweltzölle sind Kampf-Instrumente der Umwelt-Besserwisser und Klima-Diktatorinnen.

Gift für die Demokratie.

473 4

14 Kommentare zu “Mit der EU grün werden: Schweizer Nationalräte mögen Ursula von der Leyen”

  • Meinrad Odermatt sagt:

    Vor zwei Tagen hat Herr Mathias Rüb hier die Frage gestellt: "Was verbindet Orbán und Soros?". Die habe ich aus meiner Sicht beantwortet. Hier fragt der Kommentar von "T": "Finde den Fehler? Um den Fehler zu finden, muss man fragen: "Was verbindet U.v.d.L mit Joe Biden?" Antwort: Beide führen das aus, was sich die Globale Elite des WEF in ihrer Davos Agenda 21 ausgedacht und beschlossen hat. Der European Green Deal und der New Green Deal von Joe Biden sind "Investitions-Programme" aus dem WEF.

    31
    0
    • Meinrad Odermatt sagt:

      Das geht so, wenn ich mich nicht täusche. Man kann das auf der Website des WEF nachschauen. Die Globalisierung ist kein Wirtschaftsprojekt, sondern ein politisches Projekt. Das WEF müsste in "Forum for Global Governance" umgetauft werden. Die Finanz- und Machtelite (der Ungewählten!) weiss nicht mehr wohin mit ihrem vielen Geld. Mit dem staatlich verordneten "Umbau der Welt", auf Kosten der Steuerzahler, ändert das Fundamental. Wer kassiert die Gewinne? Die "Globalisierer" mit BlackRock & Co.

      24
      0
      • Meinrad Odermatt sagt:

        Jetzt wissen Sie auch, wieso Joe Biden die Steuern massiv erhöht. Das kommt in der EU genau gleich (abwarten bis die Wahlen in DE vorbei sind). Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass der aktuelle Präsident der Soros Foundations (Mark Mulloch-Brown) im Board des WEF sitzt. Als ehemaliger UNO Vize-Generalsekretär und britischer Aussenminister. Auch Umweltschützer Prince Charles ist dort ein guter Gast. Und Geld hat der ja auch zum investieren. Umwelt schützen und "Kohle" verdienen.

        30
        0
  • Echo vom Gatter sagt:

    Frau von der Leyen wird die EU ebenso demontieren, wie Sie die Bundeswehr zu einem unbrauchbaren Haufen degradiert hat. Dazu kann man wirklich nur noch armes Deutschland sagen. Ich frage mich, wie lange der doch so selbstsichere und
    besserwisserische Deutsche sich dies noch gefallen lässt. Erfahrungen aus der jüngeren Geschichte haben ja gezeigt, dass Widerstand erst entsteht, wenn es schon zu spät ist. Dasselbe gilt für unsere Selbstdarsteller in Bern. Auch unser Parlament ist eine Schande!

    49
    0
  • Eulenlaender sagt:

    Ich mag mir beim besten Willen nicht die Zeit nehmen auszurechnen, was ein solcher Umweltzoll alles bewirkt. Tendenziell bin ich für alles, was die Chinesen daran hindert, ihre vergifteten Produkte in unserem Land zu verbreiten. Und wenn die Zölle in der Schweizer Staatskasse landen, warum nicht? Genau so dürften die betreffenden Politiker gedacht haben. Bloss wären sie eigentlich verpflichtet, sich diese Zeit zu nehmen und über ihre Bauchgefühle bzw. Heuristiken hinauszudenken.

    11
    0
  • Josef Hofstetter sagt:

    Wenn ich an gewisse Politikerinnen und Politiker denke, dann muss man sich an den Kopf greifen, welche Entscheidungen diese treffen. Eigenes Denken und was für Folgen gewisse Massnahmen haben wird ausgeklammert. Um was geht es bei diesen EU-Turbos, glauben diese an eine Selbstbereicherung? Jetzt versucht man mit Baden-Württemberg sich anzubiedern. Dabei ist gerade BW auf die Schweiz angewiesen, Schweizer Qualitätsprodukte z.B. für die Automobilindustrie und was ist mit den Grenzgängern ?

    54
    0
  • Marlisa Schmid sagt:

    Von der Leyen fällt auf mit ihren salbungsvollen Reden zur vermeintlichen Zwangsbeglückung der Bürger. Eine unersättliche Macht und noch mehr Kontrolle über das Leben der Menschen ist Teil der Agenda. Der Green Deal ist kein Deal, sondern ein beispielloser Angriff auf die wirtschaftlichen Grundlagen unseres Kontinents. Die EU will im Alleingang den ganzen Planeten retten, und die astronomischen Beträge dürfen die Europäer zahlen. Und die naiven Schweizer wollen diesen ganzen Unsinn mitmachen.

    128
    0
  • Bischi49 sagt:

    Es ist bezeichnend, welche Parteien den pseudogrünen Diktaten der Flinten-Uschi glauben nachrennen zu müssen. Bis auf eine. Ich frage mich, wie man das Wort „frei“ im Namen führen und es gleichzeitig unterstützenswert finden kann, wenn Brüsseler Bürokraten darüber bestimmen welche Produkte aus welchen Staaten den von diesem Bürokratiemonster gesetzten Standards widersprechen und damit mit Strafzöllen belegt werden sollen. Unverständlich!

    138
    0
  • Edmo sagt:

    Ursula von der Leyen hat in allen politischen Ämtern grossen Schaden angerichtet. Wegen totaler Unfähigkeit wurde sie von jedem Posten zum nächst höheren wegbefördert. Jetzt darf sie mit ihrem «Green Deal» die EU aufmischen. Wie unsäglich dumm muss doch die Mehrheit unseres Nationalrates sein, ausgerechnet auf den Zug der grossen Versagerin aufspringen zu wollen. Sich an einem Bürokratiemonster der Superlative anhängen und martialische Handelskriege führen. Dümmer geht immer!

    234
    0
  • VP-Falger sagt:

    Hübsche und auf Vordermann oder Laufsteg Ikone getrimmte Politiker sind grundsätzlich mit Vorsicht zu geniessen. Empierisch bewiesen ist, dass in der mehrheitlichen Volksbeurteilung "hübsche und schöne" Leute zumindest im Beruf tendenziell erfolgreicher sind. Also Vorsicht voh zu hübschen und rhetorisch gut gebildeten Politikern beiden Geschlechts!

    115
    0
    • Bischi49 sagt:

      Hübsch? Kann ja sein, dass es Leute gibt, welche die Galionsfiguren der EU hübsch finden, ist Geschmackssache! Auf Vordermann getrimmt, ja sicher. Im Übrigen bin ich völlig mit Ihnen einig, höchste Vorsicht ist geboten im Umgang mit gestylten Taschenspielern und-innen egal wie pompös ihre Amtsbezeichnung daherkommt. Extrembeispiel wäre natürlich: Ministre des Affaires inutiles.

      94
      0
  • T sagt:

    Im neuen Klimakommunismus hat Demokratie keinen Platz mehr. Die Menschen werden erschrecken, wenn sie realisieren was das für ihr Leben bedeutet. Das Ganze hat Potenzial für gesellschaftliche Unruhen. Und sowas wird von Parlamentarier, welche einen Eid zum Wohl des Landes, deren Bevölkerung, der Freiheit und Unabhängigkeit geschworen haben, befeuert. Finde den Fehler.

    164
    0
  • gpeter sagt:

    Was sind den das für willfährige Politiker die einer ungwählten unfähigen Politkerin dem Munde nach reden. Vom Souverän gewählte Politiker rennen immer noch der EU nach. Unbegreiflich was da für ein gärender Haufen sich im Bundeshaus bewegt.

    202
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.