14. Oktober 2021
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Ulrich Schlüer

Der Muezzin in Köln ist Symbol des muslimischen Siegeszugs im einst christlichen Deutschland. Warum die Schweiz davon verschont bleibt

Seit kurzem wird Köln mit dem Ruf des Muezzins von 35 Moscheen aus beglückt. Dass die Bevölkerung darob erschrickt, liegt an der Funktion von Minarett und Muezzin in der muslimischen Welt: Das Minarett hat mit Glauben nichts zu tun. Es ist ein Symbol der Macht, des politischen Machtanspruchs.

Der Ruf des Muezzins ist also Symbol des muslimischen Siegeszugs im einst christlichen Abendland. Als Präsident Erdogan vor Jahren auf Staatsbesuch in Deutschland weilte, rief er seine Glaubensbrüder dazu auf, sich jeglicher Integration zu widersetzen. Nicht Integration, vielmehr die andere verdrängende Ausbreitung des Islam lautet das verkündete Ziel.

Köln illustriert, wie wichtig und richtig es war, die Minarettverbots-Initiative in der Schweiz zu starten und in der Volksabstimmung 2009 zum Erfolg zu führen – und dies, noch bevor hierzulande wie in Deutschland bereits Hunderte von Minaretten ihre Spitzen gegen den Himmel reckten.

Das Konzept «Wehret den Anfängen» – damals von Initiativgegnern belächelt – vermochte in der Schweiz den massenhaften Bau von Minaretten rechtzeitig zu verhindern. Wenn Deutschland ob des Muezzin-Rufs in Köln erschrickt, dann muss das Land auch konstatieren: Fahrlässig Zugelassenes nachträglich beseitigen zu wollen, erweist sich als unmöglich.

Ist es Zufall, dass der Muezzin-Ruf über Köln unmittelbar nach der Wahlniederlage der CDU zu erschallen beginnt? Eine verbindliche Antwort auf diese Frage fehlt, dennoch muss sie gestellt werden. 

Die CDU, unter Kanzlerin Merkel, hat sich von Links-Grün aufzwingen lassen, dass eine Koalition mit konservativen Kräften rechts der CDU buchstäblich «des Teufels» sei. Wenn sich eine führende Partei unter linkem Druck freiwillig ihrer politischen Gestaltungsmöglichkeiten beraubt, dann wird sie als politische Gegnerin und politische Gestalterin nicht mehr ernst genommen.

Folgerichtig folgt der Wahlniederlage der christlichen Partei der Ruf des Muezzins: Ob er in den Ohren von Konservativen noch zum Weckruf werden kann? Die Zukunft wird’s weisen.

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23 Kommentare zu “Der Muezzin in Köln ist Symbol des muslimischen Siegeszugs im einst christlichen Deutschland. Warum die Schweiz davon verschont bleibt”

  • Paco sagt:

    Fahrlässig Zugelassenes nachträglich beseitigen erweist sich als bitter nötig. Nur nicht ein palliatives Therapiestadium abwarten.

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  • dotodo sagt:

    Mir erstaunt ziemlich, dass ausgerechnet die Oberbürgermeisterin von Köln Henriette Reker den Muezzin-Ruf erlaubt und es gegen jede Kritik verteidigt. Also eine Frau verteidigt eine frauenverachtende Religion. Nichts gegen Frauen, aber das passt zu der heutigen Frauen-Elite Europas: Merkel, Ursula v.d. Leyen, Christine Lagarde, um nur einige zu nennen.

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    • Stefan Mueller sagt:

      wenn wir bedenken wie Kommunisten-Hetzerinnen den Kapitalismus bekämpfen, um wie Fucinelle Kiener Leutenegger-Hinterholzer die Gewürgsafterin Alleva etc etc...im Staatsspeck abzuzocken
      oder wir uns erinnern, warum der hässliche Frosch Frösch unbedingt Schwarzen die Einreise in die Schweiz erleichtern wollte..
      Wäre also nicht das 1.Mal, dass eine Schwätzerin in der Politik aus Eigeninteresse rumbellt,
      Im Reckerfall könnte ja eventuell auch ein muslimischer Samenspender den Hintergrund bilden...

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  • Zappa69 sagt:

    Forts:/
    Andschela..der ja auch unser liebe RK auf Brechreiz erregende Art huldigt..
    Der Plan wird aufgehen.In Westeuropa wird gerade ein linker, faschistouder Totalitarismus errichtet!DDR 2.0. EUdSSR.Dem kann sich auch die CH nicht entziehen,sind doch fast alle Medien und fast alle Politiker dafür,und etwa 70% der CH-Bevölkerung. Schön ist nur,dass sich die jetztigen muslimischen Helfer zu den neuen Herren aufschwingen werden.Und dann das ganze linksextreme Feminismus-Gesiffs EINBURKEN werden!

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  • Zappa69 sagt:

    Es läuft ein Plan ab in Westeuropa: die von Merkel erfundene ISLAMMUNISIERUNG (meine Wortschöpfung: Islamisierung plus Kommunismus). Die Linken glauben (leider zu Recht, der Plan funktioniert nämlich), dass radikale Muslime, zu Millionen nach Westeuropa importiert, ihnen dabei helfen würden, den Kapitalismus, die freie Marktwirtschaft und die Demokratie abzuschaffen. Simonetta und Tigrillo, Funicello und der ganze restliche linke Abschaum sind devote willige Ausführungssklaven der Andschela..

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    • Stefan Mueller sagt:

      Würde nicht soweit gehen,
      zumal die Leuvrats/Pardinis/Tschümperlins/Nordmanns/alaintigrillos/Implenia-Killerfreigang-Moritze, Secondo-Einschleicher-Schwätzer Molina/Wermut beweisen, dass sie wenn die Knete stimmt, auch als krankhafte Antisozialisten ihren Dreck aussondern würden.
      Von denen ist keiner derart stramm, etwas zu tun, was auch seinen Wohlstand ruinieren könnte. Im Gegensatz zu ÄssÄrrÄff-Protzen und Journaille-Zwergen, die am obersten Punkt ihrer Schleim-Möglichkeiten angelangt sind!

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  • Zappa69 sagt:

    Herr Schlüer, lächerlich, was Sie da über die CDU schreiben.. Die hat sich gar nchts von links aufzwingen lassen, sondern wurde von der Kommunistin, Deutschland-Hasserin und EUdSSR-Errichterin Andschela (die ja schon Ihr Boss RK ständig beweihräuchert) nach ganz links aussen geführt

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  • Klartext sagt:

    In 50 Jahren schreiben wir Deutschlandistan. Das droht der Schweiz auch! Nur das Volk kann dem noch einen Riegel schieben, sicher nicht unsere politische "Elite"!

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  • ClaudiaCC sagt:

    Weitere Erdogan-Zitate (Rede zu Muslimen in Deutschland): „Gott sei Dank sind wir Anhänger der Scharia.“ … „Der Islam regelt die weltliche Ordnung.“… „Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen.“…„Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.“

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  • ClaudiaCC sagt:

    Die ISlamistische Salami-Taktik: Erst langsam infiltrieren,"Toleranz" vorspiegeln und verlangen und dann immer dreister fordern. Niemand soll sagen, er hätte es nicht wissen können! Wie Hitler haben auch ISlamisten wie Erdogan ihre Pläne vorher dargelegt : „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Moscheekuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."

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    • olive sagt:

      Und den Jungen wird heute geraten , von Gewalt abzusehen, sondern sich zu bilden und dann zu versuchen, in die Politik reinzukommen und von dort Einfluss zu nehmen. Tönt vernünftig, aber natürlich geht es um die Implementierung des Scharia-Islam.

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      • ClaudiaCC sagt:

        Wir erleben das in der deutschen Politik. Die meisten "Migrationshintergründler" tun nicht Anderes, als noch mehr "Willkommenskultur" und "Teilhabe" zu fordern, selbstverständlich nur für angebliche "Fachkräfte" und angebliche "Flüchtlinge" aus Ländern mit islamischer "Kultur".

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  • arabella sagt:

    Nachträglich ein grosses Dankeschön an die SVP vor allem an den grossen Motivator Herr Wobmann.

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  • Melanie sagt:

    Ich befürchte, bei uns wird es auch noch so weit kommen. Früher oder später. Ganz sicher sogar. Gesetze hin oder her. Aktuell wird ja auch schon längst Zeugs verordnet und gemacht, das klar verfassungswidrig ist.

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  • VP-Falger sagt:

    Wer Staat und Religion nicht zu trennen vermag, ist eine Staatsreligion und deshalb gehört solchen Gebilden die Vorteile einer echten, entpolitisierten Religion abgesprochen. Hat Deutschland nicht schon Erfahrung mit "Staat, der zur Religion georden war?" In der Schweiz wird zurzeit der Staatsgott Berset von vielen Mitläufern befubelt, vorneweg die staatssubventionierte Presse- und TV Landschaft.

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  • Rote Pille sagt:

    Die knappe Annahme der Verhüllungsinitiative macht zwar Hoffnung, dass das Volk den Islam weiterhin kritisch sieht und diesbez. nicht naiv dem linksgrünen Zeitgeist folgt. Durch den demografischen Wandel könnte diese Entscheidung früher o. später aber auch wieder rückgängig gemacht werden. Ein Einbürgerungs- und Aufnahmestopp von Muslimen und nachträgliche Rückführung aller Muslime in ihre Heimatländer wäre der sicherste Weg, die Schweiz vor einem Bürgerkrieg zu bewahren.

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    • ClaudiaCC sagt:

      Ich habe darüber geschrieben, ich sehe die Entscheidung der Schweizer sehr positiv. Durch eure Direkte Demokratie hattet ihr die Möglichkeit, euch auch gegen die drohende ISlamisierung (und andere Demokratie- und Menschenrechts-feindliche "Zeitgeist"-Zumutungen) zu wehren ! https://www.wochenblick.at/die-schweiz-als-vorbild-burkas-frauen-und-direkte-demokratie/ https://opposition24.com/politik/frauen,-burkas-und-direkte-demokratie

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      • olive sagt:

        Sehr gut. Judith Butler zur Burka:""Sie symbolisiert, dass eine Frau bescheiden ist und ihrer Familie verbunden; aber auch, dass sie nicht von der Massenkultur ausgebeutet wird und stolz auf ihre Familie und Gemeinschaft ist." Und weiter im O-Ton: "Die Burka zu verlieren bedeutet mithin auch, einen gewissen Verlust dieser Verwandtschaftsbande zu erleiden, den man nicht unterstützen sollte. Der Verlust der Burka kann eine Erfahrung von Entfremdung und Zwangsverwestlichung mit sich bringen."
        ...

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  • oazu sagt:

    Nur sich nicht mit den Erfolgen der Vergangenheit zufrieden geben und dabei nicht merken, dass die Gesellschtsumbauer aus dem links-grünrn Politmillieu an anderer Stelle am Unterminieren bestehender Kultur und Ordnung sind.

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  • Mueller sagt:

    Nachträglich müssen wir dem Schweizer Stimmvolk danken für das Minarett verbot! Minarette sind die Bajonette des Islam!

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