27. Juli 2021
Alex Baur

Nach 50 Jahre Frauenstimmrecht ist die Zeit überreif für eine echte Gleichstellung: Schweizerinnen an die Waffen!

Die Schweiz bekundet Mühe, ihre ohnehin arg geschrumpften Armeebestand zu halten. Sogar die konservative Offiziersgesellschaft (SOG) setzt deshalb auf die Frauen: «Es ist an der Zeit, dass beide Geschlechter im Militär dieselben Rechte und Pflichten haben.»

Tatsächlich ist nicht einsehbar, warum die Frauen von der Wehrpflicht ausgenommen sind.

In der israelischen Armee, die als eine der weltweit besten gilt, leisten Frauen seit 1948 obligatorischen Waffendienst. Von den lateinamerikanischen Guerillas wissen wir, dass Frauen im Ernstfall mindestens so brutal kämpfen und töten wie Männer.

Die Organisation «Service Citoyen» will nun eine Initiative lancieren, die einen für alle obligatorischen «Bürgerdienst» verlangt. Die Verteilung der Rekruten auf Armee, Zivilschutz und Zivildienst muss noch diskutiert werden. Doch die Richtung stimmt.

So wie die Volksschule nicht allein der fachlichen Bildung dient, ist die Milizarmee mehr als ein Instrument der militärischen Landesverteidigung. Diese von einem egalitären Geist durchdrungenen Grundpfeiler unserer Nation haben auch eine wichtige soziale Funktion.

Die Bürgerrechte werden ständig ausgebaut. Die bürgerlichen Pflichten schrumpfen derweil zusehends auf das Bezahlen von Steuern. Doch ohne persönliches Engagement eines jeden Einzelnen für die Allgemeinheit verkümmert unsere Demokratie auf die Dauer.

Bei den bürgerlichen Rechten sind die Geschlechter seit fünfzig Jahren gleichgestellt. Doch so lange nicht die gleichen Pflichten gelten, kann von Gleichstellung keine Rede sein.

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45 Kommentare zu “Nach 50 Jahre Frauenstimmrecht ist die Zeit überreif für eine echte Gleichstellung: Schweizerinnen an die Waffen!”

  • Realistin sagt:

    "Die Bürgerrechte werden ständig ausgebaut. "
    Herr Baur, zur Zeit müssen wir doch zusehen, wie unsere Bürgerrechte stetig abgebaut werden.
    Mit dem Rest bin ich einverstanden.

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  • AKA sagt:

    Ich arbeite seit vielen Jahren im Freiwilligenbereich in der Sterbebegleitung, als freiwillige Helferin im Spital und stelle meine psychotherapeutische Ausbildung pro bono denen zur Verfügung, die es dringend benötigen. In all den Jahren, auch als Organisatorin und in 'leitender' administrativer Funktion, habe ich noch nie einen Mann getroffen, der bereit war, ohne oder für nur eine nominelle Bezahlung diese zum Teil sehr intimen Dienste zu übernehmen.

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    • AKA sagt:

      /2 Stattdessen waren es fast immer ältere Hausfrauen, die sich dann auch noch im Zuge der angeblichen Emanzipation dafür beschimpfen lassen mussten, dass sie der Gesellschaft keinen pekuniären Nutzen bringen. Oft genug pflegen sie im Alleingang alte Eltern und/oder (!) Schwiegereltern und erhalten qua Naturgesetz alle Pflichten, die mit den hier so gescholtenen 'emotionalen' Frauenthemen einhergehen. Das gilt nichts, es wird nicht an eine Rente angerechnet, oft sind sie unsichtbar bei uns.

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      • AKA sagt:

        /3 Jeder (ehrenamtliche) Fussballtrainer erhält mehr Anerkennung. Ich schlage also vor, dass die hier Versammelten, die allesamt auch keinerlei Kampferfahrung, ausser in der Theorie bzw im Training, haben dürften, ihren Blickwinkel ein wenig erweitern und sich überlegen, dass unsere immer mehr überalternde Gesellschaft zusammenbrechen würde, wenn diese (meistens) Frauen nicht da wären. Daher müssen sie in einem 'Bürgerdienst' unbedingt sichtbar gemacht werden.

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        • Max Casalegno sagt:

          Das Theater ewiger Opfer der meisten Frauen ertrage ich nicht mehr. Ich bin seit 9 Jahren alleinerziehender Vater dreier Jungen, die 10, 11 und 14 sind. Alimente habe ich von deren Mutter nie erhalten. Über die Belastung hinaus muss ich die Vorurteile ertragen "ein Mann mit 3 Kindern, das gehört sich nicht" und die Versuche, sie mir mit erlogenen Vorwänden amtlich zu entziehen. NIE habe ich gejammert. Ich liebe meine Kinder und bin glücklich, mich für sie zu opfern. Schluss mit dem Geammer!

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          • AKA sagt:

            Das kann ich mir bei Ihrer Geschichte sehr gut vorstellen. Ich habe eine ähnliche Geschichte, mit anderen Vorzeichen. Trotzdem verurteile ich nicht alle Männer, sondern gebe ausschliesslich meinem Ex die Verantwortung zurück. Und oben schildere ich nicht Opferverhalten, sondern Fakten.

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  • Max Casalegno sagt:

    (Fortsetzung) Darum sage ich: entweder gleiche Rechte und Pflichten auf beiden Seiten, oder eine Rückkehr zum traditionellen Gleichgewicht der festen Rollen. Aber um dies zu tun, sind Gesetze lange nicht genug, sondern die ganze Bevölkerung, insbesondere die Richter, müssen mit Kohärenz denken und handeln. Davon sind wir Lichtjahre entfernt. Europäische Männer sollten von afrikanischen lernen: eine Frau zu respektieren, bedeutet nicht, sich ihr zu unterwerfen.

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  • Max Casalegno sagt:

    Ich bin 60 und habe die gesellschaftliche Involution erlebt. Ich war 10, in den Familien gab es feste Rollen für Frauen und Männer. Es gab ein Gleichgewicht zwischen den jeweiligen Rechten und Pflichten. Dann haben sich die Frauen alle Rechte der Männer genommen, dafür ihre Privilegien behalten. Dazu spielen sie immer noch das Theater der ewigen Opfer. Mann kann sich in Europa Frauen nur noch unterwerfen oder Rache erwarten. In Europa halte ich von Frauen Abstand, wie Odysseus von den Sirenen.

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    • verena sagt:

      Max Casalegno, ich kann Sie vollumfänglich verstehen!
      Es gibt zu viele Frauen die die Frauenquote ausnutzen und gar nicht befähigt sind für dessen Amt/Aufgabe die sie innehaben. Rein von der biologischen Konstellation her schon nicht.
      Meine Meinung dazu; wir Frauen sind für die Gesellschaft sehr wichtig als Pendant zum Mann. Wir müssen den Mann nicht enttrohnen, aber wir können ihn wunderbar ergänzen🙂

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  • Marcus Porcius sagt:

    So lange bei viel zu vielen Frauen Logik, Rationalität, Relativierung, distanzierte Betrachtungsweise etc. kaum existent ist, dafür Denken und Handeln in Emotionen im Übermass, sollten wir die Idee einer temporären Aussetzung des Frauenstimmrechts nicht vorschnell abschreiben.
    Sie können's einfach (noch?) nicht.

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    • AKA sagt:

      Wie bitte? Können sich hier die Misogynisten noch austoben? Auch ganz ohne Feministin zu sein und schon gar nicht der politischen Korrektheit verpflichtet: Da muss sich niemand wundern, wenn die Weltwoche einen ganz bestimmten Ruf hat.

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      • Realistin sagt:

        So? Welchen Ruf hat denn die Weltwoche?
        Für mich ist es ganz in Ordnung, dass hier alle zu Wort kommen können, auch solche, deren Weltbild ich nicht teile.

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        • AKA sagt:

          Ich bin die erste (wie ich auch schrieb), die Meinungsvielfalt unterstützt. Aber diese misogynistische Haltung des z.B. Frauenwahlrechts abschaffen unterstützt ein Narrativ von der Weltwoche als strikt antiquiert, als bevölkert von SVP-Anhängern, die sich nichts sehnlicher als die 'gute alte Zeit' zurückwünschen. Dazu ist mir die WW zu wichtig!

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      • Marcus Porcius sagt:

        Ich war Zeit meines Lebens ein Frauenfreund und Frauenförderer. Aber man sollte seine Augen nicht vor der Realität verschliessen. Die Frauenemanzipation ist ein Projekt ohne Ziele. Entsprechend sind die Resultate.
        Zum Thema: schauen Sie heute bei www.achgut.com rein. Gehört zu Broder und ist mit der Wektwoche verbandelt.

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      • Melanie sagt:

        ?? Das hat doch nichts mit der Weltwoche oder dem Ruf der Weltwoche zu tun, wenn einer sowas schreibt. Soll er doch. Darf er doch. Das Allerschlimmste ist immer Redeverbot, Denkverbot, Diskussionsverweigerung und Zensur. All das macht die Weltwoche niemals, sondern genau das Gegenteil. Der sog. "Ruf" der Weltwoche ist eben völlig falsch und wird nur von jenen erwähnt, die leider noch nie WW gelesen oder gehört haben. Schade

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    • Realistin sagt:

      Herr Porcius
      Ich habe in der Informatik gearbeitet, und ich kann Ihnen versichern, als am Anfang eine der wenigen Frauen staunte ich, wieviele Männer weder analytische Fähigkeiten noch Logik hatten. Das ging so weit, dass ich öfters mal bei einem fehlerhaften Programm Design fragte, ob das der männlichen Logik entspreche.
      Insbesondere die heutigen Weicheier von Männern wissen gar nicht mehr, was Logik ist.
      Allerdings muss ich Ihnen bei Politikerinnen recht geben. Sind die Politiker besser?

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    • Max Casalegno sagt:

      Ich würde Ihre Aussage als Witz auffassen, aber es entspricht der Realität, dass es weniger Frauen gibt, als Männer, die rational wissenschaftlich denken können. Für mich ein Grund mehr, um Leistung unabhängig von Sex oder Hautfarbe zu belohnen und dafür, allen Bürgern gleiche Rechte und Pflichten zuzuteilen.
      Dabei verabschieden wir uns endlich von der Chimäre, es gäbe zwischen den Geschlechtern gar keine Unterschiede, denn Realitätsverleugnung hat noch nie Früchte getragen.

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  • Ulf Nordmann sagt:

    Zu was Frauen militärisch in der Lage sind haben haben Karrenbauer und VdL ausreichend bewiesen 🙂

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  • ulrich vogt sagt:

    Herr Baur, haben Sie gedient? Ihr Kollege Köppel hat einmal geschrieben, wie hoch zu werten sei, dass alle Schichten im Militär vertreten sind und dass man sich viel besser verstehen würde nach solchen Erlebnissen. Nur: er hat keinen Militärdienst gemacht, aber weiss dennoch alles besser. Frauen zu den Waffen, nein, das wäre wirklich das Letzte, sondern zu zivilen Dienstleistungen an der Öffentlichkeit. Es gibt viel zu tun für das Gemeinwohl.

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    • D.Z. sagt:

      Haben Sie Dienst zusammen mit Frauen geleistet? In meiner RS (Silbergrau, Armee 95) gab es weibliche Rekruten, UOs und ein höherer Offizier. Hat alles bestens funktioniert, auch die Ausbildung an der Waffe. Und seit Armee XXI stehen richtigerweise alle Funktionen beiden Geschlechtern offen. Wo genau sehen Sie das Problem, wenn man nun auch die Wehrpflicht ausweitet, was die logische Fortführung der Gleichstellung ist?

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    • Realistin sagt:

      Wie wäre es, Herr Vogt, wenn Sie mal etwas für das Gemeinwohl tun würden?
      Statt alles den Frauen zu überlassen, da man dafür kein Geld kriegt?

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    • Andi Blauer sagt:

      Sehr geehrter Vogt ich habe gedient und war im Auslandeinsatz mit sehr begabten Frauen, ich weiss wovon ich spreche. Mir scheint dass viele Männer Frauen in Kampftruppen an vorderster Front sehen, was bei den Israelis auch nicht der Fall ist. Würden wir Militärdienst für alle einführen wäre es wie jetzt, nicht jeder potenzielle Diensttaugliche, ob Frau oder Mann, taugt für die Rekrutenausbildung da es nicht mehr, wie zu der Zeit des kalten Krieges 300‘000 Infanteristen braucht.

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  • T sagt:

    Einen obligatorischen Bürgerdienst für Frauen, einverstanden. Aber in die Armee? Um Gottes Willen! Unsere wohlstandsverweichlichte Gesellschaft ist mitnichten mit Israel zu vergleichen. Frauen würden unserer, jetzt schon durch die Politik geschwächten Armee mehr schaden als nützen.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Man darf gespannt sein, wie sich die militanten "Frauenrechtlerinnen" zum obligatorischen Militärdienst für ALLE äussern und verhalten! Wenn eine Frau an der Spitze von IC-Zügen sitzt oder als Pilotin um die ganze Welt jettet, so gehört eben auch Militärdienst zum selbstverständlichen Tun der Frauen! Nach Gleichberechtigung herumschreien ist das "einte" - gleiche Pflichten wie Männer zu erfüllen ist das "andere"!

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    • Meinrad Odermatt sagt:

      Die Züge und die Flugzeuge, die sie steuern dürfen, wurden auch nicht von Frauen gebaut. Das ist halt ein anderes Paar Schuhe als sie nur zu steuern. MÄNNERSACHE, wenn man das noch so sagen darf. Männer können Flugzeuge bauen ohne Frauen. Umgekehrt sehe ich das eher nicht. Das müssen sie auch nicht. Sie sollen sich anderen Dingen widmen, die sie besser können. Bei der Dienstpflicht genauso. Die ist nicht "zielführend". Die heutige Arbeitsteilung ist sehr gut. Muss man nicht ändern aus Ideologie.

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      • Rolf Bolliger sagt:

        Es gibt inzwischen auch im Bahn- und Flugzeugbau sehr viele Frauen (Mechanikerinnen, Elektronikerinnen, Informatikerinnen, usw.), Herr Odermatt. Nicht nur Frauen, die Loks oder Flugzeuge steuern und beherrschen, arbeiten in der Technik und anderen Gebieten, als Fachfrauen! In einer Milizarmee sollten also auch Frauen mit den anfallenden Aufgaben umgehen können. Dazu gibt es ja die jeweiligen "Aushebungen" zur Rekrutenschule! Wer nicht geeignet ist, gilt als "untauglich"! So einfach ist das!

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        • Meinrad Odermatt sagt:

          Das ist schon richtig. Aber wer bleibt im Mobilmachungsfall zuhause? Kann man das unter sich ausmachen, wer einrücken muss? Bestimmt nicht, denn der Mobilmachungsbefehl folgt militärischen Notwendigkeiten. Zu Ende gedacht, müsste man "Familienbetreuungsregimenter" formieren, die dann die Aufgabe hätten die elternlosen Haushalte zu betreuen. In Uniform und besoldet. Absurd. Besser ist es wenn ein Elternteil gleich "dispensiert" und für diese wichtige Arbeit "abdetachiert" wird. So wie jetzt.

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  • Angy Scheiwiler sagt:

    So nicht!

    Solange nicht wirkliche Lohngleichheit herrscht, sehe ich keinen Grund für eine weibliche Militärpflicht. Erstere bestimmt unser Frauenleben - notabene bis hin zur Altersfürsorge - in einschneidendstem Masse. Was die "Gleichheit" für weibliche Familienangehörige de facto bedeutet: Frauenerwerbstätigkeit, Lohnungleichheit, Haushalt, Kinder-/Aufgabenbetreuung, Kontakt Schule-Elternhaus, u.U. last but not least finanzielle Einbussen im Witwenstand. Das Pflichtenheft ist voll, es längt!

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    • Mueller sagt:

      Wie wäre es denn mit einer Dienstpflicht nur für ledige Frauen bis 25 Jahre?

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    • Peter Eschmann sagt:

      Haben Sie das mit Ihrem Mann/Partner in Ihrer kleinsten staatlichen Einheit (Familie) denn nicht geklärt? Sollten Sie aber Single sein, sind Sie sich für sich selber darin nicht klar geworden? Wer sind sie und worüber genau beklagen Sie sich?

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    • Andi Blauer sagt:

      Sie irritieren mich ein bisschen. Den gemeinsamen Haushalt, Kinderbetreuung, Kontakt Schule- Elternhaus sind ja wohl Sachen die jede Frau mit ihrem Gatten selber aushandeln kann wenn sie dann will. Zum Narrativ der „emanzipierten“ Frau gehört es immer noch, dass sie freiwillig in der Opferrolle sein möchte, denn da muss sie die Veränderungen nicht selber in die Hand nehmen sondern die Anderen sind Schuld, das System, die Männer, Politik usw.

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    • benpal sagt:

      Wenn es um Familienangelegenheiten geht, entscheidet die Familie, dazu braucht es keinen Staat... Es sei denn, die Familie wolle sich staatlich betreuen lassen.
      Eine Familie wird im gegenseitigen Einvernehmen geschlossen und geführt, wenn sich die Partner nicht über die Aufgabenteilung einigen können, dann ist es nicht Aufgabe des Staates, den Konflikt durch Gleichstellungszwang zu regeln.
      Emanzipation ist die Befreiung von äusserem Zwang, wer den Staat dazu benötigt, ist nicht emanzipiert.

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    • Realistin sagt:

      Wo genau herrscht keine Lohngleichheit? Bitte ein paar konkrete Beispiele.
      Ich mit ü60 habe das noch erlebt. Die offizielle Begründung hiess damals, der Mann müsse eben die Familie unterhalten. Aber mit der Zeit konnten wir Frauen uns immer besser durchsetzen und die letzten 20 Jahre denke ich, habe ich gleichviel verdient wie ein Mann.

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    • Max Casalegno sagt:

      Hat es je Lohngleichheit zwischen In- und Ausläern, zwischen Schleimern und gut Leistenden, zwischen Jungen und Alten, zwischen Leuten unterschiedlichen Schichtenursprungs, etc., gegeben? Während Frauen jammern, weil sie ein paar Prozente weniger verdienen (nicht mal alle), bin ich mit 3 Uni-Abschlüssen, 6 Sprachen und 30 Jahren Erfahrung und Erfolgen seit 2 Jahren arbeitssuchend und bekomme von 20-jährigen Mädchen, die von meinem CV nur das Foto und das Alter verstehen, Standard-Absagen!

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  • Rote Pille sagt:

    Evtl. könnte man sich der Emotionalität und Launen der monatl.Regelblutungen bedienen und Frauen als wildgewordene, um sich schlagende Kamikazen in die Schlacht schicken. Fakt ist: eine Soldatengruppe ist weniger effizient mit einer Frau im Team, da sich die Männer zu stark um die Frau kümmern und männl. Kamaraden vernachlässigen. Es ist sowieso egal, da die CH Armee mit oder ohne Frauen im Ernstfall ineffizient wäre (für was kämpft denn ein CH Soldat noch?).

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    • Ulf Nordmann sagt:

      Wenn ich an einige Jagderlebnisse denke, dann möchte ich keine emotional gesteuerte Frau mit scharfer Waffe im Rücken haben.

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    • Realistin sagt:

      "für was kämpft denn ein CH Soldat noch?"
      Das ist eine sehr gute Frage. Für die globalen Konzerne und KMU's, die hier über 70% Ausländer beschäftigen?
      Für die Millionen Wirtschaftsmigranten, die sich hier ins gemachte Nest setzten und setzen? Für die Myriaden von Sozialhilfeempfängern, die auf Kosten immer weniger leben?

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  • Edmo sagt:

    Gleichstellung oder Gleichmacherei? Frauen sollen Militärdienst leisten und Männer dafür die Hälfte der Kinder gebären? Die Diskussion um die Gleichstellung ist längst ins Absurde abgerutscht. Natürlich jammern die Frauen ununterbrochen, gehen auf die Strasse und fordern jeden Tag mehr Sonderrechte für sich. Das müssen wir ins Lächerliche ziehen, denn da gehört es hin. Aber die Frauen an die Waffen zu zwingen ist völliger Blödsinn. Sie leisten jetzt schon viel für die Allgemeinheit.

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  • Gonzo sagt:

    Ob die Frauen ins Militär gehen ist eigentlich egal, wichtiger wäre es, im Zuge der Gleichberechtigung das AHV Alter der Frauen an deren Lebenserwartung anzupassen. Es werden den Frauen Milliardenbeträge zugeschoben die von Männern einbezahlt wurden.

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    • markus.schudel@gmx.ch sagt:

      Frauen leben durchschnittlich fünf Jahre länger als Männer, beziehen also auch fünf Jahre mehr Rente und Sozialleistungen - und eben LEBENSZEIT.

      Hat jemand schon mal ausgerechnet, ob diese Ungleichheit den Männern nicht teurer kommt, insbesondere wenn man bedenkt, dass Männer während ihrer Lebenszeit Jobs machen, die gefährlicher und gesundheitsschädigender sind: Bau, Minenarbeit, Abfall, Taxi, Militär, Umzüge, Schwertransporte etc.?

      Der Frauenanteil liegt hier irgendwo zwischen 0 und 10%.

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      • Realistin sagt:

        SInd Sie sicher?
        Da die Frauen ein Jahr früher pensioniert werden, verlieren sie recht viel an Pensionskassengelder, das heisst, die Rente wird wesentlich tiefer als bei Männern. Bei mir hat es pro Monat 300.- ausgemacht. Und das für den Rest des Lebens.

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