14. Januar 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Nach dem erneuten Shutdown bleibt nur noch Beten: «... und erlöse uns vom Diktat dieses Bundesrats»

Nun haben sie es doch noch geschafft, einen weiteren Shutdown über das Land zu verhängen – die linken Bundesräte und ihre wackeren Gehilfen vom rechten Bundesratsflügel. Zum Beispiel SVP-Bundesrat Guy Parmelin. Hat der Romand vor kurzem noch gesagt, er werde nicht den Landesvater spielen –Parmelin wollte es seiner Vorgängerin Simonetta Sommaruga nicht nachmachen, die sich als Mutter Helvetia aufspielte.

Und was tut nun der Bundespräsident? Er tritt an der Seite von Berset vor die Medien, um die erneute Stilllegung des Landes anzukündigen, er macht also dort weiter, wo die linke Sommaruga aufgehört hat. Warum lässt sich der SVP-Bundesrat vor den Karren der Linken spannen? War es Angst vor Kritik der Medien, die mit Blick auf Einschaltquoten seit Wochen die Panik schüren. Oder weil in Irland die Fallzahlen explodieren?

Es gibt immer ein Land, eine Region und einen Ort, wo die Zahl der Toten und der Infizierten gerade durch die Decke gehen. Massgebend sollte sein, dass in der Schweiz der Trend rückläufig ist. Als Romand müsste Parmelin zudem wissen, dass die Bevölkerung langsam genug hat von Shutdowns. In der Westschweiz steht das Leben seit fast einem Jahr fast still. Statt gemeinsam mit den Linken auf die Bremse zu treten, hätte der Bundespräsident dem Gesundheitsminister klarmachen müssen, er solle beim Impfen aufs Gaspedal drücken und nicht beim Schliessen von Geschäften.

Jetzt können die Eidgenossen nur noch den lieben Gott um Beistand bitten, er möge sie doch nicht bloss vom Bösen, sondern auch vom Diktat des Bundesrates endlich erlösen.

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