15. Juni 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Nachdem es den SP-Chefs Cedric Wermuth und Mattea Meyer nicht gelungen ist, mit dem CO2-Gesetz den Werkplatz zu schädigen, wollen sie den Finanzplatz zu Tode regulieren

Die Abstimmungsergebnisse vom Sonntag waren kaum publik, als die SP eine Art Niederlagen-Bekenntnis an alle Parteimitglieder und Sympathisanten verschickte. Vom Sieg der Erdöl-Lobby war darin zu lesen, und dass der Dämpfer schmerze.

Die Co-Präsidenten Cédric Wermuth und Mattea Meyer gaben ihren Leuten auch Durchhalteparole auf den Weg. Man werde die Klimakrise weiterhin bekämpfen – jetzt erst recht. Das ist wohl Teil eines internen Verarbeitungsprozesses.

Aber sonst flatterten Wermuth und Meyer wie aufgescheuchte Hühner durch den Abstimmungssonntag.

Wie soll man es sonst verstehen, dass dieses Duo nach dem Fiasko mit dem CO2-Gesetz, gleichentags zu einer neuen Klimaschutz-Initiative aufgeruft und die Unterschriftensammlung gleich auch lanciert? Der Aufruf wirkte vor dem aktuellen Hintergrund völlig deplatziert.

Nachdem es nicht gelungen ist, mit dem CO2 Gesetz den Werkplatz Schweiz zu schädigen, wollen Wermuth und Meyer offensichtlich den Finanzsektor klimaverträglich zu Tode regulieren.

Für die SP-Granden sind die Banken die schlimmste Klimasünder. Die Schweiz verwalte rund einen Viertel des Weltvermögens. Dieses Geld dürfe nicht länger in klimaschädliche und verantwortungslose Geschäfte investiert werden, so Wermuth und Meyer.

Wollen sie alle Vermögen konfiszieren oder diese mit hohen Steuern und Abgaben belasten, falls sich die Investoren nicht an die Direktiven und Regeln der linken Klimaschutz-Fundamentalisten halten? Wollen Sie den Banken vorschreiben, wo sie das Geld ihrer Anleger investieren dürfen.

Wermuth und Meyer sind drauf und dran den Bogen beim Klimaschutz zu überspannen.

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19 Kommentare zu “Nachdem es den SP-Chefs Cedric Wermuth und Mattea Meyer nicht gelungen ist, mit dem CO2-Gesetz den Werkplatz zu schädigen, wollen sie den Finanzplatz zu Tode regulieren”

  • Karin sagt:

    Ich denke, gerade wegen dem Geld das in der Schweiz liegt, haben solche Ideen keinen Platz und werden nie gewinnen, egal wie grün oder links. Da bin ich ganz entspannt.

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    • Stefan Mueller sagt:

      Da es für's Wermut-Secondo-Knäblein trotz zusammengebettelten 300'000.- nicht klappte mit der SR-Plätzchen-Erschleichung, macht der halt noch den Sozn-Präsi für zusätzliche 30'000, also total 200'000 wie die Meyer-Schwadroniererin auch!?
      Zudem befreiten linke und Gutmenschen-Volksgenossen auf Antrag vom Obersozn HJ. Fehr für sich selber, ihre 30'000 Spesenfränkli von der Steuer!
      Also diejenigen, die gar auch noch Staatsknete abzocken wollten für nicht-stattfindende Bernsumpf-Plauderstündeli!?!?

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  • Hoenggi55 sagt:

    Also im Deutschland würden diese Roten Laferis zur Grünen Baerbock ein gutes Team abgeben !! Der Lacher der Nation Wermuth und Meier , da fehlt eigentlich nur noch Glättli und Gössi , Molina sowie Ritz im Gruselkabinett !!

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    • Stefan Mueller sagt:

      und schon aufgefallen,
      die peinlichsten Dumpfbacken mit den immer gleich widerlichen Kommunisten-Phrasen, sind eingeschlichene Secondos...deren Sippe in IHRER Heimat abgehauen sind...um im Bünzli-Linksstaatsfilz unterzukriechen....Wermut Fucinelle Molina Badran und all die Gewürgsafter Journaille-Hetzer etc!

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  • Herbi Waldvogel sagt:

    Hallo Realo100
    Kann Ihrer Aussage nur beipflichten.
    Leider ist es heute so, dass Politiker quer durch die Parteienlandschaft zu Staatsfeinden geworden sind.
    Für ihr persönliches Wohlergehen ist ihnen jedes Mittel recht. Sie sprechen der Bevölkerung die Eigenverantwortung ab, stehlen ihnen die Freiheit und sind bereit, sogar unsere Demokratie zu verkaufen.
    Es wäre nun an der Zeit diese Schmarotzer bei den nächsten grossen Wahlen in die Wüste zu schicken.

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  • Edmo sagt:

    Die Ziele der Rotgrünen sind unverändert geblieben. Das CO2-Gesetz hätte den Weg wunderbar geebnet. Das Volk hat ein Nein in die Urne gelegt und daher ist es nur logisch, dass nun andere Wege zur Erreichung des Ziels gesucht werden. Die SP steht nicht alleine da. Hat doch die Finma in einem Anfall von Grössenwahnsinn die Banken und Versicherungen jetzt verpflichtet, die Öffentlichkeit mit qualitativen und quantitativen Angaben über Klimarisiken zu informieren. SP und Finma, Brüder im Geiste.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Fundamentalistischer Hardcore-Sozialismus, wie ihn Wermuth/Meyer als Abkömmlinge der Juso-Werkstatt praktizieren, ist in unserem Land nicht mehr gefragt. Soeben lese ich in der WW, dass das Erdölzeitalter eben erst begonnen hat und dass der Verbrauch von fossilen Energieträgern rasant auf 90Prozent steigt. Da können auch die beiden Grünschnäbel nichts daran ändern.Die zwei sollten dringend gestoppt und ins Pfefferland verbannt werden. Oder noch besser ein One-Way-Ticket nach Venezuela lösen.

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  • Stefan Mueller sagt:

    das sind halt einfach noch immer Kindli die ausser Sändelen im Sandkasten nix gelernt haben
    oder zustande bringen!
    Das Oberpeinliche aber, dass es noch immer Gutmenschen gibt, die sowas ""wählen""?!?

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    • Bischi49 sagt:

      Links ist auf solche „nützliche Idioten“ angewiesen, auf Gutmenschen die den Schalmeienklängen auf den Leim gehen. Natürlich sind die zwei ziemlich frisch aus den Windeln, aber Achtung, den Zynismus des Machtspiels beherrschen sie bereits sehr gut. Inhalte sind sekundär, primär geht’s um linke Vorherrschaft. Tröstlich ist einzig, dass der Krug zum Brunnen geht bis er bricht, bzw. Ihr Vorgehen die wahre Absicht zur Kenntlichkeit entstellt.

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      • Stefan Mueller sagt:

        Sind eher peinlich-dumpfbackene Marionetten denen über Jahrzehnte widerliche Kommunisten-Leierkasten-Phrasen eingehämmert wurden.
        Da geht's nur um die Abzocke im Linksstaatsfilz! Wovon soll sowas leben wenn's plötzlich keinen Staatsfuttertrog mehr gibt?
        So wollte der Wermut-Secondo ja auch ins Stöckli abschleichen, mit zusammengebettelten 300'000, da laut Sozn-Statuen für den im NR 2023 Schluss ist!
        Aber wir kennen ja die Linksradikalen mit den Ausnahme für sich selber. Zudem Pardini/Leuvrat....

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        • Realo100 sagt:

          Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint „, das Gegenteil von „Mensch“ ist demnach“Gutmensch“….passt doch irgendwie, nicht wahr?

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          • Stefan Mueller sagt:

            o.k. STATUTEN......
            in diesen Fällen ist das Gegenteil von Gut eben nicht gut gemeint...sondern falsch dreckig schmierig widerliche ekelerregend demokratiezersetzend...
            Und niemand soll behaupten dass deren Lügen Volksverhetzungen Dreistigkeiten Volksbetrugsanfälle etc. nur wegen derer krassen Dummheit "passiert""!
            Wer jahrzehntelang die Bürger brandschwarz belügt und betrügt, nur um selber dank der eigenen Sekte am Staatsfuttertrog-Plätzchen kleben zu können...ist nicht besser als Kim's Lakaien

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  • DCH sagt:

    Einmal mehr, die rote Gesinnung lässt sich nicht weg reden. Schlimm nur, dass es aus ihrer Sicht immer die anderen sind und vor allem immer das fremde Geld daran Schuld ist. Ja gut, wenn man nicht arbeitet und nur redet, kann man auch kein eigenes Geld verdienen und besitzen. Nicht zu vergessen wäre da noch, dass die sogenannte "Jugend" auch nicht mehrheitlich für das CO2 Gesetz gestimmt haben. Also dann, freuen wir uns auf eine weitere Episode mit oder ohne Meyer und Wermuth.

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  • olive sagt:

    Es sind vor allem diejenigen, die nur Wohlstand und Demokratie kennen, die für die Zerstörung von Natur und Wirtschaft trommeln.
    Dabei war die Schweiz nicht immer reich, ganz im Gegenteil und viele Bürger sind es auch heute nicht.
    Aber aus dem Überfluss heraus lässt sich gut die "Welt verbessern" und sich so eine Karriere zimmern.

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    • markus.schudel@gmx.ch sagt:

      Zuerst eine rechte Gerade vor zwei Wochen bei der Versenkung des Rahmenvertrags, jetzt ein linker Haken bei der Versenkung des CO2-Gesetzes - SP-Wermuth & -Meyer sind angezählt.

      Ich finde es falsch, wenn man sie aus Mitleid verschont. Es braucht jetzt das technische KO - für die freie Schweiz.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Das CO2-Gesetz wurde am Sonntag an der Urne abgelehnt. Statt diesen demokratischen Entscheid zu akzeptieren und dann sachliche Diskussionen oder neue (bessere) Anliegen zu installieren, schrien die SP-Verantwortlichen am gleichen Abend nach harten Massnahmen gegen die Banken und wollen jetzt den Finanzplatz Schweiz zerstören! Die SP ist und bleibt der grösste "Abbruch-Bagger" in der Firma "Schweiz Abbruch AG" für die bewährten Werte unseres Landes! Eine solche Arroganz braucht schon Mut!

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  • Realo100 sagt:

    Früher war der Staatsfeind im Osten, heute sitzt er in unserem Parlament

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    • Bischi49 sagt:

      Ja, der Marsch durch die Institutionen ist vollzogen. Aber schlimmer noch, sie sitzen nicht nur im Parlament, sondern auch in der Verwaltung. Da wird dann zusammen mit den Parlamentariern das abgekartete Spiel gespielt, mit dem versucht wird, auch die Exekutive auf das „richtige“ Gleis zu lenken. Der Vorstoss verlangt, die Verwaltung liefert und der zuständige Bundes- oder Regierungsrat gerät in Zugzwang. Das Exekutivamt erfordert äusserst starke Charaktere, die zudem schlechte Presse aushalten.

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    • minibixi2008 sagt:

      Solche Nestbeschmutzer leben von meinem Steuergeld.
      Kotzkommunisten.

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