08. April 2021
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Rolf Hürzeler

Neue Feinde für Captain America: Statt Nazis jagt er nun konservative Intellektuelle wie Jordan Peterson

Einst kämpfte die Comic-Figur Captain America gegen die Nazis. Nun zielt die gleichnamige Serie auf Intellektuelle.

Comics waren schon immer politisch. So kämpfte der nationale Superheld Captain America der gleichnamigen Serie in den frühen 1940er Jahren im Sternenbanner-Gewand gegen Nazis und Saboteure, die die USA lahmlegen wollen.

Jetzt haben die aktuellen Verfasser dieser Endlos-Serie neue Feinde gefunden – die in ihren Augen politisch Unkorrekten, etwa den kanadischen Psychologen und Buchautor Jordan Peterson.

Dieser wagte es, in seinen Schriften zu behaupten, dass zwischen Mädchen und Jungen geschlechtsspezifische Unterschiede bestünden, die bei der Erziehung zu berücksichtigen seien. So geriet Peterson ins Visier eines der aktuellen Verfassers der Captain-America-Comics, des afroamerikanischen Aktivisten Ta-Nehisi Coates.

Dieser legte Captain-Americas Widersacher, dem Bösewicht Red Skull, kurzerhand Worte von Jordan Peterson in den Mund – möglichst aus dem Zusammenhang gerissen, versteht sich.

Die Botschaft ist klar: Wer uns nicht passt, den bekämpfen wir mit allen Mitteln, auch wenn es nur in einem Comic ist.

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4 Kommentare zu “Neue Feinde für Captain America: Statt Nazis jagt er nun konservative Intellektuelle wie Jordan Peterson”

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