01. Februar 2021
Christoph Mörgeli

Noam Chomsky und die Zerstörung des menschlichen Lebens auf Erden

Der mittlerweile 92-jährige Noam Chomsky soll in den 1980er Jahren der meistzitierte Mensch der Welt gewesen sein. Der Schreibende erinnert sich mit Schrecken, wie er sich im Studium durch die Lehrbücher dieses amerikanischen Linguisten durchackern musste. Abstrakter und komplizierter geht’s nicht.

Für Furore sorgte Chomsky nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als Linksextremer. Kein nennenswertes politisches Ereignis, zu dem er nicht seinen Kommentar abgegeben hätte.

Selbstverständlich hat der pensionierte Professor auch zum Abgang von Donald Trump etwas zu sagen. Dabei traut er sich sogar onkologische Fähigkeiten zu. Die USA seien einen «bösartigen Tumor» losgeworden.

Und weiter: «Die Trump-Regierung war die gefährlichste Regierung der Weltgeschichte».

Auf die verwunderte Nachfrage der österreichischen Zeitung Standard, ob Hitler nicht vielleicht doch gefährlicher gewesen sei, fragte Chomsky – auf die Klimapolitik anspielend – zurück: «Aber hat Hitler daran gearbeitet, die Möglichkeiten für menschliches Leben auf der Erde zu zerstören?» Um anzufügen: Trump hat es getan.»

Der hochbetagte Chomsky beweist: Man kann auch bei vollem Verstand durchgeknallt sein.

1 Kommentar zu “Noam Chomsky und die Zerstörung des menschlichen Lebens auf Erden”

  • Melanie sagt:

    Gut beobachtet, haha…
    Ja, da sieht man mal, dass auch eine Koryphäe ausklinkt, wenn es um Sympathie und Antipathie geht. Wo es doch in seinem Alter und bei seiner Reputation etwas objektiv-abgeklärter, weiser und weniger emotional zu und hergehen sollte.

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