28. Mai 2021
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Marcel Odermatt

Nur SVP-Anhänger können sich über Aus des institutionellen Abkommens freuen. Alle anderen haben verloren

Der Rahmenvertrag ist Geschichte, vom Tisch.

Nachdem sich der Pulverdampf etwas gelegt hat, bleibt festzuhalten: Es gibt nur eine Partei, die am Mittwoch triumphiert hat – die SVP.

Sie ist die einzige Gruppierung die daran glaubt, dass die Schweiz auch im 21. Jahrhundert ihr demokratisches System, ihren Wohlstand und ihre Sicherheit besser beibehalten, fortführen und gewährleisten kann, wenn sie auf Distanz zur EU bleibt, wenn sie sich keinem Block anschliesst.

Jeder, der in der SVP mitmacht oder mit ihr sympathisiert, kann sich auf diese Glaubenssätze verständigen.

Alle anderen Parteien sehen das anders. Bei den Linken, bei der FDP und der Wirtschaft sind und waren immer massgebliche Kräfte am Werk, die ihr Heil in einer verstärkten Anbindung ans Ausland suchen.

Sie haben am Mittwoch verloren. Der von vielen heimlich angepeilte und immer als unvermeidlich dargestellte EU-Beitritt scheint wieder so weit weg wie nach dem EWR-Nein 1992.

Für Anhänger der Volkspartei stellt der 26. Mai ein wichtiger Tag dar – vergleichbar nur mit dem 6. Dezember vor 29 Jahren. Sie haben allen Grund sich zu freuen.

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9 Kommentare zu “Nur SVP-Anhänger können sich über Aus des institutionellen Abkommens freuen. Alle anderen haben verloren”

  • Achilles sagt:

    Herr Juerg Schneeberger, ja, dass Bildungs- und Erziehungswesen ist bei uns LINKS angesiedelt. Meine Enkel/In in der 3. Sek-A/Fach; Politik. Aussage der Lehrer/In, wählt NIE die SVP, den die ist rechts, danach kommt gleich der Hitler.
    Solche Behauptungen von Lehrer/In in der Klasse ist völlig Inkzeptabel und sollte sofort eine Kündigung bekommen. Unglaublich was dort abgeht.

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Die SVP (ausgeschrieben "Schweizerische Volkspartei") scheint tatsächlich die einzige zu sein, die einen historischen Besitz von 41'000 km2 eigenem Land als etwas nützliches betrachtet, das sich lohnt zu verteidigen. Wahrscheinlich heisst sie deshalb auch so... !

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  • uge sagt:

    Mit Freiheit statt Diktatur, sollte es auch in der Schweiz klappen. In Madrid hatte es funktioniert.

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  • Melanie sagt:

    Ja, was ist nur los? Gute Frage....
    Wahrscheinlich geht es allen hierzulande und in ganz Europa viel zu gut, dass man/frau sich mit solchen Problemen beschäftigen kann. Was macht man/frau nur, wenn es dann mal wirklich ein richtig grosses Problem hineinschneit??

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  • Peter Meier sagt:

    Werter Herr Odermatt, Sie können getrost sagen, dass die SVP z.Zt. die einzige Partei ist, welche die schweizerischen Grundwerte und die einfache Bevölkerung am besten vertritt. Die SP wollte ja die Arbeiterschaft dem Lohndruck der EU preisgeben. Gott sei Dank stehen die Gewerkschaften da quer. Nimmt sich die SVP noch etwas mehr der breiten Bevölkerungsschicht an, die in engen finanziellen Verhältnissen leben muss, so wird die SVP - ich zwar nicht Mitglied - keine Wahlbedenken haben müssen.

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  • Edmo sagt:

    Die Schweiz ist ein Erfolgsmodell. Das ist offensichtlich, doch unglaublich viele Leute meinen, wir wären nicht überlebensfähig. Covid-19 kann nach anfänglich schlimmsten Befürchtungen als nicht ganz harmlose Grippe eingestuft werden. Unglaublich viele Leute fürchten, in einer schlimmen Pandemie vom Tod bedroht zu sein. Unser Klima ist in einer moderaten Phase und wir hätten viele Gründe, darüber froh und dankbar zu sein. Doch die Leute sehen eine Klimakatastrophe. Was ist nur los?

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    • Juerg Schneeberger sagt:

      Ich frage mich, ob möglicherweise das Indoktrinieren linker Ideologie an der Grundschule dafür verantwortlich ist, dass sich heute ein Grossteil der Bevölkerung dermassen leicht von den MM durch Angst manipulieren lässt, denn es mangelt offensichtlich einem grossen Teil der Bevölkerung daran, Medienkompetenz zu entwickeln.
      Angst bildet für die MM die Grundlage, Entscheide der Bevölkerung zu steuern, was auch bedeutet, dass diese Leute nicht wirklich frei sind und im infantilen Zustand verharren!

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