30. März 2021
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Pierre Heumann

Peking und Teheran nutzen die Schwäche Joe Bidens und spannen militärisch und wirtschaftlich zusammen

Peking tritt zunehmend forsch auf im Nahen Osten. Die Volksrepublik erkennt das zögerliche Auftreten von US-Präsident Joe Biden und baut ihren Einfluss im Mittleren Osten aus. Was auf Kosten der USA geht.

Jüngstes Beispiel ist die auf 25 Jahre angelegte Kooperation zwischen Peking und Teheran, die am Samstag in der iranischen Hauptstadt unterzeichnet wurde.

Das Abkommen umfasst eine strategische Zusammenarbeit der beiden Armeen, gemeinsames Training von Truppen und ein Zusammenspannen von Forschern.

Die Rede ist auch von einem Tauschgeschäft: China wird 400 Milliarden Dollar im Iran investieren und dafür Erdöl erhalten.

Aus westlicher Sicht bedenklich ist vor allem der beabsichtigte Austausch von Geheimdienstinformationen, der nei US-Spionen Alarm auslösen muss.

Für Teheran ist der Deal mit China eine hoch willkommene Stütze vor den Verhandlungen über den Atomdeal, den Biden anstrebt. Im Wissen, mit China einen kräftigen Alliierten zu haben, wird Teheran am Verhandlungstisch gegenüber Biden und dem Westen nun härter auftreten können.

Sanktionen hin oder her: Die Mullahs haben mit China einen sicheren Abnehmer ihres schwarzen Goldes

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2 Kommentare zu “Peking und Teheran nutzen die Schwäche Joe Bidens und spannen militärisch und wirtschaftlich zusammen”

  • Bischi49 sagt:

    Bidens Politik in dieser Weltgegend ist bis jetzt nichts als desaströs. Dem zynischen Handeln der Teheraner Regierung kommt man mit keinem Vertrag bei, denn Verträge benötigen ein Mindestmass an gegenseitigem Vertrauen. Das ist allerdings bei einem Regime, das die ganze Region destabilisiert und aktiv Terroristen unterstützt kaum gegeben. Dass sich China nun eine strategische Position sichert passt hervorragend. Kurzkommentar: Säuhäfeli, Säuteckeli!

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  • T sagt:

    Das macht doch nichts! Wir hier im Westen werden mit unserer starken Friedensbewegung den beiden Staaten schon zeigen wo Greta die Elektronen holt! Gendergerecht werden wir Teheran*Innen und Peking*Innen dazu bringen, sich divers uns anzuschliessen. Wir lassen uns durch Atombomb*Innen und Kommunismus*Innen nicht von unserem grünen Weg abbringen. Ausser vielleicht man wird enthauptet, oder schickt uns im Gleichschritt, mit geballter rechter Faust ins Umerziehungslager.

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