12. Februar 2021
Beat Gygi

Propaganda mit Toten – Die Linke im Training für die Klimapolitik

Die Linke sieht das Corona-Regime als Training für die Klimapolitik – die SP-Präsidenten Mattea Meyer und Cédric Wermuth wünschen sich staatliches Planen, Verbieten und Befehlen als neue Normalität.

Und die Klimajugend eifert ihnen nach. Ihre Kritik: Es sei fatal, dass der Bundesrat nicht viel schärfer gegen CO2-Emissionen vorgehe. Netto Null müsse viel schneller kommen, also Lockdown zugunsten des Klimas.

Dann die Moral-Keule: «Unser Bundesrat ist offensichtlich bereit dazu, Menschenleben zu opfern. Das schmerzt mich sehr», sagt der mit Corona-Matur ausgestattete Klimaaktivist Jonas Kampus im Zürcher Oberländer. Luftverschmutzung koste Menschenleben, deshalb: «Wenn jemand also SUV fährt, dann verbietet er in letzter Konsequenz jemand anderem, zu leben.»

Die gleiche Masche als anklagender Oberrichter mit zur Schau gestelltem Schmerz hatte schon Wermuth mit Blick auf die Corona-Todesopfer durchgezogen: Die Wirtschaft verhindere den Lockdown, um Gewinn zu machen, und sei deshalb schuld an den Toten.

Die Linke übt im Trainingslager jetzt die moralische Aufblähung, aber damit wird sie irgendwann platzen.

490 12

13 Kommentare zu “Propaganda mit Toten – Die Linke im Training für die Klimapolitik”

  • hape sagt:

    ...das ist beste kommunistische Dialektik. Das lernt man bei den Kommunisten, die Bürgerlichen verschlafen das. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, dieselbe Frage wie Fede: "Wer hat die allen nach Bern gewählt?" Ich wünsche mir, dass das Volk in drei Jahren aufgewacht sein wird und in Bern mit dem eiserenen Wahlbesen ausfegt!

    1
    0
  • hape sagt:

    ...besonders Genossin Meyer und Wermuth (die beste aller Frauen, der tut nur so, als wäre er ein Mann) stylisieren jedes 90jährige Grosi zur Corona-Märtyrerin hoch. Selbst dann, wenn es gar nichts mit Corona zu tun hat. Es reicht, wenn das Grosi im Pflegeheim gelebt hat.
    Versteht mich richtig: Den Grosis und Grospis solls gut gehen. Und diejenigen, die sterben wollen, sollen sterben dürfen. Im Kreise der Lieben. Nur bitte keine weiteren Massnahmen, die meine Altersbatzen aufzehren.

    0
    0
  • Paul Streuli sagt:

    Was die Linken gerne verdrängen ist, gäbe es keinen Bürgerlichen-Kapitalismus hätten die Sozis nichts zum Ausgeben und Verteilen oder Einzufordern.

    1
    0
  • Edmo sagt:

    Die Hinterhältigkeit linker Politik ist einfach nur abstossend. Immer auf moralisch überlegen machen und so tun, als sei man um andere zu tiefst besorgt.Dabei geht es diesen Scheinheiligen ausschliesslich um Machtgewinn. Sie wollen über unser ganzes Leben und selbstverständlich über alles Geld entscheiden. Ich kann nicht verstehen, wie derart unredliche Leute zu Wählerstimmen kommen. Merken die Wähler wirklich gar nichts mehr?

    0
    0
    • Markus sagt:

      Scheinheilig und als " Gute-Menschen " haben sie es nur auf die totale Diktatur abgesehen. Das Volk soll seine Freiheit verlieren und nach der Pfeife der Linken tanzen. Doch das ist FALSCH - aber es passt zu links. Im gleichen Ton singen die linken Medien, die gerne die Seiten mit schlechten Nachrichten über die Rechten füllen. Erlebet Zürich aber Krawalle durch die Linken, ist kein Wort zu lesen.Wann erwachen die Schweizer Bürger endlich und wählen nicht mehr Rot/Grün Links?

      1
      0
  • Fede sagt:

    Wehret den Anfängen!
    Wenn wir das „rote Duo“ und die grünen Besserwisser so weitermachen lassen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn das „Corona-Trainingslager“ zur Klimawirklichkeit wird..
    Wer hat sie alle gewählt..???

    0
    0
  • Ronnie Angst sagt:

    Dem kann ich nur zustimmen, was mir missfällt ist das ewige pochen auf die Linken, ich finde die Schubladisierung links und rechts ist nicht gut, denn das schaft nur Zwist. Es gibt durchaus auch im linken Lager eine Unzahl von Menschen, die es durchaus gut meinen, genau so wie im rechten Lager die meisten auch sehr sozial denken und handeln.
    Es ist eine bestimmte Gattung Mensch, der versucht sich über andere zu erheben und dazu jede Möglichkeit in jedem Lager nutzt

    0
    0
    • Realistin sagt:

      Man sollte die Realität sehen. Und die zeigt nun mal unmissverständlich auf, dass es in unserem Land die Linken und Grünen sind, die sich mit moralischer Überheblichkeit anmassten, über das Leben aller zu entscheiden.
      Individualismus ist verpönt, dem Kollektivismus soll alles geopfert werden. Also natürlich nur, solange es sie nicht selber berifft.

      0
      0
    • Mueller sagt:

      Es geht nicht darum, ob es jemand gut meint! Der Sozialismus ist eine unethische Ideologie! Man stiehlt Menschen ihr Hab und Gut und verteilt es dann! Den Empfängern des Diebstahlgutes wird dann absoluter Gehorsam verlangt! Das ist grob vereinfacht sozialistische Ethik!

      0
      0
  • Ronnie Angst sagt:

    Dem kann ich nur zustimmen, was mir missfällt ist das ewige pochen auf die Linken, ich finde die Schubladisierung links und rechts ist nicht gut, denn das nur schaft Zwist. Es gibt durchaus auch im linken Lager eine Unzahl von Menschen, die es durchaus gut meinen, genau so wie im rechten Lager die meisten auch sehr sozial denken und handeln.
    Es ist eine bestimmte Gattung Mensch, der versucht sich über andere zu erheben und dazu jede Möglichkeit in jedem Lager nutzt

    0
    0
  • Bischi49 sagt:

    Erschütternd, wie die Linke hier die Moralkeule schwingt und es so aussieht, als ob sie damit durchkommen. Man bekommt den Eindruck, dass die Taktik: Angst erzeugen - Durchregieren, aufgeht. Angst fokussiert den Tunnelblick auf Corona, bzw. Klima. Eindimensional! Dahinter lässt sich die linke Agenda mit ihrem Menschenbild hervorragend tarnen: WIR wissen wie es geht! Ihr seid nicht in der Lage, eigenverantwortlich zu handeln, also müssen wir euch zum Richtigen Tun zwingen.

    0
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.