12. Februar 2021
Marcel Odermatt

Schockbilder auf Alkoholflaschen: Brüsseler Schnapsidee bald auch in der Schweiz?

Pandemie, Rezession, Impfdebakel – die Liste von Problemen, die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen abzuarbeiten hätte, ist lang. Trotz der gigantischen Krise findet Brüssel aber immer noch genug Zeit, um neue Regelungen auszuhecken.

Das neuste Projekt der deutschen Politikerin sind Warnungen auf Alkoholflaschen. Wie bei den Zigaretten will Brüssel in Zukunft Schockbilder auf allen Wein-, Bier- und Schnapsbehältern. Man will erreichen, dass ihre Bürger weniger promillehaltigen Getränke konsumieren.

In der EU-Zentrale hält man die Einwohner der 27 Mitgliedstaaten wohl für dumm. Oder kennen Sie jemanden, der es noch nicht mitbekommen hat, dass übermässiges Trinken der Gesundheit schaden kann?

Schön wäre es jetzt, wenn man in der Schweiz sagen würden: Dann sollen von der Leyen und Co. doch mal. Wenn die Union ihre Prioritäten so setzen will, dann bitte. Doch freuen wir uns nicht zu früh. Wetten, es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Bundesamt für Gesundheit von Alain Berset auch hier anregen wird, es der EU gleichzutun?

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8 Kommentare zu “Schockbilder auf Alkoholflaschen: Brüsseler Schnapsidee bald auch in der Schweiz?”

  • juege sagt:

    Ich hab es geahnt - mit dem Tabakverbot fing es an. Ein ex Raucher, der nur wegen seiner Frau nicht mehr raucht.

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  • hape sagt:

    Bei uns dann Sommaruga und Berset als abschreckende Bilder (Brechreiz garantiert) und Parmelin wird als Alk-Dealer verklagt. Das nennt man vorauseilenden Gehorsam.

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  • Detlef Dechant sagt:

    Ich kann nur allen raten, das Buch von Alexander Kissler "Die infantile Gesellschaft" zu lesen. Der Präsident der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung hat gefordert, das Wahlalter auf 14 Jahre herunterzusetzen. So sind die Linken: Wählen mit 14 und strafunmündig bis 30, Erziehung bis zum Tode!

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  • Paul Streuli sagt:

    Wann kommen die Schreckensbilder auf den Süssigkeiten, mit stark übergewichtigen Menschen auf der Verpackung?

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  • Peter Schmid sagt:

    Ich kann mir die Portraitfotos von Flintenuschi und Merkel sehr gut als Schockbilder vorstellen. Einmal mehr, lassen wir die Diktatur EU auflösen und leben wieder in Freiheit weiter und sparen damit viel Geld. Nicht in einer WG wohnen mit unseren Nachbarn sondern in einem Block mit einzelnen Wohnungen. Das wahrt die Distanz und bei Problemen hilft man sich gegenseitig.

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  • Edmo sagt:

    Der gigantische Saftladen in Brüssel sieht sich in der Pflicht, uns alle zu erziehen. Von der Leyen kann sich unmöglich vorstellen, dass in ihrem grossen Reich auch Erwachsene leben, die selbstbestimmt unterwegs sein wollen. Unkontrollierte Mutterinstinkte hätten in der Politik eigentlich nichts zu suchen, sind aber gerade ganz hoch im Kurs.

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  • Miranda Inniger sagt:

    Fehlt dann nur noch - 'An- oder Mit Pinot Noir gestorben: 67 pro 100'000 Einwohner'

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  • Bischi49 sagt:

    Hoffentlich kleben sie dann nicht die Konterfeis der EU-Granden auf die Flaschen. Es könnte nämlich sein, dass dann der eine oder andere erst recht Lust bekommt, zu saufen.

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