01. September 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Schon wieder wollen links-grüne Romantiker mit einer Volksinitiative den Bodenverschleiss stoppen. Es gäbe wirksamere Mittel – zum Beispiel die Zuwanderung zu stoppen

Der Bundesrat befasst sich heute mit der  Landschafts-Initiative. Sie will Grundbesitzern neue Regeln auferlegen, wie sie ihren Boden ausserhalb der Bauzonen bewirtschaften dürfen. Nachdem die gleichen Kreise mit der Zweitwohnungs-Initiative und mit der Revision des Raumplanungs-Gesetzes vor wenigen Jahren ganze Talschaften und Familien ins Elend trieben, kommt jetzt der nächste Hammer.

Die Initianten sind überzeugt, dass zunehmend landwirtschaftliche Böden verbaut werden und man dem jetzt Einhalt gebieten muss. Das heisst es aber nicht, dass es tatsächlich so ist.

Wer steckt dahinter: Im Initiativ-Komitee sitzen Politiker wie FDP-Nationalrat Kurt Fluri, SP-Politikerin Ursula Schneider Schüttel, der Grüne Michael Töngi sowie der Grünliberale Beat Flach. Fluri ausgenommen, gehören also vor allem Hinterbänkler diesem Gremium an.

Sie vertreten aber genau jene politischen Kreise, die das hohe Lied auf die ungebremste Zuwanderung aus der EU anstimmen und die jetzt am liebsten auch, halb Afghanistan als Asylsuchende aufnehmen täten. Als Folge der links-grün-liberalen Willkommens-Kultur sind die Einwohnerzahlen in der Schweiz in den vergangenen 10 bis 12 Jahren explodiert.

Die Schweiz wächst weiterhin jährlich um zirka 60.000 Einwohner, das entspricht in etwa der Grösse der Tessiner Finanz-Metropole Lugano.

Und nun die Gretchenfrage: Was ist daran so schwer zu verstehen, dass je mehr Leute ins Land kommen, desto stärker auch Natur und Umwelt unter Druck geraten?

Wir brauchen keine Landschaftsinitiative, wir brauchen eine wirkungsvolle Einwanderungsbremse.

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12 Kommentare zu “Schon wieder wollen links-grüne Romantiker mit einer Volksinitiative den Bodenverschleiss stoppen. Es gäbe wirksamere Mittel – zum Beispiel die Zuwanderung zu stoppen”

  • minibixi2008 sagt:

    Alle die links und grünes Gemüse wählen sind mitverantwortlich für diese Zustände vom zubetonieren unseres Landes.
    Wann begreift endlich der letzte Eidgenosse dass diese Zuwanderung unsere Lebensqualität zerstört.
    Diese grünen Schwachköpfe möchten am liebsten die ganze Welt bei uns aufnehmen.
    Ist das Dummheit oder Taktik?
    Stoppen wir endlich diese scheinheiligen verschleimten Gutmenschen.

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  • juege sagt:

    Vor allem müssen Windmühlen und freistehende Solaranlagen verboten werden. Die grössten Umweltzerstörer sind die Umweltschützer.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Schon die Annahme der letzten Initiative hat sich als Bumerang herausgestellt. Noch nie wurde seither so viel Kulturland zubetoniert. Besonders leiden müssen auch die Leute in Quartieren und Dörfern seit der Einführung des verdichteten Bauens. Kaum sind die Eltern unter dem Boden, werden die guterhaltenen EFH abgebrochen und anstelle hohe hässliche Betonklötze unanständig nah an die Grenze der Anstösser gebaut. Anstatt Bäume undBlumen bereichern nun Beton und Schottergärten unseren Lebensraum.

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  • Stefan Mueller sagt:

    Alles Hinterbänkler bis auf den Flurischaden?!...hä?!?
    Als Inländervorrang-light-Geisterfahrer-Volksbetrüger hat's den dank seiner Heimatmüdigkeit, dem linksradikalen Müllstream und den linksextremen Linksstaatssumpf von den Hinterbänken nach vorne in den Linksstaatssumpf geschwemmt...NUR, Hinterbänkler, das sind Null-Nummern, die einzig und alleine dort höcken um gratis und franko am Staatsfuttertrog zu parasitieren, und um sich dank diesem Plätzchen für jeden Marionette-Suchenden prostituieren

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  • Melanie sagt:

    Die schlechten Gutmenschen werden es leider niemals checken - auch dann nicht, wenn die gesamte bewohnbare Fläche unserer (wie lange noch??) so schönen Heimat mit Hochhäusern vollgepflastert und zubetoniert sein wird. Mir tut es vor allem auch für die vielen, vielen Tiere und Pflanzen leid, deren lautloses Verschwinden und Aussterben praktisch allen Städtern sowas von egal zu sein scheint. Vor allem und gerade auch diesen schlechten Gutmenschen.

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    • markus.schudel@gmx.ch sagt:

      Keine Sorge, Melanie: Wir in Basel bauen dafür mitten im Industriegebiet den Rheinhafen nicht um, weil dort zwischen verrosteten Silos, abgehalfterten Lagerhallen, stillgelegten Bahngeleisen, Ölrohren und Schutthaufen aller Art sich "eine einzigartige, schützenswerte Flora und Fauna" entwickelt hat.

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  • Edmo sagt:

    Hinter der Initiative stecken keine links-grünen Romantiker. Sie mögen sich zwar so niedlich geben, doch es sind eiskalt kalkulierende Feinde einer freien, unabhängigen Schweiz. Die totale Regulierung des Bodens dient dazu, die Zuwanderung weiter zu intensivieren. Immer im Wissen darum, dass unser nationales Verständnis und unsere Kultur auf diese Weise vernichtet werden können. Eine wichtige Voraussetzung für die Einbindung der Schweiz in eine globale Öko-Diktatur.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Die links/grünen Befehlserteiler und Gesellscafts-Umgestalter werden weiterhin die enorme jährliche Bevölkerungszunahme in unserem Land völlig tabuisieren und nie als Gründe der Ueberbauungen und des Bodenverschleisses einbeziehen! Damit man in unserem engen und kleinen Ländchen Schweiz alle (!) wohlstandssuchenden Migranten auf der Welt aufnehmen kann, werden lieber noch mehr Wolkenkratzer und verdichtete Bauzonen verlangt! Jeder Einfamilienhausbesitzer wird zum "Feind" der linken Ideologen!

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